27. Mai 2021
Nackenverspannungen: Welches Kissen hilft?

Welches Kissen hilft bei Nackenverspannungen?

Stress, Zugluft oder die falsche Schlafposition – verschiedene Faktoren können einen verspannten Nacken verursachen. Das falsche Kopfkissen kann Beschwerden auslösen oder verschlimmern. Wir erklären, welches Kissen bei Nackenverspannungen hilft.

Viele Menschen haben mit Nackenverspannungen und -schmerzen zu kämpfen. Die Auslöser dafür reichen von Zugluft über Stress bis hin zu Fehlhaltungen. Letztere können beispielsweise falsches Sitzen im Homeoffice oder auch die falsche Schlafposition sein. Was viele Menschen nicht wissen: Auch das Kopfkissen spielt eine Rolle. Denn die falsche Kopflage beim Schlafen kann zu Verspannungen und Schmerzen im Nackenbereich führen.

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Nackenverspannungen: Welches Kissen hilft?

Viele Deutschen schlafen nachts mit einem klassischen 80 x 80 cm großen Federkissen. Was sie nicht wissen: Wer unter Nackenschmerzen leidet, sollte auf diese Kissen lieber verzichten. Sogenannte Nackenstützkissen können durch ihre vorgegebene Form Fehlhaltungen und so Beschwerden im Nackenbereich vorbeugen und lindern. Da es kein Kissen gibt, das für jeden geeignet ist, muss individuell entschieden werden, welches Kissen passt. 

Wichtig bei der Wahl des Kissens ist die Größe. Ist das Kissen zu groß, hebt es die gesamte Wirbelsäule an, sodass der Kopf nicht richtig unterstützt wird und die Halswirbelsäule umknicken kann. Bei ständiger falscher Belastung verdicken sich die Muskeln in diesem Bereich und drücken auf die Nerven, was Beschwerden wie Verspannungs- und Kopfschmerzen auslösen kann. Wählen Sie ein Kopfkissen, mit dem Ihre Halswirbelsäule in Verlängerung der Brustwirbelsäule liegt. 

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Schlafposition entscheidet, welches Kissen hilft

Ein wichtiges Kriterium bei der Wahl des Kissens ist die Schlafposition. Liegen Sie nachts größtenteils auf dem Rücken, bietet sich ein kleines, flaches Kissen an. Hier eignen sich Nackenstützkissen, die den Nacken stabilisieren. Wenn Sie auf der Seite liegen, dann sollten Sie zu einem dickeren Kissen greifen. Für Seitenschläfer ist es besonders wichtig, dass der Kopf gestützt ist, damit die Wirbelsäule beim Schlafen ihre natürliche Form beibehalten kann und vom Hals bis zum Becken eine gerade Linie bildet. Menschen, die auf der Seite liegen, sollten daher auch sogenannte Seitenschläferkissen ausprobieren. Die Seitenschläferkissen sorgen dafür, dass der Körper beim Schlafen ausbalanciert wird und so Fehlhaltungen vorgebeugt werden. Für Bauchschläfer gibt es schlechte Nachrichten, denn Sie liegen zwangsläufig so, dass der Hals verdreht ist – was früher oder später Nackenprobleme verursacht. Wer dann noch ein zu dickes Kissen nutzt, verstärkt die Probleme zusätzlich.

Tipp: Nicht nur die Schlafposition, sondern auch weitere Faktoren wie der Körperbau spielen bei der Wahl des Kissens eine Rolle. Je breiter die Schultern, desto dicker sollte das Kissen sein. 

Die besten Kissen gegen Nackenverspannungen

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