28. November 2014
Gesünder leben: das 6-Säulen-Programm

Gesünder leben: das 6-Säulen-Programm

Wir werden immer älter. Experten zufolge könnte eine Lebenserwartung von mehr als 100 Jahren schon bald Normalität sein. Aber wichtiger als die Zahl der Jahre ist es, möglichst lange gesund zu bleiben. Dazu trägt unser 6-Säulen-Programm bei,
das wir Ihnen in diesem Extra vorstellen.

1. Lebensfreude

Neue Studien beweisen: Um glücklich zu sein, brauchen wir keinen Lottogewinn, sondern etwas, das uns zufrieden macht. Erfahren Sie, was das sein könnte. Und auch, was Sie vermeiden sollten.

Wer mit sich selbst im Reinen ist, hat den Schlüssel zum Glück schon gefunden: Zufriedenheit. Halten Sie ihn fest. Geld allein macht nicht glücklich. Das beweist das Beispiel vieler Lottogewinner. Wichtig sind andere Dinge: „Ganz oben stehen soziale Kontakte wie Partner, Verwandte und Freunde“, sagt Dr. Stefan Bergheim, Direktor des „Zentrums für gesellschaftlichen Fortschritt“ in Frankfurt/Main. „Ferner Gesundheit und die Überzeugung, etwas Sinnvolles zu tun.“ Diese Faktoren können Sie steuern, indem Sie Freundschaften pflegen, bei Bedarf im Job etwas zu ändern versuchen und Ihre Gesundheit fördern. Was Sie lassen sollten: sich an anderen orientieren. Wir glauben oft, dass im Garten des Nachbarn das grünere Gras wächst. „Solche Vergleiche machen unzufrieden“, sagt Dr. Bergheim. Nehmen Sie sich selbst wichtig, seien Sie stolz auf sich!

2. Immunsystem

2. Immunsystem

In jeder Minute unseres Lebens bemüht sich unser Immunsystem, Krankheitserreger abzuwehren. Aber gerade im Herbst wird es oft so heftig herausgefordert, dass es Ihre Unterstützung braucht. Manche nehmen jeden Infekt mit, andere trotzen allen Virus-Attacken. So helfen Sie Ihrer Abwehr, jederzeit effizient zu arbeiten Ständig versuchen Krankheitserreger, die natürlichen Barrieren zu überwinden und sich im Körper einzunisten. Meistens gelingt ihnen das nicht, weil das Immunsystem sie schnell aufspürt und erledigt. Aber in der Erkältungszeit kursieren besonders viele Viren und Bakterien. Außerdem dämpft die dunkle Jahreszeit auch unsere Stimmung. Beides kann unsere Abwehr schwächen – wir fangen uns eine Erkältung ein. Daher ist die gezielte Zufuhr von Mikronährstoffen wichtig (wie z. B. in „Orthomol Immun“).

vital: Herr Dr. Gesche, Sie sind Fachmann für Ortho­ molekulare Medizin. Was ist das überhaupt?
Dr. Gesche: Orthomolekulare Medizin, kurz OM, basiert auf der Idee eines Nobelpreisträgers: Linus Pauling prägte die OM, die sich zum Ziel setzt, die Gesundheit bewusst durch Mikronährstoffe zu unterstützen.

Wann kommen Mikro­ nährstoffe zum Einsatz?
Etwa zum Ergänzen der Ernährung in bestimm­ ten Lebenssituationen. Oder um Krankheiten ernährungsmedizinisch zu begleiten. Produkte auf Basis der OM erhal­ten Sie in der Apotheke.

Was steckt noch in solchen Produkten?
Sie enthalten Vitamine, Mineralstoffe und essen­ zielle Fettsäuren. Auch sekundäre Pflanzenstoffe oder Probiotika kommen zum Einsatz.

Erkältung oder Grippe? Die wichtigsten Unterschiede
Ausgelöst werden beide von Viren, aber unterschiedlicher Art. Eine Erkältung beginnt langsam mit Schnupfen. Später können Husten, leichtes Fieber sowie Kopfschmerzen dazukommen. In der Regel klingt sie nach einer Woche wieder ab. Für die echte Grippe dagegen ist der plötzliche Beginn mit hohem Fieber typisch, die Betroffenen fühlen sich schwer krank.

Hier lauern die Erkältungsviren
Haltegriffe in Bussen und Bahnen, Münzen, Türklinken und Geldautomaten sind Tummelplätze für Viren. Deshalb sehr wichtig: möglichst oft die Hände waschen.

3. Ernährung

3. Ernährung

Eintönige, frustrierende Diäten, die noch dazu ungesund sind – das war gestern. Heute ist erlaubt, was schmeckt. Damit der Genuss ohne Reue bleibt, verraten wir Ihnen ein paar einfache Tricks.

