Reibeisenhaut loswerden: Das sollten Sie jetzt tun

Gesunde Haut: Diese 4 Tipps helfen bei Reibeisenhaut

Rau und hügelig – so fühlt sich Reibeisenhaut an. Die Hautstörung ist zwar nicht heilbar, doch es gibt Tipps, um sie zu mindern. Was Sie gegen Reibeisenhaut tun können, lesen Sie hier.

Was ist Reibeisenhaut?

Bei Reibeisenhaut, unter Medizinern auch Keratosis pilaris oder Follikelkeratosen genannt, handelt es sich um eine Verhornungsstörung der Haarfollikel. Das heißt: Menschen mit Reibeisenhaut produzieren übermäßig viel Keratin. Dadurch verstopfen die Ausgänge der kleinen Haarfollikel, die sich überall am Körper verteilen. Die sichtbaren Folgen? Kleine Pickelchen mit weißer oder roter Färbung, die gerne an den Oberarmen oder Oberschenkeln auftreten. Teilweise sind die unliebsamen Knötchen auch an Kinn, Po oder Wangen zu finden. Durch die sogenannten Keratosen – so nennt die Fachsprache die stecknadelkopfgroßen Pickel – fühlt sich die Haut der Betroffenen oft rau und uneben an, vergleichbar mit "Gänsehaut". Der Unterschied: Gänsehaut verschwindet in etwa so schnell, wie sie gekommen ist. Reibeisenhaut nicht.

Reibeisenhaut ist nicht ansteckend, verursacht in der Regel keine Schmerzen und wird durch Veranlagung ausgelöst. Soll heißen: Personen mit Reibeisenhaut können nichts für ihre Verhornungsstörung, sondern haben schlichtweg Pech gehabt. Jedoch können die sichtbaren Pickel einen hohen Leidensdruck verursachen und dazu führen, dass sich Erkrankte unwohl fühlen. Was tun? Wir haben 4 Tipps gegen Reibeisenhaut für Sie zusammengestellt.  

Gesunde Haut: 4 Tipps gegen Reibeisenhaut

1. Regelmäßige Peelings

Die richtige Hautpflege ist bei Reibeisenhaut besonders wichtig. Es lohnt sich, spezielle Peelings in die Pflege-Routine zu integrieren. Denn: Die Peelings tragen dazu bei, die oberste Hautschicht zu lösen. Infolgedessen lösen sich auch die unschönen Verhornungen – der übermäßig produzierte Talg kann besser abfließen. Ärzte raten oftmals zu Fruchtsäure- oder Salzpeelings, beispielsweise von Deine Kosmetik, 10 ml für ca. 35 Euro.

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2. Sonnenbaden

Menschen mit Reibeisenhaut präsentieren ihre Haut meist nur ungern. Doch gerade der Sommer und Strandurlaube gehen Hand in Hand mit kurzen Hosen, T-Shirts und Bikinis. Ganz zum Nachteil der Keratosis pilaris. Denn: Die UV-Strahlung der Sonnen trägt dazu bei, die überflüssigen Zellen auf der Haut loszuwerden: Viele Betroffenen berichten von einem verbesserten Hautzustand nach dem Strandurlaub. Wichtig: Die Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor nicht vergessen!

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3. Feuchtigkeitsspende Öle

Reibeisenhaut ist überwiegend trocken. Ergo: Die richtige Feuchtigkeitspflege ist essenziell und kann aktiv dazu beitragen, die Hautstörung zu mindern. Reichhaltige Öle beispielsweise können zu einer glatteren und weicheren Hautoberfläche beitragen. Kokosöl etwa eignet sich besonders gut. Warum? Das Pflanzenfett spendet Feuchtigkeit – und wirkt darüber hinaus antimikrobiell und entzündungshemmend. Ein Segen für die oftmals gereizte Reibeisenhaut. Kokosöl gibt es in Drogerien, Biomärkten oder online, zum Beispiel das Monte Nativo Kokosöl Bio im 1000 ml Glas für etwa 13 Euro. Auch Oliven- und Arganöl besitzen entzündungshemmende Eigenschaften. 

4. Laserbehandlungen

Ihre Reibeisenhaut ist sehr stark ausgeprägt? Dann kann mitunter auch eine Laserbehandlung helfen. Diverse Schönheitskliniken in Deutschland bieten Laserbehandlungen gegen Reibeisenhaut an. Gut geeignet ist zum Beispiel eine Behandlung mittels sogenanntem Fraxel-Laser. Ein Facharzt kann im Einzelfall weiterhelfen: Sprechen Sie mit Ihrem Hautarzt und lassen Sie sich umfassend zu Ihren Optionen beraten. 

Übrigens: Mittels Laserbehandlungen können auch Fehlsichtigkeiten korrigiert werden >>

Reibeisenhaut: Wann zum Arzt?

Sollten Ihre von Reibeisenhaut betroffenen Körperstellen anfangen, wehzutun, ist ein Arztbesuch zu empfehlen. Ebenso, wenn sich die Reibeisenhaut plötzlich stark ausbreitet – oder sich die Stellen gar entzünden. In diesen Fällen kann ein Dermatologe weiterhelfen.

Im Video: Was tun bei Reibeisenhaut?

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