Strahlendes Lächeln Die richtige Technik beim Putzen

Mit der richtigen Zahnpflege hat man gut lachen – sie erspart einem viel Ärger beim Zahnarzt.

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„Die Zähne putzen, nicht schrubben – am besten fast ohne Druck“

Wer es besonders gut mit seinen Zähnen meint, erreicht damit oft das Gegenteil: „Die meisten Menschen putzen mit viel zu viel Druck“, berichtet die Zahnärztin. Das Zahnfleisch und der ohnehin dünne Oberkieferknochen leiden darunter.“ Langfristig droht gar ein Rückgang des Knochens. Kerstin Brügelmann empfiehlt daher, beim Putzen innen mit den unteren Backenzähnen zu beginnen. „So kann man den ersten, zu starken Druck abmildern.“ Den richtigen Druck kann man testen: Mit dem Finger oder der Zahnbürste auf eine Küchen- oder Briefwaage bis zur 100-Gramm-Marke drücken. Das ist der maximal erlaubte Druck beim Zähneputzen – und wirklich federleicht! Welche Zahnbürste ist die beste? „Ich empfehle elektrische Zahnbürsten. Sie geben einem das Gefühl, dass sie von alleine arbeiten. Handzahnbürsten hingegen verleiten zu stärkerem Druck, weil man schließlich ordentlich putzen will.“ Beim Bürstenkopf gilt: Kleiner ist besser. Kleine Aufsätze erreichen jeden einzelnen Zahn sogar an den Seiten. Ein großer Bürstenkopf putzt zwar mehrere Zähne gleichzeitig, aber nur der mittlere Zahn wird dabei gut gereinigt. Absolut tabu: Naturborsten. Bakterien fühlen sich darin pudelwohl, werden dann bei jedem Putzen erneut im Mund verteilt. Daher auch spätestens alle drei Monate, besser sogar alle vier bis sechs Wochen die Bürste wechseln. Besonders nach Krankheiten wie einer Erkältung ist eine neue fällig. Und bei Zahnbürsten gilt: Geteiltes Leid ist doppeltes Leid! „Zahnbürsten gemeinsam zu benutzen – selbst wenn die Liebe noch so groß ist – sollte absolut tabu sein“, sagt die Expertin.

Autor: Dorothea Palte