29. Juli 2021
Gesundheit und CBD: medizinische Anwendungsgebiete für das beliebte Mittel

Gesundheit und CBD: Medizinische Anwendungsgebiete für das beliebte Mittel

CBD-Produkte sind heutzutage in aller Munde, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Es hat sich ein regelrechter Gesundheitshype um das Mittel entwickelt, das aus der Hanfpflanze gewonnen wird. Die ist ohnehin schon seit Jahrtausenden als Nutz- und Heilpflanze bekannt. Produkte mit CBD sind in vielen Anwendungsbereichen einsetzbar und können sich positiv auf den Körper und den Geist auswirken. Vielleicht ist das Mittel deshalb so beliebt geworden in der jüngsten Vergangenheit. Wir haben die wichtigsten medizinischen Anwendungsbereiche von CBD unter die Lupe genommen und an dieser Stelle für Sie zusammengefasst.

Frau mit Öl
© Unsplash/CRYSTALWEED cannabis
CBD eignet sich für eine Vielzahl an gesundheitlichen Anwendungsbereichen.

CBD – Was ist das?

CBD steht kurz für Cannabidiol. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes Cannabinoid, das, wie bereits erwähnt, aus der Hanf- oder Cannabispflanze gewonnen wird. Es ist eine chemische Verbindung, die insbesondere in der Blüte der Pflanze zu finden ist. Ohnehin wird Hanf an sich bereits seit Jahrtausenden als Heilpflanze verwendet, die bei verschiedensten Beschwerden zum Einsatz kam.

Im Laufe der Zeit geriet die Pflanze jedoch in Verruf aufgrund ihrer berauschenden Wirkung. Maßgeblich hierfür verantwortlich ist jedoch ein anderes Cannabinoid, nämlich THC. CBD kommt jedoch ohne die berauschende Wirkung aus.

Das Bild der Cannabispflanze wandelt sich jedoch langsam, denn mittlerweile gibt es THC-haltiges Cannabis auf Rezept. Produkte, die CBD enthalten, wie beispielsweise Öle, Sprays und Cremes sind in Apotheken oder ausgewählten Anbietern im Internet ohne Rezept erhältlich. Bestes Beispiel ist der Online Shop von SWISS FX CBD.

Vorteile von CBD

Bei einer regelmäßigen Einnahme oder Anwendung können CBD-Produkte sich positiv auf den Körper, die Psyche und das gesamte Wohlbefinden auswirken.

  • Anders als das THC-haltige Cannabis ist CBD keine psychoaktive Substanz. Das bedeutet, dass es zu keinem Rausch bei der Einnahme kommt, sondern nur die eigentliche Wirkung sich entfaltet.
  • CBD kann sich positiv in verschiedenen gesundheitlichen Bereichen auswirken.
  • Das Cannabinoid kann Schmerzen und Ängste lindern.
  • Die Einnahme und Anwendung ist wirklich sehr einfach.

Nachteile von CBD

Neben den genannten Vorteilen gibt es auch ein paar Punkte, die gegen die Verwendung von CBD-Produkten sprechen können.

  • Oft gerät man an Anbieter, die keine hochwertigen Produkte anbieten, weshalb man selbst ein Gespür dafür bekommen muss.
  • Vor allem Öle weisen einen sehr unangenehmen Nachgeschmack nach der Einnahme auf, an den man sich erst einmal gewöhnen muss.
  • Die Forschung hat noch Nachholbedarf, wenn es um die Wirksamkeiten und Nebenwirkungen von CBD geht. Grundsätzlich ist die Einnahme und Anwendung von der WHO jedoch als unbedenklich eingestuft worden.

CBD und der Einsatz bei Krebserkrankungen

Bereits mehrere verschiedene Studien haben sich mit der Wirkung des Cannabinoids CBD auf Krebszellen beschäftigt. Dabei lässt sich vor allem festhalten, dass durch die Einnahme des Mittels das Wachstum der Zellen verlangsamen kann. Dabei ist jedoch eine regelmäßige Einnahme die Voraussetzung.

Herausgefunden haben das Forscherinnen und Forscher, die im „Journal of Pharmacology and Experimental Therapeutics“ ihre Ergebnisse vorgestellt haben. Die Arbeit selbst stammt bereits aus dem Jahr 2004 und befasste sich mit der Anwendung bei Hirntumoren.

Auch wenn CBD das Wachstum der Tumorzellen verlangsamen kann, ist es jedoch kein Ersatz für eine eigentliche Krebstherapie. Das Cannabinoid soll nur unterstützend wirken.

Verlangsamung von Alzheimer

Bei der Behandlung von Alzheimererkrankungen kann CBD ebenfalls als Unterstützung dienen. Die Krankheit zählt zu den Demenz-Erkrankungen und ist wohl die Demenz, die am häufigsten vorkommt. Deshalb kann CBD ein kleiner Lichtblick für Patientinnen, Patienten und Angehörige sein.

Denn bei einer regelmäßigen Einnahme ist es möglich, dass das Fortschreiten der Krankheit verlangsamt werden kann. Vor allem in einem frühen Stadium von Alzheimer stehen die Chancen gut das Ganze zu verlangsamen.

Zu diesem Schluss kamen unter anderem Forscher der Universität Jerusalem. Sie untersuchten die Wirkung von CBD auf Alzheimer bei Experimenten an Mäusen. Auch hier ist eine regelmäßige Einnahme Voraussetzung und die Einnahme sollte ebenfalls nur ergänzend erfolgen.

Positive Wirkung bei psychischen Erkrankungen

Auch bei psychischen Erkrankungen kann CBD lindernd wirken. Vor allem bei Depressionen und bei Schizophrenie können Studien und Experimente eine gewisse Wirkung des Cannabinoids belegen. CBD kann beispielsweise wie ein natürliches Antidepressivum wirken. Bei Schizophrenie können die Störungen in der Wahrnehmung von Patienten ebenfalls gemindert werden.

Wie bei den anderen genannten Erkrankungen gilt hier, dass eine regelmäßige Einnahme der CBD-Produkte vorausgesetzt wird und sie keine ärztliche Behandlung ersetzen.

Wirkung von CBD im Alltag

Daneben gibt es noch verschiedene weitere Wirkungsbereiche, bei denen CBD angewendet werden kann.

  • Schmerzlinderung: CBD wirkt schmerzlindernd und entzündungshemmend. Das Cannabinoid hemmt das Schmerzempfinden etwas und kann dadurch vor allem bei leichten Schmerzen eingesetzt werden.
  • Störungen des Schlafs: Durch seine beruhigende Wirkung kann CBD dabei unterstützen schneller einzuschlafen und besser und tiefer durchzuschlafen. Eine regelmäßige Anwendung wird hier ebenfalls vorausgesetzt.
  • Gesamtbefinden: CBD-Produkte können den Stoffwechsel ankurbeln, wodurch nicht nur das Wohlbefinden gesteigert wird, sondern auch noch das Idealgewicht in eine greifbare Nähe rückt. Der Schlüssel dazu: eine regelmäßige Anwendung mit CBD, Sport und eine gesunde Ernährung.

Fazit

CBD scheint ein wirkliches Wundermittel zu sein, das nicht nur im Alltag hilfreich sein kann, sondern auch bei ernsthaften Erkrankungen unterstützend wirken kann.

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