27. Januar 2021
Wetterbedingte Migräne - wertvolle Tipps

Wetterbedingte Migräne - wertvolle Tipps

Menschen mit Migräne erkennen meist schon an bestimmten Anzeichen, dass die Attacke naht. Sie verspüren einen immensem Leidensdruck und nachempfinden kann es, wie bei so vielen Dingen, nur der, der selbst betroffen ist. Der folgende Artikel erklärt die Auslöser, die Symptome sowie mögliche Lösungsansätze für Migräne, die durch das Wetter bedingt ist.

© Andrea Piacquadio / Pexels
Migräne führt zu immensem Leidensdruck. Wir helfen Ihnen mit Tipps und Lösungsansätzen.

Auslöser für wetterbedingte Migräne

Die gute Nachricht ist, dass Migräne aufgrund eines Wetterumschwungs sehr lästig ist, aber Gott sei Dank nicht gefährlich! Auslöser für die rasche Reaktion auf einen Wetterumschwung sind Rezeptoren in der Halsschlagader. Diese melden die Veränderungen von Temperatur und Luftdruck an das Gehirn, dieses reagiert und reguliert Herzfrequenz und Blutdruck.

Die Phasen und ihre Symptome

Die Vorbotenphase - Phase 1

Ungefähr ein Drittel der Betroffenen spürt, wenn die Migräne im Anflug ist. Bereits Tage vorher bis in etwa 4h vor dem eigentlichen Ausbruch, empfinden sie starke Stimmungsschwankungen und/oder erhöhte Reizbarkeit. Darüber hinaus können Magen-Darmprobleme, Verdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit oder Heisshungerattacken auftreten. Ein ungewöhnliches Durstgefühl sowie auffällig häufiges Gähnen können ebenfalls Hinweise für die wetterbedingte herannahende Migräne sein. Auch Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben sind entsprechende Vorboten.

Die Auraphase - Phase 2

Die Symptome dieser Phase sind geprägt durch neurologische Störungen wie beispielsweise Sprachstörungen, Lähmungen und hauptsächlich optische Störungen wie etwa eine veränderte Farbwahrnehmung, Lichtblitze und flimmernde Kreise sowie Linien. Diese Symptome entwickeln sich meist über einen Zeitraum von 5-20 min, sie verändern sich mit der Zeit und halten meistens in etwa 1h an.

Die Kopfschmerzphase - Phase 3

Diese Phase ist die Hauptphase der Migräne. Die Schmerzen entwickeln sich oft langsam über Stunden hinweg, und sie nehmen mit der Zeit an Intensität zu. Die Schmerzen können an unterschiedlichen Kopfregionen auftreten. Etwa zwei Drittel der Betroffenen erlebt die quälenden Schmerzen nur auf einer Seite des Kopfes. Häufig breitet sich der Schmerz hinter den Augen, den Schläfen oder der Stirn aus. Weitere Begleitsymptome in dieser Phase können sein: Schwindel, Übelkeit und Erbrechen, starke Licht-, Geruchs -, und Geräuschempfindlichkeit.

Die Rückbildungsphase bei Migräne bedingt durch das Wetter - Phase 4

In dieser Phase gehen die Symptome langsam aber sicher zurück, die Betroffenen fühlen sich erschöpft, abgespannt und müde. Es kann bis zu 24h dauern, bis sich die Betroffenen komplett von der wetterbedingten Migräne erholen können. Je besser und genauer bereits die Vorboten erkannt werden können, desto leichter können die Betroffenen sich auf die bevorstehende Migräne vorbereiten. Auch wenn die einzelnen Symptome sich in den verschiedensten Phasen individuell stark unterscheiden können, ist das grundsätzliche Wissen darüber eine wertvolle Hilfestellung für die Diagnose und Therapiemöglichkeiten. Wenn die Symptome häufig auftreten, ist eine neurologische Abklärung sinnvoll.

Vorbeugen ist besser als Heilen

Wertvolle Tipps, um die Kopfschmerzen bei wetterbedingter Migräne vorzubeugen, oder zu lindern.

Für wetterfühlige Menschen ist es wichtig, dass sie ihr allgemeines Wohlbefinden steigern. Dadurch können sie auch der Migräne durch einen Wetterumschwung besser vorbeugen.

* Stärkung des Immunsystems

Durch eine gesunde Lebensweise, ausreichend Schlaf, eine ausgewogene Ernährung und den Verzicht auf Nikotin wird der Körper gestärkt und wetterbedingte Migräne kann reduziert werden.

* Bewegung in der freien Natur

Um seine Anpassungsfähigkeit zu stärken, ist Bewegung im Freien ein wichtiger Punkt, auch bei Regen, Wind oder Schnee. Spazieren gehen, walken, joggen oder Radfahren halten den Kreislauf in Schwung und trainiert die Muskeln. Am besten ist es, mindestens 3x die Woche für Minimum 30 Minuten aktiv zu sein

* Training des Temperaturwechsels

Besuche in der Sauna sowie Wechselduschen trainieren die Gefäße und stärken das Immunsystem. Auf diese Weise können wetterbedingte Kopfschmerzen verbessert werden.

* Ausreichend Entspannung im Alltag

Genügend Ruhepausen im Alltag machen widerstandsfähiger, auch gegenüber der Wetterfühligkeit.

* Hausmittel gegen wetterbedingte Migräne

Bei wetterbedingter Migräne ist es sinnvoll, sich einen kalten Waschlappen auf die Stirn zu legen. Auch ein Gelkissen kann verwendet werden. Zusätzlich ist auch die Verwendung von Pfefferminzöl möglich, welches ebenso auf die Stirn aufgetragen wird. Das Pfefferminzöl hat eine schmerzlindernde Wirkung. Auch auf ausreichend Flüssigkeit ist zu achten. Am besten eignet sich natürliches Wasser und/oder ungesüßter Tee.

* Verwendung von Migravent - Kapseln

Migravent-Kapseln enthalten Magnesium, Riboflavin (Vitamin B2) und Coenzym Q10 hochdosiert auf den besonderen Bedarf von Migräne-Patienten abgestimmt. Die Zusammensetzung in dieser Dosierung ist durch klinische Daten bei Patienten mit Migräne belegt und ist sehr gut verträglich. Die international publizierte Studie* zeigt, dass die einzigartige Mikronährstoff-Kombination Migravent die Migränesymptome deutlich und signifikant reduziert, bei signifikanter Verbesserung der Lebensqualität.

* Führung eines Migräne-Tagebuches

Aufzeichnungen zu den Migräne-Attacken, insbesondere dem Zeitpunkt und der jeweiligen Wetterlage können helfen, mit der Zeit herauszufinden, welches Wetter besonders die quälenden Schmerzen verursacht. Eine weitere Vorbeugung und Behandlung kann mit dem Arzt besprochen werden. Dieser kann auch, wenn notwendig und gewünscht, die nötigen Medikamente verschreiben.

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