Strahlendes Lächeln Woraus sollte man beim Einkauf achten?

Mit der richtigen Zahnpflege hat man gut lachen – sie erspart einem viel Ärger beim Zahnarzt.

zahn1%20copy.jpg

 

Doch es gibt neue Produkte, die auf Fluorid verzichten. Sie enthalten Hydroxylapatit – den Stoff, aus dem der natürliche Zahnschmelz zu 98 Prozent besteht. „Diese Wirksubstanz soll die Zähne nicht nur aushärten wie das Fluorid, sondern auch reparieren“, beschreibt Kerstin Brügelmann die Vorteile. „Die Studien reichen aber noch nicht, um sagen zu können, dass dies unter normalen Zahnputzbedingungen wirklich funktioniert.“

„Antibiotika oder Schmirgelstoffe sollte man besser meiden“

Kritisch sieht die Zahnästhetin den Trend zu Zahnpasten, die strahlend weiße Zähne versprechen: „Ich rate von weißenden Cremes eher ab. Sie enthalten oft große grobe Putzkörper, die den Zahnschmelz regelrecht anschleifen. Wer zu starken Verfärbungen neigt, sollte wohl oder übel häufiger zur professionellen Zahnreinigung gehen.“ Besonders freiliegende Zahnhälse und empfindliche Zähne können durch die Weiß-Cremes geschädigt werden. Auch Zahnpasta, die bedenkliche Stoffe wie Tricolosan enthält, empfiehlt die Zahnärztin nicht. Der antibakterielle Wirkstoff kann die Schleimhäute schädigen und steht im Verdacht, Antibiotikaresistenzen zu begünstigen. Polyphosphate hemmen die Zahnsteinbildung, können bei empfindlichen Personen aber Reizungen hervorrufen. Die Expertin rät: „Unbedingt einen Blick auf die Liste mit den Inhaltsstoffen auf der Tube werfen!“

Autor: Dorothea Palte