19. Juli 2021
Ohrenschmerzen wegen Maske: Diese 5 Tipps helfen!

Ohrenschmerzen wegen Maske: Diese 5 Tipps helfen!

Drückt Ihnen Ihre FFP2-Schutzmaske, Ihre OP-Maske oder Ihr Mundschutz auch nach einiger Zeit an den Ohren? Diese fünf Tipps vermeiden fiese Druckschmerzen und sorgen für ein besseres Tragegefühl.

Der Mund-Nasen-Schutz ist unser ständiger Begleiter in dieser Corona-Pandemie. Doch nach einiger Zeit wird das Tragen unangenehm und die Bänder der Maske drücken am Ohr.

Diese fünf Tipps erleichtern das Tragen und beugen schmerzhaften Druckstellen am Ohr vor:

1. Maskenbänder binden

Kaufen Sie medizinische Masken, die hinten am Kopf gebunden werden. Das ist zwar etwas mühseliger, bewahrt Sie jedoch vor schmerzenden Ohren. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie die Maske passgenau auf Ihre Gesichts- und Kopfform einstellen können. Achten Sie darauf, dass der Mund-Nasen-Schutz möglichst dicht anliegt.

2. Blasenpflaster

Dieser Trick ist vor allem hilfreich, wenn Sie bereits schmerzhafte Druckstellen am Ohr haben und trotzdem weiterhin Ihre Maske tragen müssen. Kleben Sie sich ein kleines, gepolstertes Blasenpflaster hinter die Ohren – so bleibt die empfindliche Haut geschützt und verhindert weitere Reibungen. Zudem sind die Pflaster durchsichtig, sodass sie nicht gesehen werden oder groß auffallen.

>> Nicht nur bei wund gelaufenen Füßen eine Wohltat –
Blasenpflaster sind in verschiedenen Größen erhältlich und lindern Druckstellen.

Druckstellen: Spezielle Wundpflaster könnten helfen

Innerhalb einer Studie mit 88 medizinischen Angestellten wurden jetzt zwei Materialien zum Schutz vor Druckwunden durch langes Tragen eines medizinischen Mundschutzes getestet –  Hydrokolloidverband und Polyethuran-Schaumstoff. Die Studie ergab, dass beide Materialien vor der Entstehung von Druckstellen schützen können.

>> Zurzeit sind in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln nur OP-Masken oder FFP2-Masken erlaubt. Zertifizierte OP-Masken bekommen Sie hier. Eine qualitativ hochwertige FFP2-Maske finden Sie hier.

3. Haarklammer oder Maskenhalterung verwenden

Um den Druck des Gummibands von den Ohren zu nehmen, brauchen Sie einen anderen Haltepunkt. Verwenden Sie daher Haarklammern wie Bobbypins oder Spangen, mit denen Sie die Bänder der Maske vom Ohr weg fixieren.

Frauen mit kurzen Haaren oder Männer können stattdessen eine Maskenhalterung für kleines Geld kaufen, die am Hinterkopf sitzt. In diese Halterung werden beide Bänder eingehängt, sodass die Halterung als Verbindungsstück dient und den Druck von den Ohren nimmt.

Maskenhalterung
© Amazon
Ein Maskenband sorgt für ein angenehmes Tragegefühl und weniger Schmerzen an den Ohren. Die Maskenbänder werden schnell und einfach in die Haken hineingehängt. Eine praktische Maskenhalterung bekommen Sie im 5er-Set hier.

Wichtiger Hinweis bei FFP2-Masken: Schauen Sie, dass der Haarklammer-Trick oder die Halterung keinen Einfluss auf den Dichtsitz Ihrer FFP2-Maske hat. Liegt die Maske nicht eng genug auf und entstehen an den Rändern kleine Öffnungen, ist die volle Schutzfunktion der Maske nicht mehr gegeben und das Ansteckungsrisiko steigt. Außerdem ist es nicht ratsam, die FFP2-Masken aufgrund des höheren Atemwiderstands lange am Stück zu tragen. Nach ca. 75 Minuten sollten Sie die Maske spätestens wieder abnehmen.

4. Breite und einstellbare Gummibänder

Achten Sie beim Kauf Ihrer Gesichtsmaske auf dicke und breite Bänder. Dünne Gummis drücken besonders fies und können schmerzhaft einschneiden. Für die ideale Passform sollten Sie auf ein Modell zurückgreifen, bei dem Sie die Bänder individuell einstellen können. Die Maske sollte dicht am Gesicht sitzen und nicht runter rutschen.

5. Masken mit Ohrschlaufen

Wer komplett auf Gummibänder bei einem Mund-Nasen-Schutz verzichten möchte, sollte auf sogenannte Earloop-Masken zurückgreifen, die breite Ohrschlaufen aus Stoff haben. Der Vorteil ist, dass die Schlaufen weicher sind und weniger einschneiden. Der Nachteil ist, dass bei schmalen Gesichtern die Maske zu groß ausfallen und rutschen kann. Um die Schlaufen zu verkürzen, hilft ein Knoten oder ein Abnäher.

Schnelle SOS-Tipps bei schmerzenden Ohren

  • Nach dem Tragen der Maske sollten Sie die schmerzenden Stellen hinterm Ohr vorsichtig massieren. Das nimmt augenblicklich das Druckgefühl, fördert die Durchblutung und lindert die Beschwerden. Mit den Fingerspitzen streichen oder kreisen Sie vorsichtig über die Haut.
  • Möglicherweise kann sich nach längerem Tragen der Maske die Haut um und am Ohr warm anfühlen. Kühlen Sie die schmerzende Stelle mit einer kalten Kompresse. Kommt diese direkt aus dem Eisfach, wickeln Sie sie in ein Tuch oder Waschlappen. Bei direktem Hautkontakt drohen sonst Kälteverbrennungen.

Video: Sich und andere vor Corona schützen – so sitzt die FFP2-Maske richtig

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