Lecker essen, ohne zuzunehmen – mit einfachen Tipps halten Sie ganz leicht Ihr Wohlfühlgewicht und leben gesund Gesund heißt für viele „schmeckt nicht“. Aber die Zeiten, in denen Fett und Zucker fast schon verteufelt wurden, sind vorbei. Heute empfehlen Experten eine ausgewogene Mischkost, wie sie in Südeuropa geschätzt wird. Fisch und Meeresfrüchte, mageres Fleisch, Salat, Obst, Gemüse, Olivenöl und Milchprodukte gehören dazu. Gegen ein Gläschen Wein und ein köstliches Dessert ist nichts einzuwenden. Sie müssen auf nichts verzichten, entscheidend sind Menge und Qualität. Verschaffen Sie sich einen Überblick, wie viele Kalorien in den Lebensmitteln stecken. So können Sie nachmittags Ihre Lieblingstorte genießen und die Kalorienbombe am Abend mit einem Salat oder einer Gemüsesuppe entschärfen. Denn eines steht fest: Wer dauerhaft mehr Kalorien aufnimmt, als er verbrennt, legt zu. Doch wie viel Energie verbraucht der Körper täglich? Für Frauen mit eher sitzender Tätigkeit liegt der Bedarf bei rund 1800 Kalorien. Wer Sport treibt, darf etwas mehr futtern. Aber Fertiggerichte sind oft kalorienreich, und bei Stress fehlt uns die Zeit zum Kochen. Außerdem bevorzugen viele Männer nach wie vor Fleisch. Auch Kinder können Grünzeug oft wenig abgewinnen. Dann helfen Tricks wie mageres Fleisch wählen, das Gemüse verstecken (die Bolognese-Soße mit frischen Tomaten kochen) oder Smoothies trinken statt ganze Früchte essen.

ACHTUNG, VEGAN!
Veganer meiden alle tierischen Nahrungsmittel, also Fleisch und Fisch, Milchprodukte, Eier und Honig. Diese Ernährungsform ist derzeit „in“, aber nicht immer reicht die Versorgung mit Mikronährstoffen aus. Dann können Präparate wie „Orthomol Veg one“ (Apotheke) die Zufuhr gezielt unterstützen.

4. Bewegung

4. Bewegung

Wenn Sie mehr Schwung in Ihren Alltag bringen, hat das gleich vier Vorteile: Sie beugen Krankheiten vor, straffen die Figur, aktivieren Ihre Hirnzellen und kriegen gute Laune!

Keine Zeit fürs Fitness-Studio? Dann haben wir ein paar Ideen, wie Sie trotzdem fit bleiben oder es werden Zahlreiche Studien belegen, wie positiv es sich auf Körper und Seele auswirkt, wenn sich Menschen viel bewegen. Dass es Krankheiten vorbeugt und vorhandene lindert. Durch Sport verbessern sich z. B. bei Diabetikern die Blutzuckerwerte, und Ausdauersport wird nach ärztlicher Rücksprache sogar nach einem Herzinfarkt empfohlen. Um aktiver zu werden, müssen Sie aber nicht ins Fitness-Studio gehen. Bringen Sie einfach mehr Bewegung in Ihren Alltag. Wer schon beim Gedanken an Sport außer Puste kommt, darf es langsam angehen: Radeln Sie zur Arbeit, steigen Sie eine Station früher als nötig aus Bus und Bahn, ziehen Sie die Treppe dem Aufzug vor und telefonieren Sie im Stehen, stellen Sie die Wasserflasche außer Reichweite. So kommen täglich etliche Meter „Laufstrecke“ zusammen. Auch Gartenarbeit oder Putzen fällt manchmal lästig, tut aber dem Körper gut. Dann bekommen Sie bestimmt bald Lust auf „mehr“. Das Wichtigste bei der Wahl einer Sportart: Sie muss Ihnen Spaß bringen, sonst bleiben Sie nicht dabei. Dann geht alles, was Sie gesundheitlich schaffen. Im Zweifel lassen Sie sich erst vom Arzt durchchecken. Ärzte empfehlen Einsteigern Ausdauersportarten wie Schwimmen, Walken oder Radfahren. Die eignen sich für jedes Alter und setzen keine Spezialkenntnisse voraus. Entscheidend, damit’s Ihrer Gesundheit wirklich was bringt, ist das regelmäßige Trainieren: Ideal wären dreimal die Woche je 30 Minuten.

BEI ARTHROSE: WER RASTET, DER ROSTET
Von der Volkskrankheit Arthrose bleibt kaum jemand verschont. Dabei handelt es sich um einen Verschleiß­ prozess der Gelenkknorpel, der am häufigsten Knie-, Hüft-, Schulter- und Wirbelgelenke betrifft. Aber eine Arthrose ist kein Grund, auf Bewegung zu verzichten – im Gegenteil! Bewegung gilt als unerlässlich, um die Knorpel mit Nährstoffen zu versorgen und die Muskeln zu stärken, was schließlich die Gelenke stabilisiert. Ärzte empfehlen neben Sportarten wie Aquajogging, Schwimmen, Walken oder Radfahren auch Kraftübungen. Lassen Sie sich von Ihrem Orthopäden beraten. Zusätzlich können Sie Knorpel und Knochen durch eine gesunde Ernährung und eine spezielle Nährstoff-Kombination aus der Apotheke unterstützen (z.B. „Orthomol arthroplus“).

