31. Januar 2010
Mit moderner Präventionsmedizin fit bis in hohe Alter

Der neue Gesundheits-Code

Fit bis ins hohe Alter sein. 14 Jahre länger leben. 65 Prozent aller Krankheiten vermeiden. Wer will das nicht? Die moderne Präventionsmedizin sagt dazu: kein Problem!

lachende Frau
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lachende Frau

Das große Umdenken: Geht es um Gesundheit, setzen Ärzte nicht mehr allein auf Therapien, sondern zunehmend auf Prävention. Ihr neuer Gesundheits-Code besteht deshalb aus dem Dreiklang „Vorbeugen, Vorsorgen und Verstehen“. Das bedeutet: einen gesünderen Lebensstil entwickeln, die wichtigsten Checks (siehe Tabelle zum Ausschneiden auf Seite 62) einhalten, Gesundheitswerte und Warnsignale des Körpers beachten. Denn es setzt sich immer mehr die Erkenntnis durch, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Krebs vor allem durch den modernen Lebensstil entstehen. Bei Bewegungsmuffeln etwa steigt die Gefahr von Herzleiden um das Eineinhalbfache. Erschreckend: 40 Prozent aller Deutschen treiben überhaupt keinen Sport. „Die heutigen Krankheiten können mit Medizin allein nicht bewältigt werden. Sie kommt zu spät – wenn das Kind längst in den Brunnen gefallen ist“, sagt Dr. Ellis Huber, Vorsitzender des Berufsverbands Deutscher Präventologen in Hannover. Tatsächlich zeigt eine Studie von Prof. Kay-Tee Khaw, Leiterin der Abteilung für Klinische Alternsforschung an der Universität Cambridge, dass bereits vier relativ kleine und einfache Verhaltensänderungen 14 zusätzliche und fitte Lebensjahre schenken. Sie untersuchte elf Jahre lang die Lebensgewohnheiten von 20 000 Männern und Frauen zwischen 45 und 79 Jahren und entdeckte: Leichter Sport, Verzicht auf Nikotin, nicht mehr als z. B. sieben kleine Gläser (0,1 l) Wein pro Woche, dazu fünfmal am Tag Obst und Gemüse verlängern das Leben. Sogar wer nur zwei dieser vier Punkte erfüllt, lebt immer noch sieben Jahre länger.

Gesund in jeder Lebens-Dekade

  • 30 Leben auf der Überholspur: Jede vierte Karrierefrau leidet unter Burnout, 33 Prozent unter dem Doppelstress durch Kinder und Beruf. Wichtig ist jetzt vor allem, Stresshormone z. B. durch die Muskelentspannung nach Jacobson (Volkshochschulkurse) abzubauen.
  • 40 Der Stoffwechsel verbrennt jetzt bis zu 500 Kalorien weniger pro Tag. Studien zeigen, dass Frauen ab 40 vor allem Extrapfündchen am Bauch gezielt (Sit-ups, Rudern) wegtrainieren sollten, um ihr Herz-Kreislauf-Risiko zu senken.
  • 50+ Die Wechseljahre haben ihre eigene Herausforderung. Sinnvoll ist oft ein Beckenbodentraining, um Muskulatur und Durchblutung zu stärken. Hanteln im Fitnessstudio und Walking verhindern Osteoporose, verlangsamen den Alterungsprozess.

Lebensretter: Wer seine Körperwerte kennt, kann Risikofaktoren rechtzeitig entgegenwirken

Um Höchstleistungen geht es nicht bei der Gesundheitsvorsorge. Beispiel Bewegung: „Dreimal 30 Minuten lockeres Laufen pro Woche wären zwar ideal. Aber einmal pro Woche ist besser als nichts. Und auch täglich 10 Minuten Bewegung helfen bereits, körperlichen und psychischen Beschwerden vorzubeugen und Gesundheit, Lebensqualität sowie Leistungsfähigkeit günstig zu beeinflussen“, betont Prof. Martin Halle, Zentrum für Prävention an der TU München. Präventionsforscher gehen davon aus, dass 65 Prozent der Krankheiten verhindert oder optimal bekämpft werden, wenn wir die wichtigsten Körperdaten kennen. Das heißt: wenn wir wissen, wie hoch unsere Cholesterin- oder unsere Langzeit-Zuckerwerte sind. Und wenn wir die Alarmzeichen unseres Körpers kennen.

