Sport während der Periode: Darauf sollten Sie unbedingt achten

Sport während der Periode: Darauf sollten Sie unbedingt achten

Wenn Sie sich Sorgen darüber machen, wie sich Ihre Periode auf Ihr Sportprogramm auswirken kann, sind Sie nicht allein. Viele Frauen verzichten in dieser Zeit des Monats sogar komplett auf Sport.

Krämpfe, Schmerzen, Übelkeit oder Kreislaufprobleme — die Begleiterscheinungen während der Menstruation machen vielen Frauen zu schaffen. Der medizinische Begriff für starke und schmerzerfüllte Regelblutungen lautet Dysmenorrhoe. Bis zu 150 unterschiedliche Formen können auftreten, die von leichtem Ziehen bis zu starken Unterleibskrämpfen reichen. Kein Wunder also, dass vielen Frauen während dieser Zeit im Monat überhaupt nicht nach Sport zumute ist. 

Dabei kann körperliche Bewegung in vielerlei Hinsicht sehr vorteilhaft für Sie und Ihren Menstruationszyklus sein. Allgemeine Aktivität und Bewegung helfen, den Menstruationszyklus und den Menstruationsfluss zu regulieren, sodass die Symptome abgemildert und ihnen entgegengewirkt werden können. Studien haben ebenfalls herausgefunden, dass Sport einen positiven Einfluss auf die psychische Gesundheit hat, was wiederum die negativen Auswirkungen der Menstruation auf die Stimmung und die Beschwerden rund um das PMS lindern kann.

Gleich weiterlesen: Sport nach Zyklusphasen

Aber: Auch wenn medizinisch nichts dagegen spricht, während der Periode Sport zu treiben, kommt es natürlich immer auf das persönliche Empfinden und Körpergefühl an. Insbesondere die ersten Tage können sehr schmerzhaft sein. Wenn Ihnen in dieser Zeit lieber nach Couch und Entspannung ist, sollten Sie diese Signale ernst nehmen und sich die Ruhe gönnen.

Im Video: 10 Fakten über den Menstruationszyklus und die Periode

Trotzdem kann es helfen, vom Sofa aufzusehen und sich etwas zu bewegen. Leichtes Jogging, Radfahren, Yoga und Stretching eignen sich hier besonders gut. Worauf Sie dabei jedoch achten sollten, erklären wir Ihnen im Folgenden.

Tipps für Sportlerinnen während ihrer Menstruation

1. Auf die Eisenversorgung achten

Nicht nur aufgrund der Blutung, auch beim Schwitzen verlieren wir viel Eisen. Achten Sie daher auf eine ausreichende Eisenversorgung. Diese muss ausschließlich über die Nahrung erfolgen, da unser Körper Eisen nicht selbst herstellen kann. Gute Eisenlieferanten sind zum Beispiel Fleisch, Hülsenfrüchte und grünes Blattgemüse.

2. Hören Sie auf Ihren Körper

Wenn Sie sich müde fühlen, Ihnen übel ist oder Sie Schmerzen oder Unwohlsein verspüren, dann sollten Sie auf jeden Fall auf Ihren Körper hören und sich ausruhen. Schnappen Sie sich eine Wärmflasche und ziehen Sie sich auf Ihr Sofa zurück. Ihr Körper arbeitet bereits hart daran, die Gebärmutterschleimhaut abzubauen. Sie brauchen also kein schlechtes Gewissen haben, wenn Sie keine Lust haben einen Marathon zu laufen!

3. Gut geschützt

Viele Frauen hören während ihrer Periode komplett mit Sport auf, weil sie das Gefühl haben, nicht ausreichend geschützt zu sein. Daher ist es umso wichtiger, dass Sie ein Menstruationsprodukt verwenden, mit dem Sie sich wohlfühlen. Normalerweise sind Hygieneprodukte wie Tampon, Binde oder Menstruationstasse so konzipiert, dass ausreichender Schutz gewährleistet ist, doch insbesondere bei Frauen, bei denen die Regelblutung sehr stark ausfällt, kann die Angst aufkommen, dass etwas daneben geht. In diesen Fällen kann sogenannte Periodenunterwäsche eine zusätzliche Alternative sein.

Lade weitere Inhalte ...