Schnelle Hilfe bei Erkältungen Ansteckungsgefahr

Der grippale Infekt ist eine Bezeichnung für die weithin bekannte Erkältung. Obwohl sowohl der grippale Infekt als auch die Grippe, auch als Influenza bezeichnet, über Viren übertragen werden und ähnliche Symptome aufweisen, sind diese nicht miteinander zu verwechseln. Da für beide Krankheiten eine Vielzahl verschiedener Virustypen verantwortlich sind, kehren diese regelmäßig in Form von Grippewellen wieder (z.B. im Winter oder im Sommer als Sommergrippe).

Frau auf dem Sofa erkältet

Bin ich ansteckend?

Das größte Risiko für eine Ansteckung besteht in den ersten Tagen der Infektion, dabei müssen die ersten Symptome noch nicht aufgetreten sein. Üblicherweise ist man für ungefähr eine Woche ansteckend, in der die Erkältungsviren über Schleim per Husten und Niesen verbreitet werden können. Diese Art der Übertragung nennt man Tröpfeninfektion. Um die Ansteckungsgefahr für sich und andere Menschen zu minimieren, sollte man als Erkrankter zu Hause bleiben oder, wenn dies nicht möglich ist, insbesondere Körperkontakt vermeiden. Da sich Krankheitserreger auf der Hand besonders gerne tummeln, sollten regelmäßig die Hände mit Seife gewaschen werden, um einer Verbreitung entgegenzuwirken. 
Nach etwa einer Woche klingen die Symptome einer Erkältung ab und der Patient fühlt sich besser. Um sicher zu gehen, dass die Erkältung vollständig auskuriert ist, sollte man seinem Körper weiterhin Ruhe gönnen und auf anstrengende Tätigkeiten wie Sport verzichten. Die Gefahr der Virenverbreitung ist zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht mehr vorhanden, sodass man sich unbesorgt wieder unter Menschen begeben kann. 
In den meisten Fällen kann eine Erkältung in Eigenregie therapiert werden. Sollten die Symptome allerdings stärker werden oder der Verdacht auf eine Grippe bestehen, sollte unbedingt ein Arzt zu Rate gezogen werden.

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