Anzeige Schmerzen bei PMS, Schwangerschaft und Wechseljahren

Im Laufe des Lebens durchwandert der Körper einer Frau unterschiedliche Phasen, die stets von hormonellen Veränderungen geprägt sind. Dabei kann das Hormonkarussell Frau ganz schön durcheinander wirbeln und nicht jede erlebt Phasen wie die monatliche Periode, Schwangerschaft oder Menopause als unauffällige Prozesse ihres Körpers. Häufig sind Beschwerden geprägt von Schmerzen. Doch wann hilft welches Schmerzmittel am besten? Wir klären auf. 

 

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Menstruationsbeschwerden und PMS

Im Laufe ihres Lebens haben Frauen im Durchschnitt 400 Monatszyklen. Monat für Monat schafft der Körper in dieser Phase günstige Bedingungen für eine mögliche Befruchtung und Schwangerschaft. Ein Zyklus startet mit dem ersten Tag der Periode und endet einen Tag vor der nächsten Monatsblutung.
Besonders in den letzten vierzehn Tagen ihres Zyklus leiden viele Frauen unter dem sogenannten Prämenstruellen Syndrom, kurz PMS. Unter diesem Begriff werden eine Reihe von Beschwerden wie Wassereinlagerungen, Magen-Darm-Probleme und allgemeine Reizbarkeit zusammengefasst. Viele Frauen klagen in dieser Phase auch über Bauch- oder Rückenschmerzen.

Da Stress die Symptome noch weiter verschlimmern kann, empfiehlt es sich in dieser Zeit ganz besonders, einen Ausgleich zum hektischen Alltag zu schaffen: Leichtes Joggen oder Yoga helfen dabei, Stress positiv zu begegnen und somit auch die Beschwerden bei PMS zu lindern. Bei akuten Schmerzen können außerdem schmerzlindernde Präparate mit dem Wirkstoff Ibuprofen oder Naproxen (z.B. IBU-LYSIN-ratiopharm® oder Naproxen-ratiopharm® Schmerztabletten) hilfreich sein. Unter Ibuprofen-Lysin kann ein besonders schneller Wirkeintritt erzielt werden: Schon etwa 25 Minuten nach Einnahme geht der Schmerz zurück. Diese Schmerzlinderung hält circa vier bis sechs Stunden an. Unter dem Wirkstoff Naproxen stellt sich mit circa 45 Minuten die Schmerzlinderung etwas langsamer ein, dafür hält diese mit bis zu zwölf Stunden deutlich länger an.

Schwangerschaft

Mit dem positiven Schwangerschaftstest beginnt ein ganz besonderer Abschnitt im Leben einer Frau, der verknüpft ist mit großer Vorfreude und dem Vorsatz „alles richtig“ zu machen. Um das kleine Leben nicht zu gefährden, sollten schwangere Frauen ganz besonders auf sich Acht geben. Gesunde Ernährung und moderate Bewegung tun den meisten werdenden Müttern richtig gut und sorgen dafür, dass möglichst wenige Beschwerden auftreten.

Dennoch ist eine Schwangerschaft eine Höchstleistung für den Körper und es ist nicht ausgeschlossen, dass Beschwerden auftreten. Neben Wassereinlagerungen oder Kopfschmerzen, kommt es besonders zum Ende der Schwangerschaft hin und wieder zu Rückenschmerzen, da sich die Haltung der Schwangeren mit zunehmendem Bauchumfang verändert.

Während der Schwangerschaft sollten auftretende Schmerzen, vor allem Bauch- und Unterleibsschmerzen, umgehend mit dem behandelnden Arzt besprochen werden. Beschwerden wie beispielsweise leichte Kopfschmerzen kann man hingegen mit frischer Luft und Bewegung oder einem Nickerchen begegnen. Wenn nötig, können akute Schmerzen in allen Phasen einer Schwangerschaft  mit dem Wirkstoff Paracetamol (z.B. Paracetamol-ratiopharm® 500 mg) behandelt werden. Neben seinen schmerzlindernden Eigenschaften wirkt es auch sehr gut gegen Fieber. Vor der Schmerzmitteleinnahme sollten Schwangere unbedingt Rücksprache mit einem Arzt halten. Das Schmerzmittel sollte prinzipiell in der geringsten wirksamen Dosis über einen  möglichst kurzen Zeitraum und so selten wie möglich eingenommen werden.