10 wichtige Werte

DATEN, DIE SIE KENNEN SOLLTEN – 10 WICHTIGE GESUND-WERTE VON CHOLESTERIN BIS BLUTDRUCK

  1. CHOLESTERINSPIEGEL Wird der Blutfettspiegel nur um ein Zehntel gesenkt, verringert sich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um bis zu 35 Prozent. Normalwerte Die ungünstigen LDL-Cholesterinwerte sollten für Frauen unter 130 mg/dl liegen, das „gute“ HDLCholesterin über 45 mg/dl. Bedenklich Als Gesamtcholesterin-Grenze gelten 200 mg/dl für Erwachsene ohne Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Übergewicht und Diabetes. Vorbeugen1.) Zweimal wöchentlich Lachs oder Hering essen. 2.) Ernährung umstellen auf mageres Fleisch, ballaststoffreiche Lebensmittel. 3.) 3-mal pro Woche 30 Minuten Sport.
  2. DIABETESWERT Der HbA1c-Wert ist das „Blutzucker-Gedächtnis“. Er zeigt die Durchschnittswerte der vergangenen 12 Wochen an. Sinkt der HbA1c um 1 Prozent, verringert sich das Risiko für Schäden an Augen und Nieren um ein Drittel. Normalwert 20–42 mmol/mol. Bedenklich Typ-2-Diabetiker sollten einen Wert von 48 mmol/mol anstreben. Vorbeugen 1.) Mindestens eine halbe Stunde Ausdauersport an fünf Tagen. 2.) Fettarme Kost mit viel Ballaststoffen.
  3. TAILLE/HÜFTEQUOTIENT Zwischen Bauchfett und Herzerkrankungen gibt es einen Zusammenhang, ergab eine internationale Studie mit 27 000 Teilnehmern. Berechnung des Quotienten: Taillenumfang in cm geteilt durch Hüftumfang in cm. Normalwert Kleiner als 0,85. Bedenklich Klettert der Index über 0,88, steigt das Herz-Risiko. Vorbeugen 1.)Gezielte Bauch-Taillen-Gymnastik. 2.) Ausgewogenes Abnehmprogramm.
  4. BODY-MASS-INDEX Der Body-Mass-Index (BMI) zeigt, ob das Gewicht im grünen Bereich ist. So wird er berechnet: Körpergewicht geteilt durch das Quadrat der Größe in Metern (kg /m2). Index-Rechner gibt es z. B. bei www.bmi-club.de. Normalwert Unter 18,4 = Untergewicht; 18,5–24,9 = Normgewicht; 25–29,9 = leichtes Übergewicht; ab 31 = Fettleibigkeit. Bedenklich Ab BMI 30 werden die Regelkreise für ca. 30 lebenswichtige Hormone abgeschaltet. Vorbeugen 1.) Abnehmen durch ausgewogene, fettarme Mischkost. 2.) Mehr Sport.
  5. HOMOCYSTEINSPIEGEL Ist die Aminosäure Homocystein dauerhaft erhöht, leiden Herz, Kreislauf und Knochen. Normalwert Der Grenzwert sollte nicht höher als 10–12 μmol/l liegen. Bedenklich Ab etwa 10 μmol/l ist das Risiko für Arteriosklerose deutlich erhöht, das für Alzheimer und Parkinson verdoppelt sich. Vorbeugen 1.) Eine höhere Vitamin-B-Zufuhr etwa durch Bohnen, Pilze, Brokkoli.
  6. SCHILDDRÜSENWERTE Das Organ produziert die Hormone Trijodthyronin (T3) und Tetrajodthyronin (T4). Fehlen sie, kommt es zu Müdigkeit, Gewichtszunahme. Zu viele Hormone führen zu Schlafstörungen, Bluthochdruck. Normalwerte T3: 2,2–5,5 mg/l, T4: 0,6–1,8 μg/dl. Bedenklich Werte sind höher oder niedriger. Vorbeugen 1.) Unterfunktion: jodiertes Speisesalz, Tiefseefische wie Lachs.
  7. LUNGENFUNKTION Die Lungenfunktionsprüfung ermittelt, ob die Atemwege verengt sind. Normalwerte Gesunde atmen pro Sekunde rund 3,3–4,9 Liter Luft aus. Bedenklich Wenn die Kapazität nur noch höchstens 80 Prozent beträgt. Vorbeugen 1.) Atemtraining lindert Luftnot, auch bei Asthma.
  8. BLUTBILD Das Blutbild vermittelt Basis-Infos über den Gesundheitszustand. Es ermittelt u. a. die Zahl der roten und weißen Blutkörperchen (Erythrozyten, Leukozyten), der Blutplättchen (Thrombozyten), den Anteil des roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin) und der Blutzellen im Verhältnis zum Gesamtblut (Hämatokrit). Normalwerte Erythrozyten: 3,9 –5,3 Millionen pro Mikroliter; Leukozyten: 3,8–10,5 Tausend pro Mikroliter; Thrombozyten: 140–345 Tausend pro Mikroliter; Hämatokrit: 37–48 Prozent; Hämoglobin: 12,0–16 g/dl. Bedenklich Sind z. B. die Leukozytenwerte erhöht, kämpft der Körper mit einer Infektion. Fehlen rote, kann Eisenmangel vorliegen. Vorbeugen 1.) Bei Eisenmangel: Vollkorn, rotes Fleisch.
  9. ENTZÜNDUNGSWERT DER LEBER Die Entgiftungszentrale Leber ist besonders strapaziert. Umweltgifte, Nahrungssünden…Der Gamma-GT-Wert zeigt bereits kleine Entzündungen an. Normalwert Unter 39 U/l. Bedenklich Wenn der Wert ständig erhöht ist, z. B. durch Dauereinnahme von Schmerzmitteln. Vorbeugen 1.) Verzicht auf fett- und zuckerreiche Lebensmittel sowie auf Alkohol.
  10. BLUTDRUCK Rund 30 Millionen Deutsche leiden unter zu hohem Blutdruck, doch nur jeder zweite weiß es. Normalwerte Ideal: 120/80 mmHg. Als „hohe Normalwerte“ gelten ein oberer systolischer Wert von 140 mmHg und ein unterer diastolischer Wert von 90 mmHg. Bedenklich Ab 160/100 mmHg. Vorbeugen 1.) Ausdauersport. 2.) Übergewicht abbauen. 3.) Weniger Salz und Alkohol.

