Anzeige Heilpflanzen vs. Schmerzmittel Sind pflanzliche Mittel gegen Entzündungen besser als normale Medikamente?

Medikamente gegen Entzündungen und Schmerzen können häufig eine Vielzahl an Nebenwirkungen auslösen. Sind pflanzliche Entzündungshemmer wie Curcumin und Boswellia also die bessere Wahl? Wir klären auf!

Medikamente

Welche Entzündungshemmer gibt es?

Entzündungshemmende Medikamente lassen sich in verschiedene Gruppen einteilen. Das sind die wichtigsten:

Nicht-steroidale Antirheumatika
Diese Medikamente wie Diclofenac, Ibuprofen, Piroxicam und Indometacin werden oft bei Gelenkschmerzen eingesetzt.

Nicht-opioide Schmerzmittel
Am bekanntesten ist die Acetylsalicylsäure (ASS). Sie wird gegen Entzündungen, Fieber und Gelenkschmerzen eingesetzt.

Glukokortikoide
Mittel dieser Gruppe haben eine entzündungshemmende Wirkung und wirken dadurch schmerzlindernd und schmerzstillend. Sie kommen zur Therapie bei allergischem Schnupfen und Asthma zum Einsatz, sowie in hochwirksamen Varianten bei akuten Notfällen oder starken Schmerzen, z.B. Bandscheibenvorfall, Sepsis oder Schock.

Immunsupressiva
Medikamente der Gruppe der Immundepressiva unterdrücken Autoimmunreaktionen im Körper, sodass sie von rheumatischen Schmerzen mit Gelenkschmerzen bis zur Arthritis und Arthrose eingesetzt werden.

Monoklonale Antikörper
Diese Gruppe der Entzündungshemmer werden zur mikrobiologischen Diagnostik bei viralen, bakteriellen und parasitären Infektionskrankheiten eingesetzt, da die Erreger durch die Antikörper nachgewiesen werden können. 

Degranilutionshemmer
Sie hemmen die Ausschüttung von Histamin und wirken somit allergischen Reaktionen und Entzündungszeichen entgegen.

Wann werden Entzündungshemmer eingenommen?

Entzündungsort Art der Entzündung
Haut & Schleimhaut Ekzeme, Akne, Sonnenbrank, Entzündungen der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches
Bewegungsapparat Gelenk-, Muskel-, Sehnen- und Knochenentzündungen und rheumatischen Erkankungen
Nerven Ausgelöst durch Druck bei Überlastungen und Fehlhaltungen
Drüsengewebe & Sinnesorgane Augen- und Ohrenentzündungen
Innere Organe Herzmuskelentzündung, Leber- und Nierenentzündung, Entzündung der Fortpflanzungsorgane
Untere und obere Atemwege Nasennebenhöhlenentzündung, Bronchitis, Mandelentzündung, Lungenentzündung
Verdauungsorgane Magenschleimhautentzündung, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie colitis ulcerosa
Allergien Heuschnupfen
 
Zahlen von Statista zeigen, wie viele Menschen in Deutschland von Entzündungserkankungen betroffen sind:
  • 5 Millionen Menschen an Arthrose
  • 1,5 Millionen Menschen mit entzündlich rheumatischer Erkrankung
  • 470.000 Menschen mit chronischer Darmentzündung
  • 20 Prozent der Menschen erkranken im Leben an einer Magenschleimhautentzündung (Gastritis)

Die Nebenwirkungen

Selbst freiverkäufliche Medikamente, wie die nicht-steroidalen Antirheumatika und nicht-opioide Schmerzmittel, gegen Schmerzen und Entzündungen können Asthmaanfälle und Allergien auslösen. Außerdem reizen sie oft den Magen und bringen Appetitlosigkeit, Übelkeit oder sogar Durchfall mit sich. Bei einer längeren Einnahme kann es auch zu Herz-Kreislauferkrankungen und Bluthochdruck kommen. Acetylsalicylsäure hat auch eine blutverdünnende Wirkung, welche für manche Personen bedenklich sein kann. 
Durch Glukokortikoide kann es zu Muskelschwund, Osteoporose, Hautiritationen, Wachstumsstörungen und eine Verringerung der Immunabwehr kommen. Auch psychische Symptome wie innere Unruhe oder Schlafstörungen können die Folge sein. Immunsupressiva mindern unter anderem den Schutz vor Infektionserregern und Krebszellen. Sie erhöhen Blutdruck, Cholesterin und den Blutzucker. Bei Monoklonalen Antikörpern sind die Nebenwirkungen stark vom jeweiligen Medikament, der Dosierung und der Behandlungsdauer abhängig. Degranilutionshemmer hingegen sind vor allem für Herzrasen, Blutdruckanstieg, Übelkeit, Kopfschmerzen und Schwindel bekannt.

