Mit den richtigen Lebensmitteln Krankheit vorbeugen Die Diabetes-Typen

Durch eine Ernährungsumstellung und mehr Bewegung können wir Diabetes verhindern und ihn sogar (fast immer) wieder loswerden. Wie das funktioniert und was ihr beachten solltet, erklären wir hier!

Richtige Ernährung bei Diabetes

In welchen Punkten unterscheiden sich die beiden Diabetes-Typen?

Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört. Die Ursachen sind bislang ungeklärt. Experten vermuten neben genetischen Faktoren, dass Infektionen Auslöser sein könnten. Durch den Insulinmangel wird nicht mehr genug Glukose in die Zellen transportiert. Der Typ-1-Diabetes entsteht oft schon im Kindes- oder Jugendalter. Die Grunderkrankung lässt sich nicht ändern. Betroffene müssen ihr Leben lang Insulin spritzen. Mit unseren Rezepten kann die Dosis jedoch in Absprache mit der Ärztin deutlich verringert werden.

Typ-2-Diabetes ist die häufigste Diabetesform und wurde früher als „Altersdiabetes“ bezeichnet. Durch einen ungesunden Lebensstil tritt die Stoffwechselstörung heute häufig schon in jüngeren Jahren auf. Veranlagung, Übergewicht, falsche Ernährung und Bewegungsmangel sorgen dafür, dass die Körperzellen nicht mehr auf das Insulin reagieren und den Zucker nicht in die Zellen schleusen können (Insulinresis- tenz). Mit unseren Rezepten und mehr Bewegung könnt Ihr diesen Prozess stoppen und (oft) sogar rückgängig machen. 

Was Diabetiker beachten sollten: Achtsam von Kopf bis Fuß

Der gestörte Stoffwechsel bei Diabetes macht sich an vielen Stellen am Körper bemerkbar. Wie Ihr Komplikationen vermeiden könnt.

Mund: Bei Diabetes besteht eine erhöhte Parodontitis-Gefahr, und durch das herabgesetzte Schmerzempfinden werden Verletzungen und Infektionen möglicherweise nicht bemerkt. Sorgfältige Mundhygiene und regelmäßige Zahnarztbesuche sind daher Pflicht.

Hände: Die trockenere Haut von Diabetikerinnen kann leichter einreißen. Damit steigt die Infektionsgefahr. Verwendet zum Händewaschen nur pH-neutrale Seifen, und cremt Euch jedes Mal danach gut ein. Wasser nicht zu heiß einstellen.

Körper: Gleiches gilt für die Körperpflege. Cremes und Lotionen mit Urea und ohne Zusatzstoffe verwenden (z. B. von Eubos, in Apotheken). Vorsicht auch beim Haareentfernen. Um Infektionen zu vermeiden, die Haut nach dem Epilieren, Rasieren oder Wachsen desinfizieren.

Füße: Regelmäßig die Füße auf Verletzungen untersuchen, Hornhaut nur ganz vorsichtig nach einem kurzen, lauwarmen Fußbad entfernen, z. B. mit einem Bimsstein. 

 

 

 

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