5. Entspannung

5. Entspannung

Der Spagat zwischen Job und Familie und der eigene Perfektionsanspruch – das baut Druck auf, der langfristig Ihrer Gesundheit schadet. Das wirksamste Gegenmittel bei Stress: relaxen.

Der Stress lauert an vielen Orten. Bevor er Sie krank macht: So tricksen Sie ihn aus und finden Ihr Wohlfühlglück wieder Familie und Job zu vereinbaren fällt oft schwer genug. Viele Frauen machen es sich noch schwerer, weil sie alles perfekt erledigen wollen und das gern allein schaffen möchten. Darum lehnen sie Hilfsangebote ab. Aber irgendwann wächst ihnen alles über den Kopf. Sie reagieren oft gereizt, schlafen schlecht und fühlen sich schlapp. Ein Teufelskreis, denn so fällt Ihnen der Alltag noch schwerer. Höchste Zeit, umzuden­ken. Keiner verlangt von Ihnen, immer perfekt zu sein. Sie müssen nicht jede Aufgabe 130­ prozen­tig erledigen, 80 Prozent reichen fast immer. Tun Sie sich auch in Sachen Ernährung etwas Gutes: B­-Vitamine und Magne­ sium tragen zur Verrin­ gerung von Müdigkeit und Erschöpfung bei. Wenn sie nicht immer, z. B. durch Vollkorn­ oder Milchprodukte, auf dem Speiseplan landen, kann eine Ergänzung sinnvoll sein (z. B. mit „Orthomol Vital f“). Üben Sie, Nein zu sagen. Wenn Ihre Arbeit Sie auslastet, können Sie keine Aufgaben von der Kollegin übernehmen, selbst wenn Sie ihr gern helfen würden. Setzen Sie sich mit Freunden, dem Partner und/oder der Familie zusammen und planen Sie, wer Sie wie entlasten kann. Aber nicht kritisieren, wenn jemand Dinge anders macht als Sie selbst! Das Wichtigste: Nutzen Sie die gewonnene Freizeit für sich allein.

METHODEN ZUM E1NTSPANNEN

Muskelrelaxation nach Jacobsen
Von Kopf bis Fuß werden einzelne Muskeln einige Sekunden angespannt. Dann locker lassen und dem gelösten Zustand nachspüren.

Autogenes Training
Funktioniert über Autosuggestion: Mithilfe visueller Bilder entspannen sich die Teilnehmer selbst.

Meditation
Die Umwelt auszublenden und sich aufs Atmen zu konzentrieren, beruhigt.

6. Schlaf

6. ​Schlaf

Vielen fällt schon der Start in den Tag schwer, weil sie zu wenig oder schlecht geschlafen haben. Jeder vierte Deutsche klagt über Ein- bzw. Durchschlafstörungen. Zum Glück lässt sich das ändern.

Nachts regenerieren sich Körper, Geist und Seele. So vermeiden Sie Störungen und nutzen diese wichtige Ruhephase Fachleute unterscheiden mehr als 80 Schlaf­ störungen. Am häufigsten treten Probleme beim Ein- und beim Durchschlafen auf. Etwa jeder vierte Deutsche klagt darüber. Führend auf der Liste der Ursachen: die Doppelbelastung durch Familie und Job, seelische Probleme, Stress und falsche Gewohnheiten wie unregelmäßige Schlaf­zeiten. Nicht jedes Wachliegen ist Grund zur Sorge. Wer aber länger als sechs Wochen nicht gut schläft und sich tagsüber schlapp fühlt, sollte etwas unter­ nehmen. Schlaforscher Dr. Tilmann Müller und sein Team von der Universität Münster haben ein neues Konzept entwickelt. Die wichtigsten fünf Punkte: Schlafbeschränkung. Reduzieren Sie Ihre Schlafzeit vorübergehend auf sechs Stunden, damit Sie abends wirklich müde sind. Regelmäßigkeit. Halten Sie Ihren individuellen Rhythmus ein. Das heißt: auch am Wochenende zu relativ festen Zeiten ins Bett gehen und aufstehen. Abwechslung. Wer nur noch arbeitet und sich nicht bewegt, schläft schlecht. Planen Sie für den Feierabend Dinge ein, auf die Sie Lust haben. Bitte dann auch umsetzen. Tagebuch. Halten Sie eine Woche lang mögliche Schlafkiller fest – und meiden Sie diese in Zukunft. Entspannung. Vor dem Schlafengehen keine Probleme wälzen. Verschieben Sie die Lösung auf den nächsten Tag. Legen Sie dafür einen konkreten Termin fest, das beruhigt.

DIE VIER HÄUFIGSTEN SCHLAFKILLER

Ein Nickerchen vor dem Fernseher kann das Einschlafen im Bett stundenlang verzögern. Schwere Kost: Der Magen ist kein Nacht­ arbeiter, er rächt sich. Alkohol: Das Gläschen zu viel kann den Schlaf vorzeitig beenden. Kaffee wirkt mal so, mal so. Ausprobieren!

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