Gesund bleiben Medikamente und Hausmittel für Babys erste Lebensmonate

Baby

Die Schwangerschaft ist vorbei, die Mutter hält ihr Baby im Arm. Nachdem dieser Meilenstein geschafft ist, kommen die ersten Wochen und Monate daheim. Gerade für Erstlingseltern bietet das erste Jahr mit Kind viele Abenteuer und Herausforderungen. Dazu gehören auch die großen und kleinen Erkrankungen, die Babys im ersten Lebensjahr bekommen können. Hier gilt es, gezielt vorzusorgen. Mit den richtigen Medikamenten und Hausmitteln lässt sich fast jedes Problem in den Griff bekommen.

Die erste Zeit – kleine Wehwehchen im Wochenbett

Nach der Geburt kommt zunächst das Wochenbett. In den ersten sechs bis acht Wochen nach der Entbindung sollten Mutter und Kind sich schonen. Es ist sinnvoll, sich nicht zu überanstrengen und sich vorrangig auszuruhen. Mama und Baby verbringen viel Zeit gemeinsam im Bett und erholen sich von den Strapazen im Krankenhaus. Die typischen Erscheinungen des Wochenbetts fasst die Seite Frauenärzte im Netz gut zusammen. Wichtig ist hier vor allem, sich wirklich Zeit zu lassen und den Körper nicht über Gebühr zu belasten.

Während das Wochenbett vor allem für die körperliche Rückbildung und den Aufbau einer guten Stillbeziehung da ist, kann es dennoch zu Problemen kommen. Krankheiten in dieser Zeit betreffen meist die Mutter. Bei Kindern steht vor allem das Problem einer Unterernährung im Raum. In den ersten Tagen nach der Entbindung sollten Babys nicht mehr als zehn Prozent ihres Geburtsgewichts verlieren. In schlimmen Fällen leiden Mütter unter einer Wochenbettdepression. Häufiger treten Probleme an den Brüsten auf, gerade Milchstau und entzündete Brustwarzen sind typische Themen im Wochenbett. Hier gilt es, nicht zu verzagen und mit einer Brustwarzencreme die Brust zu beruhigen. Quarkwickel und warme Duschen können ebenfalls helfen.

Tipp: Um sich im Wochenbett nicht zu überanstrengen, kann es sinnvoll sein, etwaige Medikamente online zu bestellen. Die Versandapotheke Sanicare bietet ein großes Sortiment an Produkten für Mutter und Kind, sodass kleine und größere Krankheiten schnell behoben sind. 

Oh Gott, die erste Erkältung ist da!

Einige Wochen bis Monate nach der Geburt bahnt sich oft die erste Erkältung. Das Baby hustet, wird heiser und hat Schleim in der Nase. Das Schlafen fällt ihm schwer, manchmal kommt Fieber hinzu. Das ist im Leben von jungen Eltern oft der erste Moment der Überforderung. Sie wissen nicht, ob sie wegen ein wenig Husten zum Arzt müssen oder was sie ihrem Neugeborenen problemlos geben können. Am wichtigsten ist jetzt, Ruhe zu bewahren. Eine Erkältung beim Baby ist oft nur halb so schlimm und lässt sich mit Hausmitteln bekämpfen.

  • Eine aufgeschnittene Zwiebel am Bett wirkt Wunder gegen die typischen Erkältungssymptome.
  • Viele Mütter schwören auf einen selbst gemischten Hustensaft aus einer Zwiebel und Honig (oder Zucker, vor allem im ersten Lebensjahr).
  • Damit der Schleim nachts besser abfließen kann, sollte der Kopf des Kindes hoch gebettet werden. Ein zusammengerolltes Handtuch unter der Matratze reicht schon aus.
  • Nasentropfen aus Kochsalzlösung helfen gegen eine verstopfte Nase. Auch Muttermilch erfüllt diesen Zweck. Viel trinken ist bei Husten und Heiserkeit ratsam. Für Säuglinge ist Muttermilch nach wie vor die beste Option. Kinder, die bereits Beikost erhalten, können auch Wasser bekommen.

