3. Februar 2021
OP-Masken: So erkennen Sie zertifizierte Masken

OP-Masken: So erkennen Sie eine zertifizierte Maske

Neben den FFP2-Schutzmasken sind die kostengünstigeren OP-Masken in Geschäften und in öffentlichen Verkehrsmitteln erlaubt. Doch anhand welcher Qualitätsmerkmale erkennt man eine gut schützende und zertifizierte OP-Maske?

Ab sofort dürfen bundesweit nur FFP2-Schutzmasken oder medizinische OP-Masken in allen öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften getragen werden. Die herkömmlichen Stoffmasken sind demnach nicht mehr erlaubt.

Woran erkenne ich eine qualitative OP-Maske?

Die OP-Masken sind Medizinprodukte und müssen dementsprechend bestimmte Qualitätskriterien erfüllen. Diese medizinischen Masken schützen vor allem den Gegenüber vor abgegebenen infektiösen Tröpfchen des Mundschutzträgers. Im Krankenhaus dienen sie beispielsweise dazu, dass Tröpfchen aus der Atemluft des Arztes nicht in offene Wunden eines Patienten gelangt.

Die OP-Masken sind meist grün oder blau, bestehen aus einem mehrlagigen Kunststoff und beinhalten ein spezielles Filtervlies. Die medizinischen Masken müssen den gesetzlichen Anforderungen entsprechen und der europäischen Norm EN 14683:2019-10 genügen. Nur dann werden Sie mit dem CE-Kennzeichen zertifiziert, das auf der Verpackung zu finden ist, und dürfen in Europa frei vertrieben werden. Bei den OP-Masken handelt es sich um Einwegprodukte, die nach dem Gebrauch entsorgt werden sollten.

Auf einen Blick: Wissenswertes über die Medizinmasken

© Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
Qualitative OP-Masken sollten die CE-Kennzeichnung aufweisen.

Unterschied zwischen FFP2- und OP-Maske

Eine OP-Maske schützt weniger als eine FFP2-Maske, die zu 94 Prozent Aerosole und Partikel aus der Luft filtern kann. Der medizinische Mundschutz sitzt weniger eng und dicht auf dem Gesicht als eine FFP2-Maske. Dadurch kann ein Teil der Atemluft an den Rändern vorbeiströmen. Jedoch schützen OP-Masken die Mund- und Nasenpartie vor einem direkten Auftreffen von ausgeatmeten Tröpfchen sowie vor einer Erregerübertragung durch direkten Kontakt, beispielsweise mit kontaminierten Händen.

OP-Maske: Richtig tragen

Eine OP-Maske schützt nicht allein gegen das Coronavirus. Weiterhin gilt, Abstand zu halten, auf Hygiene zu achten und in geschlossenen Räumen zu lüften. Die Maske muss über Mund und Nase getragen werden, sollte an den Rändern eng anliegen, damit möglichst wenig Luft nach außen dringen kann. Nasenbügel und Ohrenschlaufen sollten individuell angepasst werden, damit ein möglichst hoher Dichtsitz gegeben ist. Sollte die OP-Maske zu locker sitzen, hilft es, entweder einen Knoten in die Gummibänder zu machen oder die Bänder einmal zu kreuzen.

Eine feuchte Maske sollten Sie abnehmen und gegen eine trockene austauschen. Wenn Sie die Maske abnehmen, sollte diese möglichst an den Bändern angefasst werden, da die Maske möglicherweise mit Viren kontaminiert ist und dementsprechend das Ansteckungsrisiko gegeben ist. Anschließend sollten Sie sich mindestens 20 bis 30 Sekunden lang mit Seife die Hände waschen. OP-Masken sind Einwegprodukte und sollten regelmäßig ausgewechselt und entsorgt werden.

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