15. Oktober 2021
Konzentrationsstörung als Anzeichen von Krankheiten

Konzentrationsstörung als Anzeichen von Krankheiten

Jeder leidet mal unter Konzentrationsproblemen, denn diese können durch verschiedene Faktoren hervorgerufen werden. Aber was, wenn die Beschwerden ungewöhnlich oft auftreten? Wir erklären, wann die Konzentrationsstörung ein Anzeichen von Krankheiten ist.

Jeder kennt das Gefühl: Man muss etwas erledigen, aber die Gedanken schweifen immer wieder ab und es fällt einem schwer sich auf seine Aufgabe zu fokussieren. Ständig wird man dabei von inneren oder äußeren Reizen abgelenkt. Verschiedene Faktoren können vorübergehende Konzentrationsprobleme hervorrufen: Dazu zählen unter anderem ein Schlaf- oder Flüssigkeitsmangel, Stress sowie private oder berufliche Überlastung. Aber auch hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren oder ein Eisenmangel können die Beschwerden verursachen. Wenn die Unfähigkeit, sich auf eine Ursache zu konzentrieren, jedoch übermäßig oft auftritt oder den Alltag belastet, kann sie auch das Anzeichen für eine Erkrankung sein.

Konzentrationsstörung als Anzeichen von Krankheiten

Konzentrationsstörung als Anzeichen von niedrigem Blutdruck

Ein niedriger Blutdruck (Hypertonie) kann in der Familie liegen oder durch verschiedene Faktoren wie die Einnahme bestimmter Medikamente hervorgerufen werden. Neben Schwindel, einem erhöhten Puls und Ohrensausen gehören Konzentrationsstörungen zu den typischen Symptomen eines niedrigen Blutdrucks. Obwohl die auftretenden Beschwerden unangenehm sind, ist ein niedriger Blutdruck in den meisten Fällen ungefährlich.

Konzentrationsstörung als Anzeichen einer Schilddrüsenunterfunktion

Auch eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) kann der Grund für die Beschwerden sein. Bei der Erkrankung stellt die Schilddrüse, die an vielen Körperprozessen beteiligt ist, zu wenig Hormone her, wodurch verschiedene Beschwerden entstehen können. Dazu zählen neben Konzentrationsstörungen auch anhaltende Müdigkeit, Haarausfall, depressive Verstimmungen, Gewichtszunahme und Kälteempfindlichkeit.

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Konzentrationsstörung als Anzeichen von ADHS

Neben innerer Unruhe und der Unfähigkeit Prioritäten zu setzen, zählt auch eine Konzentrationsschwäche zu den typischen Symptomen einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Diese kann durch verschiedene Ursachen hervorgerufen werden und kann den Alltag Betroffener stark belasten. Hier erfahren Sie, welche typischen Anzeichen ADHS bei Erwachsenen hervorruft >>

Konzentrationsstörung als Anzeichen von Depressionen

Ebenso können Konzentrationsprobleme auf Depressionen hinweisen. Weitere Anzeichen einer Depression können Schlafstörungen, ein verminderter Appetit, Antriebslosigkeit sowie ein vermindertes Selbstwertgefühl sein. Neben Depressionen können auch andere psychische Erkrankungen wie Angststörungen oder posttraumatische Belastungsstörung eine Konzentrationsstörung hervorrufen. Wenn Sie vermuten, an einer der genannten Krankheiten zu leiden, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Konzentrationsstörung als Anzeichen des Schlafapnoe-Syndroms

Menschen, die während des Schlafens Atemaussetzer haben, leiden am Schlafapnoe-Syndrom. Die Atmung wird unterbrochen, weil sich die Atemwege Betroffener aufgrund verschiedener Auslöser verengen oder verschließen. Meist geht die Schlafapnoe mit lautem Schnarchen einher.  Das Schnarchen selbst stellt keine Gefahr dar, jedoch können durch die Atemaussetzer Beschwerden wie Konzentrationsstörungen auftreten.

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