Zahnersatz Der richtige Zahnarzt für Implantate

Geht’s um die Dritten, lassen sich die neuen Zahnimplantate kaum noch von natürlichen Zähnen unterscheiden. Und auch für schwierige Fälle findet sich heute eine perfekte Lösung.

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Die Erfahrung zählt

Grundsätzlich darf sich in Deutschland jeder Zahnarzt „Implantologe“ nennen. Es existiert keine geschützte Berufsbezeichnung. Informieren Sie sich darum zunächst über die Erfahrungen des Mediziners. Einige Fachgesellschaften haben dazu eigene Qualitätsmaßstäbe eingeführt, z. B.:

• Die Bezeichnung „Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie“ der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (www.dginet.de) darf ein Arzt zum Beispiel nur führen, wenn er mindestens drei Jahre lang in diesem Bereich tätig war, 200 Implantate gesetzt oder versorgt und sich über einen längeren Zeitraum fortgebildet hat.

• Ein „Spezialist Implantologie“ der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie (www.dgzi-info.de) muss unter anderem nachweisen, dass er innerhalb der vergangenen fünf Jahre 400 Implantationen durchgeführt hat.

 

Mit Bedacht vorgehen

Ein guter Implantologe empfiehlt nicht einfach so ein Implantat. Er untersucht zuerst genau die Zähne und den Kiefer und nimmt sich Zeit für ein ausführliches Gespräch. Darin klärt er über Vorteile und Risiken und mögliche Alternativen zur künstlichen Wurzel auf.

 

Zweite Meinung einholen

Da Implantate teuer sind, holen Sie, bevor Sie sich entscheiden, ruhig ein zweites oder sogar drittes Angebot ein. Auf den Webseiten der Fachgesellschaften können Sie nach Implantologen in Ihrer Nähe suchen. Lassen Sie sich von allen Praxen in Form von Heil- und Kostenplänen schriftliche Vorschläge geben, was gemacht werden soll und wie viel das kosten wird.

Autor: Dorothea Palte