16. September 2021
Zahnschmelzabbau verhindern: So schützen Sie Ihre Zähne

Mit diesen 3 Tipps verhindern Sie Zahnschmelzabbau

Zahnschmelz ist die härteste Substanz in unserem Körper. Leider kann auch er sich abnutzen, wodurch die Zähne angreifbar werden. Mit diesen Tipps verhindern Sie Zahnschmelzabbau und schützen Ihre Zähne.

Der Zahnschmelz ist die Schutzschicht unserer Zähne und bewahrt sie vor äußeren Schäden, Abnutzung und bakteriellem Befall. Da er zu 96 Prozent aus sogenannten Hydroxylapatit-Kristallen besteht, ist er die härteste Substanz im menschlichen Körper. Leider gibt es bestimmte Verhaltensweisen, die selbst diesem robusten Material Schaden zufügen können. Beachten Sie die folgenden Alltags-Tipps, um dem Zahnschmelzabbau vorzubeugen.

Mit diesen 3 Tipps verhindern Sie Zahnschmelzabbau

Allerdings hat der Zahnschmelz den Säuren, die bestimmte Mikroorganismen unter den Zahnbelegen bilden, wenig entgegen­zusetzen. Bei unzureichender Mundhygiene und einer zuckerreichen Kost bilden sich innerhalb weniger Jahre Defekte im Zahnschmelz, die derzeit nur repariert werden können.

1. Meiden Sie diese Lebensmittel

Dass Süßigkeiten Karies verursachen, weiß jedes Kind. Doch woran liegt das? Der enthaltene Zucker wirkt im Mund säurebildend und greift dadurch den Zahnschmelz direkt an. Zwar kann Zahnschmelz unglaublichen Belastungen standhalten, gegen Säure ist er jedoch wehrlos. Meiden Sie daher saure und zuckerhaltige Speisen, um Ihr Risiko für Zahnschmelzabbau zu minimieren:

  • Süßigkeiten wie Bonbons oder Schokolade,
  • zuckerhaltige Kaugummis,
  • Honig und andere zuckerhaltige Süßungsmittel,
  • süße Brotaufstriche wie Marmelade oder Nuss-Nougat-Creme,
  • Cornflakes, Schoko-Müsli & Co.,
  • Softdrinks wie Cola und Limonade,
  • Energy-Drinks,
  • Fruchtsäfte.

Auch saures Obst wie Äpfel, Zitrusfrüchte und Erdbeeren sollten Sie nur in Maßen konsumieren oder bei bereits auftretenden Zahnschmerzen vorerst ganz weglassen.

Wichtig: Nach dem Verzehr säurehaltiger Speisen sollten Sie unbedingt mit dem Zähneputzen warten. Am besten spülen Sie Ihren Mund mit stillem Wasser aus, um die Säureablagerungen zu reduzieren und warten mindestens 30 bis 60 Minuten, bis Sie Ihre Zähne putzen.

2. Pflegen Sie Ihre Zähne richtig

Neben dem obligatorischen Zähneputzen sollten Sie regelmäßig gründlich Ihre Zahnzwischenräume mit Zahnseide reinigen. So senken Sie das Risiko dafür, dass Essensreste und Bakterien Ihren Zahnschmelz angreifen. Verwenden Sie außerdem eine stark fluoridhaltige Zahnpasta. Das Mineral kann nämlich laut Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung (KZBV) dabei helfen, Calcium in den Zahnschmelz einzubauen und ihn somit remineralisieren. Ebenso bildet das Fluorid selbst eine Art Schutzschicht um den Zahnschmelz, die ihn besser vor Säure schützt.

3. Regelmäßige Kontrolltermine sind Pflicht

Wie viele andere Erkrankungen auch, entsteht der Zahnschmelzabbau nicht innerhalb kürzester Zeit, sondern schleichend über Jahre hinweg. Daher bemerken wir Symptome wie Zahnschmerzen sowie eine erhöhte Empfindlichkeit beim Kauen und gegenüber säurehaltigen Lebensmitteln erst dann, wenn es bereits zu spät ist. Nehmen Sie deswegen stets Ihre Zahnarzttermine wahr und gehen Sie mindestens einmal jährlich zur Kontrolluntersuchung.

Quellen: aerzteblatt.de, kzbv.de, deutsche-familienversicherung.de

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