11. Oktober 2021
Schnarchen fördert Entstehung dieser 9 Krankheiten

Schnarchen kann die Entstehung dieser 9 Krankheiten fördern

Wurde Ihnen schon häufiger gesagt, dass Sie schnarchen? Oder liegen Sie nachts neben Ihrem röchelnden Partner wach? Dann könnten Sie oder Ihre bessere Hälfte unter Schlafapnoe leiden. Was das ist und welche 9 Krankheiten dadurch gefördert werden, verraten wir Ihnen.

Harmloses Schnarchen oder Schlafstörung?

Dass man hin und wieder mal schnarcht oder andere Atemgeräusche im Schlaf von sich gibt, ist weder ungewöhnlich, noch bedenklich. Schlafen wir auf dem Rücken, kann die Zunge leichter in Richtung Rachen rutschen und den Atemweg blockieren, sodass knatternde Geräusche beim Luftholen entstehen. Auch Erkältungen, Atemwegsbeschwerden oder Alkoholkonsum können dazu führen, dass wir eine Nacht lang laut schnarchen. Treten die nächtlichen Atemgeräusche jedoch dauerhaft oder sehr häufig auf, spricht man von einer Rhonchopathie. Bei dieser leichteren Form der Schlafstörung kann es bereits zu einer kurzzeitigen Sauerstoffunterversorgung mit Folgen wie häufigem Aufwachen oder Tagesmüdigkeit kommen.

Liegt hingegen starkes Schnarchen mit nächtlichen Atemaussetzern vor, handelt es sich um die sogenannte obstruktive Schlafapnoe. Dabei ist der Rachen während des Schlafens häufig so blockiert, dass kaum noch Luft durchkommt oder die Atmung sogar für 10 bis 60 Sekunden komplett aussetzt. Hierdurch sinkt die Sauerstoffkonzentration im Blut, was den Körper zu einem schnelleren Herzschlag sowie der Ausschüttung von Stresshormonen veranlasst. Bestimmte Faktoren können das Auftreten einer Schlafapnoe begünstigen. Dazu zählen unter anderem ein verlängertes Zäpfchen, Übergewicht, Polypen in der Nase, Erkältungen oder Rauchen.

Schnarchen kann die Entstehung dieser 9 Krankheiten fördern

Da ein Sauerstoffmangel den Körper stark belastet und jede Nacht aufs Neue in eine Stresssituation versetzt, lassen gesundheitliche Folgen nicht lange auf sich warten. Neben Symptomen wie Tagesmüdigkeit, Kopfschmerzen oder Konzentrationsschwierigkeiten, drohen auch die folgenden Erkrankungen und Langzeitschäden, wenn starkes Schnarchen und eine obstruktive Schlafapnoe vorliegen:

  • Herzrhythmusstörungen
  • Rechtsseitige Herzinsuffizienz
  • Plötzlicher Herztod
  • Herzinfarkt
  • Schlaganfall
  • Wasseransammlungen in den Beinen
  • Erektionsstörungen
  • Insulinresistenz und Diabetes Typ 2
  • Sodbrennen

Darüber hinaus kann infolge der Tagesmüdigkeit und möglicherweise durch Sekundenschlaf das Unfallrisiko im Verkehr steigen.

Video: Nur Schnarchen oder doch schon mehr?

    Tipps gegen Schnarchen

    Um nicht die Folgen der Schlafapnoe zu erleiden, sollten Sie schnellstmöglich etwas gegen Ihr Schnarchen unternehmen. Am besten konsultieren Sie die Ärztin Ihres Vertrauens, welche Sie an einen Schlafspezialisten weitervermitteln kann. Selbständig können Sie mithilfe der folgenden Tipps die nächtlichen Säge-Anfälle bekämpfen:

    Quellen: hno-aerzte-im-netz.de, awmf.org, meinschlaf.de

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