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Neurodermitis: 10 effektive Tipps für einen besseren Umgang

Neurodermitis: 10 effektive Tipps für einen besseren Umgang

Neurodermitis ist häufig mit einem enormen Leidensdruck verbunden, da Betroffene von Symptomen wie ständigem Juckreiz und trockener, rissiger Haut belastet werden. Ein Lichtblick sind die immer besser werdenden Therapiemöglichkeiten. Hier sind 10 effektive Tipps bei Neurodermitis.

Neurodermitis ist die häufigste chronisch-entzündliche Hauterkrankung – in Deutschland sind mehr als 3,6 Millionen Menschen von dem sogenannten atopischen Ekzem betroffen. Neben dem charakteristischen Hautausschlag (Ekzem) leiden Betroffene meist unter starkem Juckreiz und einer sehr trockenen Haut. Da das ständige Jucken den Alltag und auch den nächtlichen Schlaf stören kann, ist der Leidensdruck bei den meisten Erkrankten sehr hoch. Die Ursachen der entzündlichen Hauterkrankung sind vielfältig und zum Teil noch ungeklärt – neben der genetischen Veranlagung sorgen Umweltfaktoren, eine überschießende Immunantwort und eine gestörte Hautbarriere für die Entstehung einer Neurodermitis. Glücklicherweise verbessern sich die Behandlungsmethoden stetig, sodass es mittlerweile eine Vielzahl an Medikamenten, Salben und Hausmitteln gibt, welche die Symptome der Betroffenen lindern können. 

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Neurodermitis: Ärztliche Therapieoptionen

An erster Stelle sollte stets der Besuch bei einem Hautarzt bzw. einer Hautärztin stehen, um die Diagnose zu stellen und die Behandlungsmöglichkeiten zu besprechen. Nur so kann sichergestellt werden, dass Sie die bestmögliche und auf Ihren Krankheitsverlauf abgestimmte Therapie erhalten. Um zu verstehen, wie gut kontrolliert die Erkrankung derzeit ist und um sich bestmöglich auf das Gespräch mit dem Facharzt bzw. der Fachärztin vorzubereiten, kann ein Selbsttest helfen. Im Folgenden erfahren Sie, welche Mittel und Methoden es derzeit gibt, um die Hautentzündungen und den damit verbundenen Juckreiz zu behandeln und das Unwohlsein Betroffener zu lindern.

Zu den ärztlichen Therapieoptionen zählen

  • entzündungshemmende Cremes und Salben,
  • entzündungshemmende Medikamente,
  • Lichttherapie mit UV-Licht,
  • sowie neuerdings Antikörpertherapien.

Weitere Informationen zur chronisch-entzündlichen Hauterkrankung und den Therapiemöglichkeiten finden Sie auf www.leben-mit-neurodermitis.info/ >>

Neurodermitis: 10 effektive Tipps

Mit diesen Alltagstipps können Sie den Kontakt mit Triggerfaktoren reduzieren und lindernde Maßnahmen in Ihr Leben integrieren:

  1. Vermeiden Sie Stress und unternehmen Sie regelmäßig stressreduzierende Maßnahmen wie entspannenden Sport, Meditation oder das Treffen mit Freunden.
  2. Vermeiden Sie Allergene in Ihren Pflegeprodukten. Achten Sie beim Kauf auf die Inhaltsstoffe und greifen Sie am besten zu seifenfreien und pH-neutralen Mitteln ohne Parfüm.
  3. Cremen Sie sich täglich ein, vor allem nach dem Baden oder Duschen.
  4. Tupfen Sie sich nach dem Waschen trocken anstatt zu reiben.
  5. Kühle Umschläge können den heftigen Juckreiz lindern.
  6. Tragen Sie vorzugsweise lockere Baumwoll- oder Seidenkleidung, um Ihre Haut nicht zu reizen. Vermeiden Sie enganliegende und synthetische Kleidung.
  7. Waschen Sie neue Kleidungsstücke direkt nach dem Kauf und entfernen Sie alle Etiketten.
  8. Tragen Sie vor allem beim Sport atmungsaktive Kleidung, da Schweiß Ihre Haut reizen kann.
  9. Sorgen Sie stets für ein kühles und gut gelüftetes Raumklima.
  10. Verzichten Sie auf Haustiere.

Wichtig: Bevor Sie jedoch selbst Maßnahmen ergreifen, Hausmittel anwenden und Cremes auftragen, sollten Sie zuallererst eine Hautärztin bzw. einen Hautarzt aufsuchen. Entsprechende Spezialist:innen in Ihrer Nähe finden Sie hier >>

Weitere Informationen zur Neurodermitis

Wenn Sie sich genauer zum Thema Neurodermitis informieren möchten, finden Sie hier und auf dem Instagram-Kanal für Betroffene hilfreiche Informationen. Bei einer Neurodermitis-Erkrankung sollte immer ärztlicher Rat eingeholt werden. Auf der Seite des Berufsverbands der Deutschen Dermatologen (BVDD) finden Sie Fachärzte und Fachärztinnen in Ihrer Nähe, die Sie bestmöglich betreuen können.

Quellen: allergieinformationsdienst.de, helmholtz-munich.de, leben-mit-neurodermitis.info

MAT-DE-2200548-1.0-02/2022

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