3 Dinge, die Ihr Frauenarzt NIEMALS tun sollte

3 Dinge, die Ihr Frauenarzt NIEMALS tun sollte

Auch die "Götter in Weiß" dürfen nicht alles. Wir verraten, welche Dinge der Gynäkologe niemals tun sollte – und wann es Zeit ist, den Frauenarzt zu wechseln. 

 

Zum Gynäkologen geht man ungefähr so gerne wie zum Zahnarzt. Denn: Viele Frauen fühlen sich unwohl auf "dem Stuhl". Kein Wunder, schließlich macht man sich im wahrsten Sinne des Wortes nackig. Da kann schnell mal ein Gefühl des Ausgeliefertseins hochkommen. Auch Scham oder Angst vor Schmerzen halten einige Frauen von dem Frauenarztbesuch ab. Dabei ist der Besuch in der Regel schmerzlos – und schämen muss man sich erst recht nicht. Trotzdem gibt es einige No-Gos, die ein Gynäkologe niemals bei einer Untersuchung tun sollte. Wir klären auf, was Sie sich nicht gefallen lassen müssen.

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3 Dinge, die Ihr Frauenarzt NIEMALS tun sollte

1. Test ohne Einverständnis durchführen

Ob Zytologie-Test, Papanicolaou-Test oder der Test auf das humane Papillomvirus (Gebärmutterhalskrebs) – Kontrollen auf Zellveränderungen oder Krankheitserreger gehören beim Frauenarzt zur Routine. Sie sind wichtig – und können im Zweifel Leben retten. Jedoch sollten ein Frauenarzt die Abstriche und Untersuchungen niemals "einfach so" durchführen. Auch, wenn es für ihn oder sie zur täglichen Routine gehört, sollte der Facharzt für jeden Test vorab Ihr Einverständnis einholen – und das Vorgehen erklären. Das gilt beispielsweise auch dann, wenn ein Verdacht auf eine Geschlechtskrankheit besteht, etwa Tripper oder Syphilis. Absolutes No-Go? Ihr Arzt teilt seinen Verdacht nicht mit Ihnen – und führt den Test ohne Ihr Wissen durch.

2. Verurteilen

Sehr persönliche Fragen, etwa hinsichtlich der sexuellen Aktivität, gehören beim Frauenarzt dazu. Jedoch sollte ein professioneller Gynäkologe dabei ausschließlich Ihre Gesundheit im Hinterkopf haben: So möchte er oder sie zum Beispiel herausfinden, ob Tests auf Geschlechtskrankheiten oder eine Schwangerschaft sinnvoll sind. Jedoch: Ver- und Beurteilungen haben im Behandlungszimmer eines Frauenarztes nichts zu suchen. Verurteilende Kommentare, etwa über das großflächige Totenkopf-Tattoo, die Körperform oder das Gewicht gehen gar nicht. Lediglich medizinisch relevante Fakten sind erlaubt. Und diese sollten neutral und ohne verurteilenden Charakter erläutert werden. Wenn Sie das Gefühl haben, sich schämen zu müssen, ist es an der Zeit, den Frauenarzt zu wechseln. 

3. Untersuchungen ohne Erklärung

Das Gleiche wie für die Tests gilt natürlich auch für die Untersuchungen. Der Standardsatz "Jetzt wird es gleich mal kalt" reicht als Erklärung nicht aus. Warum das Ultraschallgel auf den Bauch kommt und was man damit bezwecken möchte sollte vorab erklärt werden. Generell gilt: Bei allen Untersuchungen sollte vorab eine ausführliche Erklärung erfolgen: Was wird passieren, wie läuft es ab, was sind die Risiken, warum ist die Untersuchung sinnvoll? Und: Scheuen Sie sich nicht, bei Schmerzen Bescheid zu sagen. Denn: Eine gynäkologische Untersuchung kann zwar etwas unangenehm sein – sollte jedoch nie starke Schmerzen verursachen. 

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