Schuhkauf – Tipps für gesunde Füße

Schuhkauf – Tipps für gesunde Füße

Der Kauf neuer Schuhe ist eine der Lieblingsbeschäftigungen vieler Personen. Aktuelle Trends und deren Aussehen spielen dabei meist die übergeordnete Rolle. Erst danach wird auf die Bequemlichkeit des Schuhs geachtet. Was jedoch meistens völlig vergessen wird, ist, dass die Auswahl des Schuhs einen bedeutenden Einfluss auf die Gesundheit der Füße hat. Hier finden Sie deshalb 3 Tipps, die Sie bei der nächsten Shopping-Tour beherzigen sollten.

Frau hat an einem Fuß Laufschuh, am anderen hochhackigen Schuh
© Adobe Stock / artursfoto

Eine schlechte Schuhwahl führt langfristig zu Problemen – besonders im Alter. Schmerzen in den Füßen sind in den älteren Generationen keine Seltenheit mehr. Dazu kommt, dass die Fehlbelastung der Füße sich auch auf den restlichen Körper auswirkt. Sie kann zu Muskelverspannungen und Fehlbelastungen von Knie, Hüftgelenk und Wirbelsäule führen und somit deutlich weitreichendere Folgen haben.

Die richtige Größe finden

Dass zu kleine Schuhe nicht gesund sind, ist allgemein bekannt. Die Füße und Zehen werden zusammengedrückt, was auch eine Durchblutungsstörung der Beine zur Folge haben kann. Zu große Schuhe sorgen hingegen dafür, dass der Fuß im Schuh keinen Halt findet. Das kann das Abrollen der Füße behindern und zu einer übermäßigen Belastung der Gelenke führen. Wenn Sie neue Schuhe kaufen, dann sollten Sie vorher Ihre Füße ausmessen. In einem Ladengeschäft gehört das zum selbstverständlichen Service.

Anders sieht es aus, wenn Sie die Schuhe im Internet kaufen. Dann müssen Sie Ihre Füße selbst ausmessen. Stellen Sie Ihren nackten Fuß dafür auf ein weißes Blatt Papier und malen Sie die Form mit einem Filzstift nach. Anhand dieser Zeichnung können Sie die Größe mit einem Lineal oder Zollstock messen. Im Zweifelsfall sollten die Schuhe lieber etwas zu groß als zu klein sein.

Cinderella-Fuß vermeiden

Spitz zulaufende Schuhe sind vor allem bei Frauen besonders beliebt. Die Zehen haben in solchen Schuhen allerdings zu wenig Platz und werden zusammengedrückt. Langfristig kann das dazu führen, dass die Zehen in dieser Position verharren und versteifen. Dabei handelt es sich um ein Krankheitsbild, welches unter Orthopäden auch als Cinderella-Fuß bekannt ist.

Auch das Tragen von hohen Absätzen sollte nur gelegentlich vorkommen. Ab einer bestimmten Absatzhöhe verlagert sich das gesamte Körpergewicht auf den Vorderfuß. Der Mittelfußknochen wird dadurch überlastet. Außerdem kann sich bei regelmäßigem Tragen solcher Schuhe die Wadenmuskulatur verkürzen. Gleichzeitig kann die daraus resultierende Hohlkreuzhaltung zu Rücken- sowie Nackenschmerzen führen, während darüber hinaus das Kniegelenk überlastet wird.

Für Einlagen geeignet

Das Tragen von Einlagen ist in Deutschland weit verbreitet. Sie kommen bei unterschiedlichen Problemen zum Einsatz. In der Regel geht es aber darum, eine Fehlstellung der Füße zu korrigieren. Deshalb müssen diese Einlagen regelmäßig und konsequent getragen werden. Hierfür ist es wichtig, dass die Einlagen auch in den neu gekauften Schuh hineinpassen. Wenn der Schuh dafür nicht vorgesehen ist, wird er durch das Einsetzen der Einlage zu eng. Deshalb empfiehlt sich hier der Kauf von Schuhen mit Wechselfußbett.

Bei solchen Schuhen lassen sich die mitgelieferten Einlagen problemlos mit den orthopädischen Einlagen austauschen. Diese Schuhe sind zudem häufig auf Füße mit Fehlstellungen zugeschnitten. Ein flexibles Obermaterial erleichtert zudem das Einsetzen der Einlagen. An der Optik der Schuhe ändert sich dadurch nichts. Sie sind genauso modisch wie alle anderen Modelle auch.

Lade weitere Inhalte ...