Falls das Kind fiebert oder die Eltern das Gefühl haben, dass es Schmerzen hat, helfen Fieberzäpfchen. Diese sollten immer nach Gewicht dosiert werden. Ärzte und Apotheker können bei der Wahl des richtigen Medikaments helfen. Bei einer verschleimten Nase sollten Eltern zudem regelmäßig zum Nasensauger greifen. So erleichtern sie ihrem Kind das Atmen.

Dreimonatskoliken und andere Bauchbeschwerden

Bauchweh gehört zu den häufigsten Beschwerden von kleinen Kindern. Der Magen-Darm-Trakt muss sich an das Leben außerhalb des Mutterleibs gewöhnen. Die klassischen Dreimonatskoliken kennen die meisten Eltern: Das Kind weint und schreit, es windet sich und lässt sich kaum beruhigen. Nicht immer gehen die Dreimonatskoliken auf ein Verdauungsproblem zurück. Aus diesem Grund ist es ratsam, diese Symptomatik zunächst beim Arzt abklären zu lassen. Die BzgA klärt online über mögliche Ursachen und Hilfen bei Dreimonatskoliken auf. Steht fest, dass das Baby Probleme mit der Verdauung hat, gibt es einiges, was Eltern tun können, um ihrem kleinen Schatz zu helfen.

  • Fencheltee oder Pfefferminztee helfen bei akuten Bauchschmerzen. Auch schmerzhafte Blähungen lassen sich damit lindern.
  • Eine sanfte Bauchmassage kann Wunder wirken. Hier ist es sinnvoll, die Windel auszuziehen, damit nichts am Bauch drückt.
  • Das sogenannte Fahrradfahren mit den Beinen regt die Verdauung an. Eltern legen ihr Kind auf den Rücken und drehen die Beine wie beim Fahrradfahren auf und ab. So wird der Stuhl durch den Darm befördert.
  • Erbricht das Kind, ist es besonders wichtig, dass es viel Flüssigkeit zu sich nimmt. Bei Stillkindern ist Muttermilch die beste Option, größere Kinder können auch Tee und Bananen oder Zwieback bekommen.
  • Bei Kindern, die unter Durchfall leiden, gilt ebenfalls, dass viel zu trinken gereicht wird.

Halten Durchfall oder Erbrechen mehr als sechs Stunden an und gehen mit Fieber oder anderen schwerwiegenden Symptomen einher, ist der Gang zum Arzt unvermeidlich.

Wundsein und Ausschläge

Ein wunder Po gehört zu den häufigsten Problemen, unter denen kleine Kinder leiden. Vor allem Kinder, die noch eine Windel tragen, neigen hier zu Beschwerden. Wird der wunde Po nicht behandelt, kann es zu Windeldermatitis oder anderen Ausschlägen kommen. Auch im Gesicht lassen sich Hautausschläge nicht immer vermeiden, vor allem bei Schnullerkindern. Einige Medikamente und Hausmittel helfen bei geröteten und rissigen Hautstellen schnell und unkompliziert:

  • Eine klassische Wundcreme aus der Apotheke oder Drogerie unterstützt die natürlichen Heilungsprozesse der Haut. Sie kann nicht nur im Windelbereich angewendet werden. Manche Mütter tragen sie beispielsweise auch auf ihrer eigenen wunden Nase auf.
  • Die Reinigung eines wunden Pos sollte mit Wasser und sauberen Waschlappen erfolgen. Hier ist es sinnvoll, nicht auf parfümierte Produkte zurückzugreifen.
  • Ein Ausschlag im Gesicht lässt sich mit milder Baby-Hautcreme behandeln. Zudem sollte das Gesicht regelmäßig gereinigt werden, damit sich keine Bakterien festsetzen können.
  • Einige Schnuller-freie Stunden am Tag erleichtern es der Haut, zu atmen.
  • Ist die Haut am Po rissig, sollte das Kind einige Stunden ohne Windel sein. Das funktioniert besonders gut während des Mittagsschlafs. So kann die Haut atmen und sich regenerieren.

Bei ernsteren Ausschlägen, die nicht mit normalen Cremes verschwinden, ist es ratsam, zum Arzt zu gehen. Dieser kann eine kortisonhaltige Creme aufschreiben und ernste Ursachen ausschließen. So geht es dem Baby schon bald wieder gut.

Datum: 03.02.2020

Autor: Karin Dunkel