5 Tipps, um den Mausarm zu verhindern

5 Tipps, um den Mausarm zu verhindern

Er ziept und kribbelt, es schmerzt und manchmal fährt ein Blitz vom Unterarm bis in die Schulter und den Nacken; ausgelöst werden diese Schmerzen durch tausendfach wiederholtes Mausklicken oder Tastatur-Tippen. Die Diagnose: Mausarm oder RSI-Syndrom (Repetitive Strain Injury). Rund 18 Millionen Menschen, die regelmäßig im Büro sitzen, leiden darunter. Wir erklären, was Sie tun können, wenn der Klick schmerzt.

Mit diesen 5 Tipps können Sie den Mausarm verhindern

1. Ergonomischen Arbeitsplatz einrichten

Ein ergonomischer Arbeitsplatz ist die Voraussetzung für ein gesundes Arbeiten. Ist beispielsweise der Bürostuhl zu hoch eingestellt, führt es dazu, dass Sie die Schultern hochziehen; ist er zu niedrig eingestellt, verschlechtert sich die Sitzposition ebenfalls. Um einem Mausarm vorzubeugen, sollte die Tastatur mittig zum Monitor platziert werden und die Maus direkt daneben. Die Unterarme sollten locker und bequem auf dem Schreibtisch aufliegen. Tipp: Wenn sich die Armlehnen des Bürostuhls auf gleicher Höhe mit der Schreibtischplatte befinden, ist die Sitzposition optimal. Wenn die Unterarme ungefähr einen rechten Winkel zu den Oberarmen bilden, können Maus und Tastatur optimal bedient werden.

Tipp: Verwenden Sie eine ergonomisch geformte Maus. Auch Tastaturen sind in ergonomischen Varianten erhältlich.

2. Pausen einlegen und dehnen

Schütteln: Mehrmals pro Stunde aufstehen und Hände und Arme locker ausschütteln

Dehnen: Ballen Sie ihre Hand zur Faust. Legen Sie dabei den Daumen in die Faust, halten Sie die Faust kurz und öffnen Sie dann die Hand und spreizen die Finger

Kreisen: Lassen Sie Ihre Hände um die Handgelenke kreisen

Drücken: Handflächen mit gestreckten Fingern vor dem Brustkorb zusammendrücke. Erhöhen Sie innerhalb von zehn Sekunden den Druck und lösen ihn wieder. Wichtig: Eine aufrechte Sitzposition und lockere Schultern.

Wenn es geht: Wiederholen Sie alle Übungen fünfmal.

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3. Hand abwechseln

In der Regel arbeiten wir immer mit der gleichen Hand. Versuchen Sie doch einmal, die andere Hand zu nutzen, um den "Arbeitsarm" zu entlasten. Grundsätzlich tut jede Entlastung den Sehnen, Muskeln im Arm- und Handbereich gut.

Tipps: Nutzen Sie auch immer wieder die Kürzel auf Ihrer Tastatur oder die Pfeiltasten, anstatt des Mausrades.

4. Sport treiben

Den betroffenen Arm zu belasten ist natürlich keine gute Idee, aber grundsätzlich ist Sport, der den Körper ganzheitlich trainiert, optimal. Hier empfehlen sich beispielsweise Sportarten wie Schwimmen, Tanze und Laufen. Nicht gut: Einseitige Belastungen, wie sie beim Tennis oder Golf vorkommen.

5. Kälte hilft

Bei Schmerzen kann Kälte dem RSI-Syndrom entgegenwirken. Tipp: Legen Sie eine Kaltkompresse nie direkt auf die Haut, sondern wickeln Sie sie vorher in ein Handtuch.

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Da sind die typischen Symptome beim Mausarm

  • Kribbeln in der belasteten Hand oder im ganzen Arm

  • Bewegungs- und Ruheschmerzen

  • Taubheitsgefühle

  • Einschränkungen der Armbeweglichkeit

  • Koordinationsprobleme in Fingern oder Armen

  • Muskelschmerzen im Arm-, Nacken-, Schulter- oder Rückenbereich

  • Kältegefühl

  • Sehnenentzündungen und Gelenkschmerzen

  • Leichtes Ziehen im Daumen

Frau schimmt
© iStock/Alexander Shelegov
Schwimmen trainiert den Körper ganzheitlich, entlastet und lockert angespannte Sehnen und Muskeln.
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