Schmerzmittel durch pflanzliche Mittel ersetzen?

Verschiedene Heilpflanzen wie Arnika, Pfefferminz, Salbei und Co. helfen bei Gelenk-, Kopf- oder Zahnschmerzen. In Europa noch wenig verwendet, dafür aber in der asiatischen Medizin weit verbreitet sind Kurkuma und Boswellia. Während Kurkuma in Europa häufig nur zum Würzen (Curry) oder als Farbstoff zum Einsatz kommt, ist es in der ayurvedischen Heilkunst fester Bestandteil. Boswellia serrata, der Indische Weihrauch, soll in Kombination mit Curcumin noch intensiver wirken, weshalb es mit herkömmlichen, einfachen Schmerzmitteln mithalten kann.

Curcumin und Boswellia als medizinisches Multitalent

Der Wirkstoff Curcumin der Kurkuma-Pflanze kommt bei verschiedenen Erkrankungen, wie z.B. Gelenkerkrankungen wie Arthrose oder chronischen Entzündungen des Darms wie colitis ulcerosa, zum Einsatz. Auch der Indische Weihrauch ist effektiv: Das natürliche Harz und die darin enthaltenen Boswelliasäuren der Weihrauchbäume wird zur Behandlung von akuten und chronischen Entzündungen, z.B. bei Gelenkerkrankungen, chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen und Multipler Sklerose, eingesetzt. 

So funktionieren Curcumin und Boswellia

Da Kurkuma und Boswellia schlecht wasserlöslich sind, wird es schwerer vom Körper aufgenommen, sodass der Großteil wieder ausgeschieden wird. Um den maximalen Wirkeffekt zu erlangen, ohne übergroße Mengen der Stoffe zu sich nehmen zu müssen, wurde für curcumin-Loges® plus Boswellia eine spezielle Technik entwickelt. Nach dem Vorbild der Natur werden die beiden Wirkstoffe in sogenannte "Mizellen" verpackt, welche sich um die Moleküle lagern und dadurch im Körper besser aufgenommen werden. So soll bei Curcumin eine 185-fache und bei den Boswelliasäuren eine 50-fache Bioverfügbarkeit gegenüber den herkömmlichen Pulvern erreicht werden. 

Pflanzliche Mittel vs. Entzündungshemmer

In vielen Fällen kann Curcumin mit Boswellia helfen, Entzündungen im Körper einzudämmen und zu bessern. Es zeigt eine Glukokortikoid-ähnliche antienzündliche Wirkung, ohne jedoch die typischen Nebenwirkungen mit sich zu bringen. Dadurch lässt sich z.B. Heuschnupfen ohne Nebenwirkungen, z.B. Müdigkeit, wie bei einem Antihistaminikum bessern. Ebenso wirkt Curcumin wie nicht-steriodale Antirheumatika. Seine Wirkung wie Ibuprofen hat sich besonders bei Kniearthrose bewährt, indem es Schmerzen lindert, Steifigkeit lockert und Alltagsaktivitäten unterstützt. Bei Rheumatoider Arthitis kann Curcumin ebenfalls mithalten, da es, über einen längeren Zeitraum genommen, sogar effektiver wirkt als Diclofenac. Zudem treten bei der Behandlung mit Curcumin weniger unerwünschte Ereignisse auf.
Wichtig ist dabei jedoch, dass Sie bei schwerwiegenden Entzündungen und Erkrankungen immer zuerst einen Arzt fragen!

 

Autor: Christina Liersch