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9. Dezember 2021
Schmerzende Gelenke im Winter: 3 Tipps bei Arthrose

Schmerzende Gelenke im Winter: 3 Tipps bei Arthrose

Im Winter machen klirrende Kälte, Frost und Schnee nicht nur unserer Stimmung, sondern auch unseren Gelenken zu schaffen. Daher können Arthrose-Patienten in den Wintermonaten unter stärkeren Schmerzen leiden. Erfahren Sie, warum das so ist und welche Tipps gegen Gelenkschmerzen bei Kälte helfen.

Schmerzende Gelenke im Winter: mögliche Ursachen

Bei klirrender Kälte fühlen sich die meisten von uns unwohl und auch unsere Gliedmaßen leiden unter den niedrigen Temperaturen. Die Muskeln schmerzen, die Gelenke fühlen sich steif an und wir möchten am liebsten den ganzen Tag über in der warmen Wohnung verbringen. Neben Menschen mit rheumatischer Arthritis können hiervon auch Patient:innen mit Arthrose betroffen sein. Ihre Gelenke sind besonders belastet und schmerzen häufig. Die folgenden Gründe können in den kalten Wintermonaten für stärkere Schmerzen sorgen.

Verringerte Durchblutung

Bei Kälte ziehen sich unsere Blutgefäße zusammen, sodass unsere Muskeln und das Gewebe, welches die Gelenke umgibt, deutlich schlechter durchblutet werden. Bei niedrigen Außentemperaturen verspannt sich die Muskulatur schneller und wir werden steif. Ebenso gelangen weniger Nährstoffe zum Knorpel, welcher bei einer bestehenden Arthrose schon vorgeschädigt ist.

Weniger Bewegung

Aufgrund der unangenehmen Kälte halten wir uns im Winter lieber in warmen Innenräumen auf – der tägliche Spaziergang fällt weg und anstatt mit dem Fahrrad bewegen wir uns nur noch mit dem Auto oder der Bahn fort. Der Bewegungsmangel tut den Gelenken jedoch gar nicht gut, da so der Knorpel weniger mit Nährstoffen versorgt wird, die Muskulatur verspannt und die Gelenke sind weniger beweglich. Was uns anfangs vielleicht guttut, kann den Gelenken auf Dauer schaden und die Schmerzen nur noch verstärken. Stattdessen sollten Sie mit den folgenden Tipps aktiv gegen Ihre Arthrose-Schmerzen im Winter vorgehen.

Arthrose-Schmerzen bei Kälte: 3 Tipps dagegen

1. Wärmen Sie Ihre Muskeln

Wenn die Gelenke schmerzen, geschwollen und warm sind, verschafft die Anwendung von Kälte normalerweise Linderung. Im Winter hingegen macht Betroffenen die ständige Kälte zu schaffen und kann zu einer Minderdurchblutung sowie Verspannung der Muskeln führen. Um diese wieder besser zu durchbluten und vorhandene Verspannungen zu lösen, empfehlen sich Wärme-Anwendungen an der jeweiligen Muskulatur. Dies kann mithilfe von Wärmekissen, Wärmflaschen, Wärmepflastern oder auch Wärmesalben geschehen. Bei akuten Gelenkentzündungen – wenn Ihr Gelenk warm, dick und gerötet ist – ist Wärme jedoch nicht zu empfehlen.

Wichtig: Wärme sollten Sie niemals auf Ihr entzündetes Gelenk auftragen, sondern stets auf die umliegende Muskulatur. Ist beispielsweise Ihr Knie betroffen, können Sie Ihren Oberschenkel und die Wade wärmen, um die umliegenden Strukturen zu entspannen.

2. Bewegen Sie sich

Anstatt sich im Winter zu Hause unter der Bettdecke zu verkriechen, sollten Sie möglichst aktiv werden und Ihre Gelenke in Bewegung halten. Durch Bewegung wird nämlich der Knorpel besser ernährt, Gelenkschmiere hergestellt und die Muskulatur besser durchblutet. Besonders geeignet sind schonende Sportarten wie Radfahren, Schwimmen oder Walking. Auch mit einem längeren Spaziergang können Sie zu Ihrem täglichen Bewegungspensum beitragen. So können Sie außerdem den Energieverbrauch steigern und somit zur Regulierung des Körpergewichts beitragen – ein weiterer wichtiger Faktor bei Arthrose. Falls Sie sich vor lauter Schmerzen gar nicht bewegen können oder möchten, sollten Sie umgehend Ihren Arzt/Ihre Ärztin konsultieren.

3. Ernähren Sie sich entzündungshemmend

Besonders wichtig bei einer anti-entzündlichen Ernährung ist die erhöhte Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren, die Sie in Leinsamen, Walnüssen und fettem Seefisch finden. Hingegen sollten Sie Transfette aus Fast Food, Frittiertem und Gebäck meiden sowie Arachidonsäure, die in Schweinefleisch und Wurst vorkommt. Die Vitamine A, C und E tragen zur Entzündungshemmung bei, indem sie freie Radikale im Körper fangen und oxidativen Stress reduzieren. Gute Quellen sind Gemüse, z. B. Karotten, Brokkoli, Paprika und Grünkohl sowie Obst, wie z. B. Beeren- oder Zitrusfrüchte. 

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