Endometriose

Unter dem Fachbegriff Endometriose verbirgt sich eine unter Umständen sehr schmerzhafte chronische Erkrankung. Wie häufig diese Erkrankung auftritt, können Spezialisten schwer abschätzen. Viele Frauen haben keine Beschwerden und die Endometriose wird nur zufällig oder gar nicht entdeckt. Leiden Frauen jedoch während der Periode unter starken Schmerzen oder bleiben ungewollt kinderlos, so kann Endometriose die Ursache sein.
Bei betroffenen Frauen lagert sich Endometrium, also Gewebe der Gebärmutterschleimhaut, außerhalb der Gebärmutter zumeist an umliegenden Organen an. Prinzipiell können solche Gewebsinseln im gesamten Körper einer Frau wachsen. Wie das Gewebe in der Gebärmutter selbst, unterliegt auch dieses Gewebe dem Monatszyklus. Setzt die Monatsblutung ein, berichten betroffene Frauen von krampfartigen Schmerzen in Bauch und Rücken. Auch chronische Bauchschmerzen, Blasen- und Darmprobleme sowie Unfruchtbarkeit können auftreten. Da die Gewebsinseln während der Menstruation mitbluten, kommt es häufig zur Entstehung von Zysten und chronischen Entzündungen. 
Akute Schmerzen können mit Ibuprofen-Lysin oder – für eine besonders lange Wirkdauer – mit Naproxen behandelt werden. Dauerhafte Heilung kann jedoch nur eine Operation bringen, bei der die Gewebsinseln entfernt werden. Eine entsprechende Nutzen-Risiko-Abwägung sollten betroffene Frauen unbedingt mit ihrem betreuenden Frauenarzt besprechen.

Wechseljahresbeschwerden

Schon der Name verrät: Die Wechseljahre beschreiben nicht etwa einen bestimmten Moment, sondern vielmehr einen Zeitraum, in dem sich der weibliche Körper umstellt. Im Durchschnitt beginnt dieser Prozess zwischen dem 50. und 52. Lebensjahr, dies ist jedoch sehr individuell und kann auch Jahre früher oder später beginnen. Mit dem Start der Wechseljahre bleibt die Menstruation aus und es kommt zu einer Veränderung des Hormonhaushaltes. Viele Frauen leiden dann unter sogenannten östrogenmangelbedingten Wechseljahresbeschwerden. Hierzu zählen vor allem Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen und trockene Schleimhäute. Einige Frauen berichten außerdem über eine verminderte Libido sowie psychische Labilität. Zudem nehmen viele Frauen in den Wechseljahren an Gewicht zu, sie bekommen Gelenk- und Rückenschmerzen.

Betroffenen Frauen, die ganz besonders unter Wechseljahresbeschwerden leiden, raten Gynäkologen häufig zu einer Hormonersatztherapie. Diese soll nicht etwa die bisherige Hormonkonzentration wieder herstellen. Vielmehr trägt sie dazu bei, entsprechende Beschwerden während der Wechseljahre zu lindern. Frühzeitig begonnen, können Beschwerden sogar ganz unterdrückt werden. Sport, eine vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung sowie gegebenenfalls eine Gewichtsreduktion können verschiedene Wechseljahresbeschwerden ebenfalls mindern. Auch pflanzliche Hilfsmittel wie Traubensilberkerze in Kombination mit Johanneskraut haben sich bei Wechseljahresbeschwerden bereits bewährt. Damit akute Schmerzen im Bewegungsapparat Frauen auch in dieser Lebensphase nicht ausbremsen, empfehlen sich entzündungshemmende Schmerzgele mit Diclofenac (z.B. Diclo-ratiopharm® Schmerzgel).

Positiv: Frauen, die unter zyklusbedingten Beschwerden wie PMS oder Endometriose litten, können jetzt aufatmen. Mit Ausbleiben der Blutung gehen die damit zusammenhängenden Beschwerden zurück. Auch Migränepatientinnen, bei denen die Periode Auslöser der Kopfschmerzattacken war, können darauf hoffen, dass diese mit der letzten Periode aufhören. 

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