Knochenschwund Osteoporose mit Ernährung vorbeugen

Die Krankheit tritt häufig bei Frauen ab 50, bei Männern ab 60 Jahren auf: Knochenschwund oder auch Osteoporose genannt. Schon in jungen Jahren kann dieser Krankheit mit der richtigen Ernährung vorgebeugt werden. Lesen Sie hier, wie Sie Ihr Osteoporose-Risko senken können!

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Was ist Osteoporose?

Als Osteoporose wird der Abbau von Knochen bezeichnet. Durch den Einfluss des Hormon- und Mineralstoffhaushalts wird im Knochen Knochensubstanz abgebaut, welche mit fortschreitendem Alter noch weniger wird. Osteoporose geschieht schleichend und bleibt lange symptomlos. Erste Anzeichen deuten meist schon darauf hin, dass die Krankheit fortgeschritten ist: Bei alltäglichen Bewegungen kann es zu Knochenbrüchen am Oberschenkelknochen, Ober- und Unterarm, Rippen und der Wirbelsäule kommen. Häufig leiden Frauen ab dem 50. Lebensjahr, Männer ab dem 60. Lebensjahr an Osteoporose.

Wie kann man Osteoporose vorbeugen?

Vorbeugen mit Ernährung
Um Osteoporose vorzubeugen sind Ernährung und Sport die zwei besten Mittel. Achten Sie darauf, genügend Calcium, sowie Vitamin D, K1 und K2 zu sich zu nehmen. Außerdem ist es wichtig, das Gewicht im Normalbereich (für Nicht-Sportler der BMI zwischen 20 und 25) zu halten, sowie auf einen ausgeglichenen Hormonhaushalt zu achten. Ein Östrogenmangel vor den Wechseljahren kann dazu beitragen, dass vorzeitig Knochenmasse abgebaut wird. Unter- und Übergewicht können dies verstärken. Ebenso sollte auf Rauchen und übermäßigen Alkohol verzichtet werden. 

Vorbeugen mit Sport
Bewegung und Sport sind neben der Ernährung essentiell, um Osteoporose vorzubeugen. Dabei kommt es hauptsächlich darauf an, dass Muskulatur aufgebaut wird und erhalten bleibt, weshalb sich Kraftsport am besten eignet. Ein Mix aus Ausdauer- und Krafttraining, sowie Gleichgewichts- und Dehnübungen kräftigen den Körper langfristig.

Risikofaktoren von Osteoporose

Nicht beeinflussbare Risikofaktoren:

  • Lebensalter
  • Geschlecht
  • Veranlagung
Beeinflussbare Risikofaktoren:
  • Vitamin D, K und Calciummangel
  • Bewegungsarmut
  • Rauchen & Alkohol
  • Unter- und Übergewicht