12. Mai 2021
Spannende Brüste vor der Periode: Das hilft dagegen

Spannende Brüste vor der Periode: Das hilft gegen die Schmerzen

Fast jede Frau hat vor ihrer Periode PMS-Beschwerden, zu denen auch spannende Brüste zählen. Wir klären Sie auf, was die Schmerzen verursacht und mit welchen Hausmitteln und Tipps Sie vorbeugen können.

Das prämenstruelle Syndrom (PMS) kündigt sich nach dem Eisprung und vor der Menstruation an und beschert Frauen psychische und physische Symptome unterschiedlichster Art. Unter anderem zählen Kopfschmerzen, unreine Haut, Stimmungsschwankungen, Heißhungerattacken, Wassereinlagerungen sowie spannende oder schmerzende Brüste dazu. Ob und wie ausgeprägt PMS auftritt, ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Sobald die Periode einsetzt, bessern sich die Symptome.

Viele Frauen leiden unter spannenden Brüsten vor der Periode

Ein Viertel bis zur Hälfte aller Frauen haben vor der Periode mit Brustspannen (Mastodynie) zu kämpfen. Berührungen oder das Tragen eines BHs wird als unangenehm bis schmerzhaft empfunden. Die Brustwarzen sind besonders empfindlich. Die Beschwerden treten meist einige Tage vor der Regelblutung ein und können kurz vor der Menstruation am stärksten sein.

Es ist wissenschaftlich nicht genau bewiesen, was genau PMS verursacht. Ein Erklärungsansatz ist das hormonelle Ungleichgewicht, das vor der Periode herrscht. Vermehrt werden die Sexualhormone Östrogen und Progesteron ausgeschüttet. Der erhöhte Östrogenspiegel begünstigt Wassereinlagerungen im Körper und auch in der Brust. Da sich das Wasser nicht gleichmäßig in der Brust verteilt, entsteht das unangenehme Spannungsgefühl.

Spannende Brüste vor der Periode: Tipps zur Vorbeugung

  • Achten Sie auf eine gesunde, pflanzenbasierte und ausgewogene Ernährung, welche die Symptome mildern kann. Essen Sie vor allem vitaminreich und verzehren Sie Lebensmittel mit einem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren. Verzichten Sie weitgehend auf Schokolade, Alkohol, Koffein und Salz.
  • Faktoren wie Stress, Nikotin- und Alkoholkonsum, Schlaf- und Bewegungsmangel können die PMS-Beschwerden und dementsprechend die Schmerzen in den Brüsten verschlimmern.
  • Pflanzliche Medikamente wie Frauenmantel, Mönchspfeffer oder Johanniskraut können die Menstruationsbeschwerden lindern. Wissenschaftlich ist dies allerdings nicht bewiesen. Lassen Sie sich am besten von Ihrem Gynäkologen beraten, ob und welches Präparat empfehlenswert für Sie ist.
  • Trinken Sie viel, um die Wasser- und Eiweißeinlagerungen aus dem Gewebe zu schwemmen und treiben Sie regelmäßig Sport. Die Bewegung fördert die Aktivität der Venen und Lymphgefäße und regt somit den körpereigenen Rückfluss an.

Wichtig: Sollten die Schmerzen andauern und auch nach der Monatsblutung noch bestehen, sollten Sie Ihren Frauenarzt aufsuchen. Möglicherweise liegen Erkrankungen wie eine Entzündung vor.

Video: PMS-Symptome – Ernährung nach Zyklusphasen kann sie lindern

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