Ernährung über 50: Diese 3 Nährstoffe brauchen Sie jetzt

Ernährung über 50: Diese 3 Nährstoffe brauchen Sie jetzt

Mit zunehmendem Alter verändert sich unser Körper, was sich nicht nur optisch bemerkbar macht – auch das Risiko für bestimmte Erkrankungen steigt. Vorbeugen können Sie mithilfe von einer ausgewogenen, nährstoffreichen Ernährung. Welche Nährstoffe jetzt besonders wichtig sind, erklären wir Ihnen. 

Forever young – auch, wenn das eine schöne Vorstellung für viele Menschen ist, sieht die Realität leider anders aus. Denn: jeder wird älter. Und das ist überhaupt nicht schlimm, schließlich können wir mithilfe von ausreichend Bewegung, sportlicher Aktivität, einer guten Schlafqualität sowie einer ausgewogenen, nährstoffreichen Ernährung noch bis ins hohe Alter gesund und beweglich bleiben. Doch inwiefern sollten wir unsere Ernährung umstellen, wenn wir älter werden?

Ernährung über 50

Ab 30 beginnt bei uns allen der Muskelabbau – was bedeutet, dass wir bis zum 80. Lebensjahr bis zu 40 Prozent unserer Muskelmasse verlieren können. Mit zunehmendem Alter nimmt außerdem die Knochendichte ab, weshalb das Risiko für Osteoporose steigt. Bei Frauen sorgen obendrein die hormonellen Veränderungen in den Wechseljahren dafür, dass eine Gewichtszunahme begünstigt wird. Während wir früher noch essen konnten, was wir wollten, setzt sich überschüssiges Fett nun vermehrt am Bauch ab. Neben Muskel- und Ausdauersport ist eine kalorienarme und nährstoffreiche Ernährung die beste Möglichkeit, um dem entgegenzuwirken. Welche Nährstoffe jetzt besonders wichtig für Sie sind, erklären wir genauer. 

Auch spannend: Ernährung über 50 – vermeiden Sie 4 typische Fehler >>

Video: Bleiben Sie leistungsfähig – ab 30 braucht Ihr Körper diese Nährstoffe

Ernährung über 50: Diese 3 Nährstoffe brauchen Sie jetzt

1. Proteine

Proteine erfüllen viele wichtige Aufgaben in unserem Körper, weshalb die empfohlene Tagesmenge in jedem Alter erreicht werden sollte. Doch ab 50 wird die Eiweißzufuhr besonders wichtig: Für den Erhalt der Muskelmasse spielt der Nährstoff eine entscheidende Rolle, gemeinsam mit regelmäßigem Muskeltraining. Ein weiterer Vorteil: Proteine regen die Fettverbrennung an und können in Kombination mit Sport einem möglichen Übergewicht entgegenwirken. Dieses stört nicht nur optisch, sondern kann auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen, das in den Wechseljahren ohnehin steigt.  

2. Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren zählen zu den essenziellen Nährstoffen – was bedeutet, dass wir sie über die Ernährung aufnehmen müssen, weil unser Körper sie nicht selber herstellen kann. Besonders gesundheitsfördernd wirken sich die ungesättigten Fettsäuren auf unser Herz-Kreislauf-System aus: Regelmäßig verzehrt, können Sie den Wert des "schlechten" LDL-Cholesterins im Blut senken. Erhöhte Blutfettwerte gelten als Risikofaktor für eine Gefäßverkalkung (Arteriosklerose), die wiederum Bluthochdruck, Herzinfarkt oder Schlaganfall verursachen können. Obendrein unterstützen Omega-3-Fettsäuren die Denkleistung und sind für ihre entzündungshemmende Wirkung bekannt, welche sich positiv bei entzündlichen Gelenkerkrankungen wie Arthrose oder rheumatoider Arthritis auswirken. 

3. Folsäure

Bei Folsäure, auch als Vitamin B 9 bekannt, handelt es sich um einen lebenswichtigen Nährstoff, der unter anderem an der Bildung der roten Blutkörperchen beteiligt ist und an der Zellneubildung sowie Eiweißverwertung beteiligt ist. Ein Mangel an Folsäure kann Beschwerden wie Schwäche, Müdigkeit und Schlafprobleme hervorrufen, welche in den Wechseljahren ohnehin zunehmen. Wer nicht genug des Nährstoffs zu sich nimmt, der kann zudem eine Anämie, also eine Blutarmut, bekommen. Außerdem erhöht sich das Risiko für Demenz und neurologische Erkrankungen. 

Lade weitere Inhalte ...