10 Warnsignale, die ihr Leben retten können

10 WARNSIGNALE, DIE IHR LEBEN RETTEN KÖNNEN

Jede Krankheit hat ihre leisen Vorboten. Wer sie rechtzeitig erkennt, kann schneller geheilt werden. Die meisten Beschwerden sind harmlos und verlangen nicht nach umgehender medizinischer Hilfe. Einige aber doch. Die renommierte Mayo Clinic in Rochester, Minnesota, hat jetzt eine Liste mit zehn Symptomen entwickelt, bei denen Sie, ohne zu zögern, einen Arzt aufsuchen sollten.

Kopfschmerzattacken Symptom: Der Kopfschmerz schlägt ohne Vorwarnung zu, verbreitet einen vernichtenden Schmerz. Verdacht: Im Gehirn kann sich ein Aneurysma gebildet haben – eine sackförmige Ausstülpung einer Arterie. Reißt die Gefäßwand, kommt es zum Schlaganfall. Andere mögliche Ursachen sind eine Geschwulst im Gehirn oder eine Gehirnhautentzündung.

Veränderungen der Brust Symptome: Die Brustwarzen sondern eine Flüssigkeit ab, die Haut der Brust rötet sich, juckt oder schmerzt, es bilden sich kleine Dellen, Größe und/oder Form der Brust verändern sich. Verdacht: Brustkrebs. Bei allen Auffälligkeiten sollte der Frauenarzt unbedingt auf ein Tumorleiden hin untersuchen.

Scheidenblutungen Symptom: Nach der Menopause kommt es zu Blutungen aus der Vagina. Das kann passieren, wenn der Östrogenspiegel sinkt und die Scheidenschleimhaut dünner wird. Verdacht: Die Blutung kann ein Hinweis auf einen bösartigen Gebärmuttertumor sein.

Seh- und Sprechprobleme Symptom: Eine Körperhälfte fühlt sich taub oder gelähmt an. Es gibt Probleme beim Sprechen, die Sehkraft ist vermindert, es kommt zu Gesichtsschmerzen, Luftnot oder Herzrasen. Verdacht: Auch wenn die Warnsignale schnell wieder verschwinden, können sie auf einen Schlaganfall hindeuten.

