Zur Vorbeugung von Gelenkbeschwerden 9 Tipps für bewegte Gelenke

So stark, so voller Leistung - und doch so empfindlich. Diese Empfehlungen helfen und schützen vor Verschleiß und schmerzhaften Entzündungen.

Trampolinspringen

1 Hüpf, Hüpf

Der Blitz-Wechsel zwischen Be- und Entlastung beim Springen auf dem Mini-Trampolin beschleunigt den Stoffwechsel in Knorpeln und Bandscheiben. Zusammem mit Sehnen und Bändern bekommen sie mehr Nährstoffe. Das Ausbalancieren stärkt die Stützmuskeln.

2 Bewegen, aber bitte sanft

Low Impact heißt das Zauberwort für gelenkgesunden Sport: also dreimal die Woche z.B. Aqua-Gym, Tai-Chi, Walking oder Radfahren. Die fließenden, runden Bewegungen ohne heftige Stöße trainieren die Gelenke, entlasten sie gleichzeitig und verbessern ihre reibungslose Funktion. Das beugt Arthrose vor und bremst eine bereits bestehende Athrose erfolgreich aus.

3 Hagebutten-Kur

Die Herbstfrucht der Hundsrose dimmt Gelenkschmerzen um 66 Prozent, das zeigen aktuelle dänische Studien. Denn ihr Inhaltsstoff Galaktolipid wirkt im arthrotischen Gelenk wie ein Entzündungshemmer. Bei leisestem Zwacken am besten eine Vier-Wochen-Kur mit Hagebutten-Tee machen. Fünfmal am Tag eine Tasse trinken.

4 Schmerz, lass nach

Aus der Homöopathie kommt eine sanfte, aber effektive Alternative zu synthetischen Schmerzmitteln: "Rhus toxicodendron D6 DHU" (in Apotheken). Die Naturtabletten helfen bei akuten und chronischen Schmerzen in Gelenken, Rücken, Sehnen, Muskeln und Knochen. Vor allem, wenn Rheuma wie Arthrose hinter den Schmerzen stecken. Das Homöopathikum aus dem Giftsumach-Strauch ist gut verträglich - ohne Gewöhnungseffekt.