Einen kühlen Kopf behalten Fieber behutsam senken

Fieber ist ein Symptom, dass für viele Erkrankungen typisch ist. Wir verraten, welche Hausmittel das Fieber schonend senken können.

 

Thermometer

Eines vorweg: Fieber ist keine Krankheit, sondern ein Symptom. Es zeigt, dass unser Körper gegen eine bakterielle oder virale Infektion kämpft.


Eine erhöhte Körpertemperatur – ab 38,5 °C spricht man von Fieber – erhöht die Schlagkraft der Abwehrzellen und bremst die Vermehrung der Erreger. Überwacht wird sie vom Hypothalamus im Gehirn. Er zwingt gleichzeitig die Blutgefäße und die Muskeln, zusätzliche Wärme bereitzustellen. Die Folge: Unser Wärmeempfinden ist durcheinander, wir  frieren, haben Schüttelfrost oder schwitzen. Wer diese Belastung nicht mehr aushält, sollte gegensteuern.

 

Die besten Hausmittel:

Legen Sie, nachdem die sogenannte Aufheizphase vorbei ist und Sie nicht mehr frieren, einen kühlenden Wadenwickel an oder nehmen Sie ein lauwarmes Bad. Dabei sollte die Wassertemperatur zu Beginn zwei Grad unter der des Körpers liegen. Dann kaltes Wasser nachlaufen lassen. Maximal 20 Minuten in der Wanne bleiben. Ein heißer Tee aus Holunder- und Lindenblüten (getrocknet, Apotheke) kann das Fieber ebenfalls senken. Rezept: 2 TL der Mischung in einer Tasse mit kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen. Dreimal täglich möglichst heiß trinken.

 

So behandeln Sie sich selbst:

Messen Sie das Fieber zunächst mit einem Thermometer (Apotheke) rektal, im Ohr oder im Mund. Mehrmals täglich, raten Ärzte, da die Fieberkurve ihnen häufig zeigt, welche Krankheit dahintersteckt. Halten Sie sich bei der Einnahme eines Fiebersenkers genau an die Dosierungsanleitung. Bleiben Sie im Bett, Zimmer gut lüften und viel trinken. Wird’s nach drei Tagen nicht deutlich besser, steigt das Fieber über 39 Grad, geht der Atem schneller als 30-mal pro Minute oder wirkt der Kranke plötzlich verwirrt, sollte unbedingt ärztlicher Rat hinzugezogen werden.

 

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