Schneller Gewichtsverlust Symptome: Ohne Diät verliert der Körper in einem Monat mehr als 5 Prozent Gewicht oder mehr als 10 Prozent in sechs bis zwölf Monaten. Verdacht: eine Schilddrüsenüberfunktion, eine Lebererkrankung, eine Depression oder Krebs.

Veränderter Stuhlgang Symptome: leichte Durchfälle, die länger als eine Woche anhalten, eine Verstopfung, die länger als zwei Wochen anhält, oder ein plötzlicher Toilettendrang, Blut im Stuhl. Verdacht: eine Magen-Darm-Infektion, eine Medikamentenunverträglichkeit, möglicherweise auch ein Darmtumor.

Völlegefühl Symptom: Schon nach mäßigem Essen fühlt sich der Magen wie vollgestopft an. Verdacht: eine Refluxkrankheit, bei der zu viel Magensäure gebildet wird. Kommen Übelkeit, Schmerzen, Gewichtsverlust oder Fieber hinzu, könnte ein Tumorleiden der Auslöser sein.

Dauerhusten Symptome: Der Husten dauert länger als einen Monat, ist so stark, dass der Schlaf gestört wird. Es kann zu Blut im Auswurf kommen. Verdacht: Refluxkrankheit, Asthma, Infektion der Atemwege oder chronische Bronchitis, im schlimmsten Fall Lungenkrebs.

Tiefe Traurigkeit Symptome: kein Interesse mehr an der Welt, schwere Niedergeschlagenheit, die über Wochen und Monate anhält, Weinattacken, Hoffnungslosigkeit, Gewichtsverlust oder Konzentrationsprobleme. Verdacht: eine Depression, die behandelt werden muss.

Dauerfieber Symptome: Eine Temperatur von 38 Grad hält länger als eine Woche an. Oder es kommt zu hohem Fieber über 39,5 Grad. Verdacht: Blaseninfektion, eine Störung des Immunsystems, unter Umständen auch Krebs.

Was übernimmt die Krankenkasse?

DER SCHLÜSSEL ZUR GESUNDHEIT - Wenn Sie diesen Vorsorge-Zeitplan einhalten, sind Sie auf der sicheren Seite

UNTERSUCHUNG Test auf Gebärmutterhalskrebs Ein Abstrich (PAP-Test) spürt veränderte Zellen des Gebärmutterhalses auf, die sich zu Krebsvorstufen entwickeln können SO OFT ZAHLEN DIE KASSEN Einmal pro Jahr für Frauen ab 20 Jahren BEWERTUNG Der Test erkennt etwa 76 Prozent der veränderten Zellen und senkt das Risiko erheblich, an Gebärmutterhalskrebs zu sterben. Noch sicherer ist für Frauen ab 30 ein HPV-Test auf krebsfördernde Papillomaviren


UNTERSUCHUNG Brustkrebsfrüherkennung Der Arzt tastet Brust und Achselhöhlen nach Knoten ab, untersucht die Lymphknoten und zeigt, wie Frauen die Brust selbst abtasten SO OFT ZAHLEN DIE KASSEN Alle zwei Jahre für Frauen ab 30 Jahren BEWERTUNG Vor allem das Selbstabtasten einmal im Monat (ca. zehn Tage nach der Regel) ist sinnvoll. Denn immer noch entdecken mehr Frauen als der Arzt den Knoten selbst


UNTERSUCHUNG Gesundheits-Check Gecheckt werden u. a. Blutdruck, Gesamtcholesterin, Blutzuckerspiegel, die Urinwerte, der Bewegungsapparat, Herz- und Lungenfunktion SO OFT ZAHLEN DIE KASSEN Ab 35 alle zwei Jahre BEWERTUNG Erkennt die wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Leiden, Schlaganfall oder Diabetes und ermöglichst es, rechtzeitige Gegenmaßnahmen wie Ausdauersport oder eine Umstellung des Lebensstils zu ergreifen


UNTERSUCHUNG Hautkrebs-Screening Der Hautarzt untersucht den ganzen Körper – auch an den Fußsohlen, der Kopfhaut oder in der Pofalten – nach verdächtigen Stellen OFT ZAHLEN DIE KASSEN Ab 35 alle zwei Jahre BEWERTUNG Hautkrebs nimmt drastisch zu: Das Risiko, an einem gefährlichen schwarzen Hautkrebs zu erkranken, beträgt für den Geburtenjahrgang 2000 bereits 1:75. Die Untersuchung hilft, den Krebs und seine Vorstufen nachhaltig zu besiegen


