15. September 2020
Laut Studie: Wer Fett an den Beinen ansetzt, lebt gesünder

Laut Studie: Wer Fett an den Beinen ansetzt, lebt gesünder

Problemzone Beine? Halb so schlimm! Eine US-amerikanische Studie hat nämlich ergeben, dass Personen, die Fett vermehrt an den Oberschenkeln ansetzen, von gesundheitliche Vorteilen profitieren könnten – im Vergleich zu Menschen, die eher Bauchfett einspeichern.

© Emma Valerio on Unsplash

Bauchfett, das sogenannte viszerale Fett, steht mit vielen verschiedenen Gesundheitsrisiken in Zusammenhang. Personen, die dort ihre Problemzone haben, sind dementsprechend gesundheitlich gefährdeter als Menschen, die Körperfett vermehrt in anderen Körperregionen ansetzen. Laut einer aktuellen Studie sollen tatsächlich Personen, die dazu neigen, Fett in den Oberschenkel anzusetzen, gesundheitliche Vorteile davontragen.

Studie: Fett in den Oberschenkeln gesundheitlich von Vorteil

Im Vergleich zu allen anderen Fettdepots sind nach neusten Erkenntnissen die Oberschenkel am wenigsten gesundheitsgefährdend und bringen sogar noch positive Werte mit sich. In einer Studie der Rutgers New Jersey Medical School wurden Probanden nicht nur auf die Menge des angesetzten Fettes untersucht, sondern auch auf dessen Lokation.
So können, laut Aussage des leitenden Forschers Aayush Visaria, dicke Oberschenkel ein nützliches Instrument sein.

Probanden mit dicken Beinen haben gesündere Blutdruckwerte

Die Probanden mit dicken Beinen erzielten deutlich bessere Messwerte als Studienteilnehmer mit anderen Problemzonen. Sogar im direkten Vergleich mit Personen, die dünne Beine hatten, haben sie besser abgeschnitten. Und zwar vor allem im Bereich der Blutdruckmessung: Beide Werte, der sogenannte systolische und der diastolische Wert, lagen bei denjenigen Probanden mit dickeren Beinen deutlich seltener im ungesunden Bereich.

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