Tipp: Das sind die 7 Zeichen gesunder Zähne!

Ein strahlendes Weiß – das ist das Kriterium, wie jeder auf den ersten Blick gesunde Zähne erkennen kann. Aber nachhaltige Gesundheit im Mundraum weist weitere Kriterien auf. Insgesamt können gesunde Zähne an sieben Zeichen erkannt werden.
Frau lacht mit weißen Zähnen
Gesunde Zähne müssen nicht unbedingt strahlend weiß oder kerzengerade wie bei einem Filmstar sein. Genauso vielfältig wie die Menschen sind auch ihre Zähne. Hier sind die sieben wichtigsten Kriterien für gesunde Zähne:
 
  • Weiße, beige bis blassgelbe Zähne
  • Keine Verfärbungen
  • Zartrosa Zahnfleisch
  • Gerade und gleichmäßige Zahn- bzw. Gebissstruktur
  • Saubere Zahnzwischenräume
  • Gesunder Zahnschmelz
  • Hochwertige Füllungen
 

Weiße, beige bis blassgelbe Zähne

Die Farbe der Zähne wird maßgeblich durch das Dentin bestimmt. Das Dentin oder auch Zahnbein bildet den Großteil des Zahns. Es ist knochenähnlich aufgebaut, umschließt die Zahnnerven und wird im Mundbereich vom Zahnschmelz geschützt.
 
Die Farbe des Dentins ist beige bis gelblich, was sich von Mensch zu Mensch aber leicht unterscheiden kann. Darüber hinaus wird die Farbe der Zähne nur noch unwesentlich durch den Zahnschmelz beeinflusst. Dieser ist farblos und bricht maximal die originale Farbe des Dentins, sodass diese bei äußerer Betrachtung etwas heller erscheint, als sie tatsächlich ist. Folglich können gelbliche Zähne genau so gesund sein wie weiße.
 

Frei von Verfärbungen

Verfärbungen der Zähne sind nicht natürlich und treten durch den Konsum von Genussmitteln wie Kaffee, Tee und Tabak auf. Verfärbungen sind keine unmittelbare Gefahr für Zähne, lassen diese jedoch gelblicher und weniger schön erscheinen.
 
Neben gründlichem Zähneputzen hilft eine professionelle Zahnreinigung gegen die äußeren Verfärbungen. Letztere wird durch die gesetzlichen Krankenkassen nicht oder maximal teilfinanziert, jedoch von den meisten privaten Zahnzusatzversicherungen getragen.
 

Zartrosa Zahnfleisch

Gesundes Zahnfleisch ist essentiell für einen gesunden Zahn und an einer zartrosa Farbe zu erkennen. Zwischen dem Zahnfleisch und dem Zahn kann sich Plaque festsetzen, die im Grunde fast nur aus Bakterien besteht.
 
Plaque ist ein zäher weißlicher Belag, der sich gut durch gründliches Zähneputzen entfernen lässt. Bei Vernachlässigung der Mundhygiene kann Plaque Grundlage für Karies, Gingivitis und Parodontitis sein. Sie verhärtet sich mit der Zeit zu Zahnstein, der sich dann nur noch vom Zahnarzt mechanisch entfernen lässt.
 

Gerade und gleichmäßige Zahnstrukturen

Die Anordnung der Zähne ist nicht immer perfekt. Sollten die Zähne schief wachsen, muss am besten schon in der Jugend mit einer Zahnspange nachgeholfen werden, da in dieser Zeit der Kiefer noch im Wachstum und die Zahnstellung dementsprechend besser formbar ist.
 
Ein zusätzliches Problem stellt das Wachstum der Weisheitszähne dar. Über Generationen ist der Kiefer des Menschen kleiner geworden, weswegen er den Weisheitszähnen oft zu wenig Platz bietet. Die Weisheitszähne brechen bei den meisten Menschen zu Beginn des Erwachsenenalters durch und können auf die anderen Zähne im Gebiss Druck ausüben, wodurch sich deren Stellung verändert.
 
Daher sollte spätestens im 17. Lebensjahr ein Gespräch mit dem Zahnarzt geführt werden, ob die Weisheitszähne im Kiefer bleiben können oder lieber gezogen werden sollten.
 

Saubere Zahnzwischenräume

Selbst bei schiefen Zähnen kann das Gebiss durchaus gesund sein, allerdings müssen Menschen mit schiefen Zähnen besonders auf die Sauberkeit der Zahnzwischenräume achten. Hier gilt es, täglich Zahnseide zu benutzen und die Zähne jährlich auf Verunreinigungen vom Zahnarzt prüfen zu lassen.
 
Natürlich ist die Pflege der Zahnzwischenräume auch bei geraden Zähnen wichtig, denn es kann sich hier ebenso Plaque bilden, die Karies, Zahnfleischentzündung und Parodontitis verursachen kann.
 

Gesunder Zahnschmelz

Der Zahnschmelz ist die Schutzschicht der Zähne und bedarf besonderer Pflege, da diese Schicht vom Körper nicht mehr nachgebildet werden kann. Der Zahnschmelz hellt die Farbe des Zahnes ein wenig auf, sodass Zähne mit angegriffenem und dünnem Zahnschmelz gelblicher erscheinen als die restlichen, gesunden Zähne.
 
Besonders säurehaltiges Essen und Trinken können den Zahnschmelz angreifen, aber auch nächtliches Zähneknirschen kann bei Betroffenen über die Jahre hinweg die Schutzschicht der Zähne abreiben.
 
Zahnpasta mit Fluoridzusätzen hilft dabei, den Zahnschmelz zu stärken, indem das natürliche Hydroxylapatit des Zahnschmelzes zu Fluorapatit umgewandelt wird. Das Fluorapatit ist säureresistenter und hilft, Karies abzuwehren.
Gegen das Zähneknirschen hilft nur eine Schiene, die über Nacht getragen werden muss und in den meisten Fällen von den Krankenkassen bezahlt wird.
 

Hochwertige Füllungen

Im Verlauf des Lebens lässt sich Karies kaum vermeiden. Daher ist es wichtig, Karies schnell zu erkennen – und behandeln zu lassen. Denn auch mit Füllung kann ein Zahn noch gesund und voll funktionsfähig sein.
Die besten Füllmaterialien sind Gold und Keramik, aber auch günstige Kunststofffüllungen können durchaus eine vernünftige Entscheidung sein, müssen jedoch jährlich vom Zahnarzt kontrolliert werden.
 

Gesunde Zähne ein Leben lang

Die Zähne sind Teil des Körpers und müssen gepflegt werden, um über Jahre gesund zu bleiben. Neben einer gründlichen Zahnhygiene und der jährlichen zahnärztlichen Vorsorge ist es daher auch wichtig, gewisse Dinge zu meiden, die schlecht für die Zähne sind. Denn nur so lassen sich gesunde Zähne auch noch bis ins hohe Alter erhalten.