UNTERSUCHUNG Mammografie-Screening Durch eine Röntgenreihen-Untersuchung der Brust werden Knoten im Gewebe erkannt SO OFT ZAHLEN DIE KASSEN Alle zwei Jahre für Frauen zwischen 50 und 69 BEWERTUNG Über einen Zeitraum von zehn Jahren werden etwa sechs von zehn Frauen dadurch vor dem Tod durch Brustkrebs bewahrt. Die Reihen-Untersuchung sollte aber durch Ultraschall und eine Kernspintomografie (siehe Tabelle unten) ergänzt werden


UNTERSUCHUNG Darmkrebsvorsorge Eine chemische Reaktion weist verborgenes Blut im Stuhl nach. Die Darmspiegelung entdeckt mit einer Minikamera Wucherungen SO OFT ZAHLEN DIE KASSEN Ab 55 Jahre: Bluttest alle zwei Jahre, Spiegelung alle zehn Jahre BEWERTUNG Der Test auf Blut im Stuhl ist ungenau und findet nur 40 Prozent der Tumoren. Bei der Darmspiegelung werden Polypen als Krebsvorstadien erkannt und können gleichzeitig entfernt werden. Die Trefferquote liegt bei rund 90 Prozent

Zusatzuntersuchungen, die der Patient zahlt

SECHS WEITERE UNTERSUCHUNGEN, DIE SIE SELBST BEZAHLEN MÜSSEN

UNTERSUCHUNG HPV-Test Gebärmutterkrebs Weist mit neuester DNA-Technologie Papillomaviren-Typen mit Krebsrisiko nach SO OFT / DAS KOSTET DER TEST Einmal pro Jahr für Frauen ab 30 / 50 bis 80 Euro BEWERTUNG Erkennt etwa 90 Prozent der krebsfördernden HPV-Viren, zusammen mit dem PAP-Test fast alle Krebsvorstufen. Die Kassen zahlen bei Verdacht auf Zellveränderungen


UNTERSUCHUNG Knochendichte-Messung Die spezielle Röntgenuntersuchung misst die Knochendichte SO OFT / DAS KOSTET DER TEST Einmalig / Um 50 Euro BEWERTUNG Sinnvoll bei erblicher Osteoporose-Vorbelastung, für Frauen in sitzenden Berufen, die sich nicht viel bewegen, Raucherinnen und bei deutlichem Untergewicht


UNTERSUCHUNG
Hormonspiegel-Test Es werden vor allem die Hormonveränderungen in den Wechseljahren gemessen SO OFT / DAS KOSTET DER TEST Einmalig / Rund 100 Euro BEWERTUNG Es können Risiken erkannt werden, nach denen eine Hormontherapie ausgerichtet werden kann. Z. B. ein Verzicht auf Hormonersatz und die Anwendung pflanzlicher Präparate


UNTERSUCHUNG
Eierstock-Ultraschall Durch die Vagina werden Eierstöcke und Gebärmutter per Ultraschall untersucht SO OFT / DAS KOSTET DER TEST Alle zwei bis drei Jahre / 30 bis 70 Euro BEWERTUNG Sinnvoll: Sogar Eierstocktumoren im Frühstadium werden erkannt. Die Heilungschanchen steigen dadurch auf rund 80 Prozent


UNTERSUCHUNG
Ultraschall der Brust Die Schallwellen erkennen u. a. Kalkablagerungen, die auf Krebsvorstufen hindeuten können SO OFT / DAS KOSTET DER TEST Ab 50 Jahre: alle zwei Jahre / 40 bis 100 Euro BEWERTUNG Als einzige Maßnahme zur Früherkennung von Brustkrebs eher nicht geeignet. Aber sehr sinnvoll als ergänzende Untersuchung zur Mammografie


UNTERSUCHUNG
Kernspintomografie Sanfte Magnetfelder finden bereits Vorstufen von Krebs in den Milchgängen der Brust SO OFT / DAS KOSTET DER TEST Ab 50 Jahre: ohne Tastbefund einmalig / 600 bis 800 Euro BEWERTUNG Sehr teuer, aber sinnvoll bei einer hohen erblichen Vorbelastung der Brust. Bereits kleinste Tumoren werden mit einer Sicherheit von bis zu 92 Prozent entdeckt

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