Ursachen und Behandlung Sportverletzungen behandeln

Sportverletzungen sind meist sehr schmerzhaft. Wir zeigen Euch, wie man sie am besten behandelt und wodurch sie häufig entstehen.

Sporverletzung

Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einer Verletzung kommen, gilt es, schnell zu handeln. Sollten Sie starke Schmerzen, anhaltende Schwellungen oder gar Blutungen haben, muss unverzüglich der Arzt aufgesucht werden. Auch Verletzungen, die anfangs wie eine Lappalie wirken, können sich sonst zu ernsthaften Erkrankungen entwickeln. Am wichtigesten ist aber, die betroffene Partie zu schonen und keinesfalls gleich mit dem Training fortzufahren.

Sportverltzungen selbst behandeln

Wer einen Sportunfall hatte, befolgt am besten die PECH-Formel – Pause, Eis, Compression, Hochlegen. Heißt im Klartext: Den verletzten Körperteil ruhig stellen, 20 Minuten mit einem Eis-Pack kühlen, einen straffen Kompressionsverband anlegen und die verletzte Extremität über Herzniveau lagern.

Oft kann man selbst Erste-Hilfe bei leichten Sportverletzungen leisten. Bei leichten Schmerzen und Schwellungen lohnt es sich, erst einmal einen kühlenden, ausleitenden Quarkwickel aufzulegen. Dazu einfach Magerquark aus dem Kühlschrank 1/2 Zentimeter dick auf ein Leinentuch streichen. Die verletzte Region damit umwickeln und 15 Minuten wirken lassen. 4 bis 6-mal im Stundenrhythmus wiederholen. Auch gut: 1 Esslöffel essigsaure Tonerde (z.B. aus der Apotheke) in 1/4 Liter kaltes Wasser geben, Leinentuch damit tränken, auf die Verletzung legen. Wie beim Quarkwickel mehrmals wiederholen. Die Behandlung in Eigenregie hat aber klare Grenzen: Klingen die Beschwerden nicht innerhalb von drei bis vier Tagen ab, unbedingt zum Arzt gehen. Natürlich auch, wenn sie sich nicht beeinflussen lassen oder sogar verschlimmern.

Enzymptherapie bei Sportverletzungen

Eine Sportverletzung ist oft stumpf, das heißt es treten weder Blut noch Lymphe an die Hautoberfläche, sondern das Gewebe darunter schwillt an. Hier findet ein Entzündungsprozess statt, der durch gezielte Nutzung von Enzymen schnell geheilt werden kann. Enzyme nutzt der Körper auf ganz natürliche Art und Weise, um Verletzungen zu kurieren. So baut er bei Blutergüssen das gestaute Blut unter der Haut mit Hilfe von Enzymen ab. Das erkennt man unter anderem daran, dass die dunkle Färbung eines Hämatoms bereits nach ein paar Tagen gelblich-blau verblasst ist. Hier wurde der Blutfarbstoff Hämoglobin dank der körpereigenen Helferlein abgebaut.

Es gibt verschiedene Präparate auf dem Markt, die sich die heilenden Eigenschaften der Enzyme zunutze machen. Hierfür werden besonders eiweißspaltende Enzyme wie zum Beispiel Trypsin oder Bromelian eingesetzt. Die Enzyme spalten die im Gewebe liegenden Eiweißstoffe und ermöglichen dem Körper so einen schnelleren Abtransport, sodass die Verletzung rascher heilen kann.

Hilfe bei Sportverletzungen

Es gibt eine Vielzahl an Kombi- oder Monopräparaten, die bei Sportverletzungen helfen sollen. Da Unverträglichkeiten oder in seltenen Fällen auch Nebenwirkungen auftreten können, sollten Sie die Anwendung unbedingt vorher mit Ihrem Arzt besprechen. Er kann einschätzen, ob Ihnen das Präparat bei Ihrer Verletzung hilft oder im gegenteiligen Extremfall sogar schaden kann. Eine Übersicht verschiedener Präparate, die bei Sportverletzungen angewandt werden, findet Ihr in unserer Tabelle zum Download.

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