Anzeige Endlich Schluss mit dem Schmerz: Wann welche Wirkstoffe am besten helfen

Ob Gewitter im Kopf, ein ziehender Rücken oder pochendes Zahnweh: Schmerzen können Betroffene ganz schön aus der Bahn werfen. Um sie zu lindern, greifen viele dann ganz einfach in die Hausapotheke und nehmen das Schmerzmittel, das sie gerade zuhause haben. Dies ist erst einmal nicht verkehrt, denn frei verkäufliche Mittel sind bei korrekter Einnahme grundsätzlich sicher. Für eine bestmögliche Schmerzlinderung empfiehlt es sich allerdings, ein paar Dinge zu beachten, denn je nach Schmerzart oder persönlicher Konstitution sind unterschiedliche Wirkstoffe sinnvoll.

 

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Für jeden Schmerz das passende Mittel

In der Apotheke gibt es eine ganze Reihe verschiedener Wirkstoffe. Doch welcher passt am besten zu mir?

Die größte Gruppe der frei verkäuflichen Schmerzmittel bilden die NSAR, die sogenannten nichtsteroidalen Antirheumatika. Hierzu zählen ASS (Acetylsalicylsäure), Diclofenac, Ibuprofen und Naproxen. Sie alle lindern nicht nur die Schmerzen, sie wirken auch entzündungshemmend und fiebersenkend. 

Der Wirkstoff Ibuprofen kann bei einer Reihe von Beschwerden eingesetzt werden, dazu zählen Kopfschmerzen, Migräne, Menstruationsbeschwerden, Zahnschmerzen, Sportverletzungen sowie Fieber. Ibuprofen-Lysin (z.B. IBU-LYSIN ratiopharm®) wirkt zudem besonders schnell: Eine Schmerzlinderung spüren Betroffene bereits nach etwa fünfzehn Minuten.

ASS (z.B. ASS-ratiopharm®) hilft z.B. bei Kopfschmerzen, erkältungsbedingten Gliederschmerzen und Fieber. Der saure Wirkstoff löst sich besonders gut im Magen, weshalb auch hier eine schnelle Wirkung einsetzt. Allerdings sollte ASS nicht auf nüchternen Magen genommen werden.

Naproxen (z.B. Naproxen-ratiopharm® Schmerztabletten) wird gerne empfohlen bei Menstruationsbeschwerden, Sportverletzungen und Zahnschmerzen. Mit einer Dreiviertelstunde dauert es zwar ein bisschen länger, bis es spürbar wirkt. Dafür wirkt die Substanz mit acht bis zwölf Stunden dann aber besonders lange.

Schmerzen Muskeln oder Gelenke aufgrund von Entzündungen, so empfiehlt sich der Wirkstoff Diclofenac, der entweder als Schmerzgel (z.B. Diclo-ratiopharm® Schmerzgel) zur äußerlichen Anwendung kommt oder als Tablette (z.B. Diclo-ratiopharm®) eingenommen werden kann, um die Beschwerden des Bewegungsapparates zu lindern. Beispielsweise Rückenschmerzen können so gezielt behandelt werden.

Wer einen besonders empfindlichen Magen hat, für den eignet sich Paracetamol (z.B. Paracetamol-ratiopharm® 1000 mg) – ebenfalls ein Klassiker der Hausapotheke. Im Gegensatz zu den NSAR wirkt Paracetamol nicht entzündungshemmend, ist aber neben der Schmerzlinderung vor allem für seine guten fiebersenkenden Eigenschaften bekannt. Deshalb ist es besonders bei Erkältungsbeschwerden geeignet, kann aber selbstverständlich auch gegen Kopfschmerzen eingenommen werden. Im Vergleich zu anderen Schmerzmitteln hat Paracetamol das niedrigste Wechselwirkungs- und Nebenwirkungspotenzial. Es kann bei Bedarf von Schwangeren und Stillenden eingenommen werden und eignet sich schon für Klein(st)kinder ab dem ersten Lebenstag und ab 3000 g Körpergewicht.

Gleich am Anfang ausreichend hoch dosieren

Ist die Entscheidung für ein Medikament gefallen, sollte es rechtzeitig eingenommen und entsprechend hoch dosiert werden. Auf diese Weise werden die schmerzvermittelnden Botenstoffe, die beispielsweise im Verlauf eines Kopfschmerzanfalls im Gehirn ausgeschüttet werden, am besten gestoppt. Den Schmerz auszuhalten ist hingegen keine gute Lösung. Im Gegenteil: Dies kann dazu beitragen, dass der Schmerz chronisch wird. Dosierungsempfehlungen finden sich in der Packungsbeilage jedes Medikamentes und sie unterscheiden sich von Wirkstoff zu Wirkstoff. Diese Empfehlungen sollten ohne Rücksprache mit einem Arzt niemals überschritten werden.

Wie lange darf ich ein Schmerzmittel einnehmen?

Generell empfiehlt es sich, ein Schmerzmittel nur so lange wie nötig einzunehmen. Ohne ärztlichen Rat bedeutet dies maximal drei Tage hintereinander an höchstens zehn Tagen im Monat.

 

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