Früher ins Bett gehen: 5 Tipps

Früher ins Bett gehen: 5 Tipps

Was gibt es schöneres als einen tiefen, erholsamen Schlaf für mindestens sieben Stunden, besser sogar noch acht. Wenn Sie es aber wieder erst nach Mitternacht ins Bett schaffen und dann der Kopf noch unter Strom steht, können Sie die Stunden bis der Wecker wieder klingelt an vier Fingern abzählen. Obwohl wir eigentlich müde und erschöpft sind, plagen wir uns mit Gedanken, grübeln uns stundenlang die Nacht um die Ohren und wälzen uns zwischen den Laken umher. Ohne guten und erholsamen Schlaf kommen wir leider nur bedingt zurecht. Mit den richtigen Schlafroutinen kommen Sie früher ins Bett und schlafen schneller ein.

Tipp 1: Machen Sie Ihr Bett zur technikfreien Zone

Unsere Smartphones begleiten uns durch den ganzen Tag. Wie selbstverständlich nehmen wir die smarten Minicomputer mit ins Bett und strahlen uns News, Updates aus Social Feeds und das gebündelte Wissen der Menschheit aus kürzester Distanz direkt in die Augen. Dass unsere Gehirne bei dieser abendlichen Reizüberflutung an alles mögliche denken, nur nicht an Schlaf, ist leicht verständlich.

Tatsächlich sogar ist das Blaulicht von Smartphones und anderen Geräten hemmend für die körpereigene Produktion des Schlafhormons Melatonin. Gönnen Sie Ihren Augen im Bett etwas Entspannung und verzichten Sie auf E-Reader, Smartphones und Displays aller Art. Der Vorteil dabei: Die natürliche Melatonin-Produktion wird wieder angekurbelt. Spezielle Zellen auf der Netzhaut Ihrer Augen sind dafür verantwortlich, dem Hypothalamus in Ihrem Gehirn Signale zu geben, sobald ein Abfall des wahrgenommenen Tageslichts festgestellt wird. Fällt kein Tageslicht mehr auf die Netzhaut, produziert der Hypothalamus Melatonin. Das Hormon läutet den Schlafzyklus ein und ist dafür verantwortlich, dass Sie müde werden. Ohne Smartphone und Co. im Bett schlafen Sie wesentlich früher ein – versprochen.

Tipp 2: Feste Schlafzeiten einführen

Menschen sind Gewohnheitstiere. Zwar lassen sich nicht alle Aspekte unseres Tages im Vorfeld planen, wenn es um die Bettzeit geht, sollten Sie allerdings auf Beständigkeit setzen. Führen Sie eine Zeit ein, zu der Sie ins Bett gehen. Diese Bettzeit muss noch nicht zwangsläufig Ihre Schlafzeit sein. Durch das frühe Zubettgehen zu einer bestimmten Zeit vermeiden Sie aber unbeabsichtigte Spätschichten auf der Wohnzimmercouch. Gewöhnen Sie sich und Ihren Körper an das frühe Zubettgehen und versuchen Sie, Ihre innere Uhr auf eine feste Bettzeit einzustellen. Folgen Sie Ihrer Bettroutine diszipliniert, werden Sie feststellen, dass Sie nicht nur früher, sondern auch unterbrechungsfreier schlafen.

Tipp 3: Grübellisten machen den Kopf frei

Ob nun Ursache oder Symptom der Schlaflosigkeit, Schlafgeplagte berichten allesamt davon, dass sich ihre Gedanken abends im Kreis drehen. Wenn der Kopf prall gefüllt mit Plänen, To-Dos und Überlegungen ist, fällt es enorm schwer, in den Schlaf zu finden. Um dem endlosen nächtlichen Grübeln ein Ende zu bereiten, raten Schlafexperten dazu, störende Gedanken aufzuschreiben. Durch die Verschriftlichung wird die Gedankenspirale physisch unterbrochen, das ewige Grübeln kann auf den nächsten Morgen verschoben werden. Fertigen Sie vor dem Einschlafen eine kurze Liste aller plagenden Gedanken und Überlegungen an, die sich in Ihrem Kopf umherwälzen. Machen Sie damit gute Erfahrungen, können Sie die Übung auch als Grundlage eines umfangreicheren Schlaftagebuchs nutzen, das Ihnen helfen kann, bewusster zu schlafen und für Ihre eigene Schlafroutine zum früheren Einschlafen ein wichtiges Ritual darstellen kann.

Video: Diese Tricks helfen beim früheren Einschlafen

Tipp 4: Meditation hilft beim Einschlafen

Zugegeben, meditieren will gelernt sein, aber wenn Sie erst einmal den Dreh raus haben, wird Ihnen das frühere Einschlafen wesentlich leichter fallen. Starten Sie Ihre Meditationsroutine zum Einschlafen, indem Sie sich mit geschlossenen Augen voll und ganz auf Ihren Körper konzentrieren. Entspannen Sie bewusst die Muskeln in Ihrem Gesicht, lassen Sie die Schultern tief in die Matratze sinken und konzentrieren Sie sich darauf, Ihre Arme und Beine schwerer werden zu lassen. Stellen Sie sich vor, Gewichte würden Ihre Extremitäten in die weiche Matratze drücken. Wenn Sie sich mit diesen und ähnlichen meditativen Übungen auf das Einschlafen vorbereiten, kommen Sie ganz sicher früher zur Ruhe und können mehr erholsamen Schlaf genießen.

Tipp 5: Zelebrieren Sie das Zubettgehen

Wenn das Zubettgehen nur als ein vages, nicht näher geplantes Ereignis irgendwann in weiter Ferne in Ihrem Kopf existiert, werden Sie es bestimmt nicht schaffen, früher ins Bett zu kommen. Werden Sie bei Ihrer Planung konkreter und schaffen Sie sich Ankerpunkte, mit denen Sie sich selbst auf das Zubettgehen vorbereiten. Bereiten Sie sich etwa um 21 Uhr einen beruhigenden Kamillentee zu, schalten Sie grelle Lichtquellen aus und bringen Sie Ihren Kopf und Körper in einen bettfertigen Zustand. Wenn Sie sich auf das Schlafengehen vorbereiten und Ihre Routinen zelebrieren, wird auch das frühere Einschlafen wesentlich leichter fallen.

Lade weitere Inhalte ...