14. Dezember 2020
Diese 11 Fehler macht fast jeder mit seiner Schutzmaske

Diese 11 Fehler macht fast jeder mit seiner Schutzmaske

Die Maskenpflicht ist ein fester Bestandteil unseres öffentlichen Lebens. Doch nur bei richtiger Handhabung können Schutzmasken auch das Infektionsrisiko verringern. Wir verraten ganz typische Fehler, die Sie beim Tragen einer Schutzmaske vermeiden sollten.

Egal ob es um eine FFP-Maske, eine einfache OP-Maske oder eine selbst genähte Stoffmaske geht – es kommt nicht darauf an, was Sie tragen, sondern wie Sie es tragen. Denn nur der Richtige Umgang mit der Mund-Nasen-Maske kann Sie und Ihre Mitmenschen vor dem Coronavirus schützen.

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1. Die Maske sitzt falsch im Gesicht

Sitzt die Maske im Gesicht zu locker, können durch die Öffnungen an den Seiten Viren nach außen entweichen. Der schützende Effekt für fremde Menschen wird verringert. Das Infektionsrisiko steigt, wenn die Maske rutscht und zwickt. Man fasst sich öfter ins Gesicht, um den Sitz zu korrigieren.

2. Die Maske nach Gebrauch einfach abnehmen

Nach dem Gebrauch sollte die Maske nicht einfach abgenommen werden. An der Außenseite vom Stoff können sich Viren gesammelt haben, die sonst über die Hände verbreitet werden. Waschen Sie sich zuerst die Hände, bevor Sie die Maske abnehmen. Anschließend fassen Sie nur die Bänder der Maske an und ziehen die Maske so vom Gesicht ab, dass weder Außen- noch Innenseite das Gesicht berühren. Anschließend wieder die Hände waschen!

3. Die Maske geschlossen aufbewahren

Um eine Vermehrung der Viren im Stoff zu verhindern, sollten Sie die Maske zum Trocknen aufhängen und nicht in ein geschlossenes Behältnis geben. Auch sollte die Schutzmaske nicht lose in der Handtasche herumliegen, denn diese ist oft voller Dreck und Bakterien. Parken Sie Ihre Maske lieber am Oberarm zwischen. Das ist noch immer die hygienischste aller Varianten.

4. Die Maske feucht lassen

Bei einer durchfeuchteten Maske ist der Schutz nicht mehr gegeben. Lassen Sie die Maske deshalb immer gut durchtrocknen. Es empfiehlt sich, eine zweite Maske zum Wechseln zu besitzen. Möchten Sie Ihre Maske zu Hause trocknen, sollten Sie allerdings auf keinen Fall einen Föhn dazu verwenden. Die heiße Luft zerstört nämlich die Sterilität der Schutzmaske.

5. Auf den Schutz der Maske verlassen

Schutzmasken sollen den Großteil der Viren beim Atmen und Sprechen abhalten, bieten aber keine Verlässlichkeit, um sich vollständig vor einer Infektion zu schützen. Deshalb gelten jetzt immer noch die gängigen Hygienevorschriften, der Mindestabstand von 1,5 Metern und das Kontaktverbot!

6. Vergessen, die Maske richtig zu reinigen

Eine Schutzmaske kann zum einen durch Trocknen, zum anderen durch Waschen gereinigt werden. Erstere Methode ist jedoch noch zu wenig untersucht, da die Viren unterschiedlich lange auf verschiedenen Oberflächen überleben. Besser ist es, die Maske bei 60 Grad oder höher mit einem Vollwaschmittel in der Waschmaschine zu reinigen. Aggressive Reiniger oder Desinfektionsmittel sind nicht notwendig und könnten den Stoff der Maske eher beschädigen!

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7. Eine defekte Maske tragen

Ist die Maske durch häufiges Tragen und Waschen an einigen Stellen schon rissig oder gar defekt, sollte diese nicht weiterhin getragen werden! Durch die feinen Beschädigungen können Tröpfchen nach außen gelangen.

8. Die Maske bedeckt die Nase nur wenig oder gar nicht

Immer wieder sieht man Personen, die ihre Maske unter der Nase tragen oder diese nur gerade so bedecken. Dadurch wird die Maske jedoch nutzlos, da Viren nicht mehr aufgefangen werden können! Tragen Sie daher die Maske auch über der Nase. Für Brillenträger empfiehlt sich eine Maske mit eingenähtem Draht. Dadurch sitzt sie enger am Gesicht, die Brille kann über dem Stoff getragen werden und die Brillengläser beschlagen nicht.

9. Nasenbügel ist nicht angepasst

Viele Gesichtsmasken haben einen Nasenbügel eingebaut. Dieser ist wichtig, damit die Maske sich dicht an die Gesichtsform anpassen kann und somit korrekt sitzt. Außerdem beschlagen Brillen durch die Ausatemluft weniger stark, je dichter die Maske auf der Nase sitzt.

10. Maske am Hals tragen

Oft sieht man auch, wie der Mund-Nasen-Schutz runtergezogen wird und um den Hals getragen wird. Was wohl praktisch erscheint, ist alles andere als gesund und richtig: Eine kontaminierte Maske kommt so in Berührung mit Hals und Kinn.

11. FFP2-Maske: Haltebänder richtig einstellen und tragen

Wenn Sie eine FFP2-Schutzmaske tragen, müssen Sie genau achten, dass die Bänder richtig eingestellt sind – nur so kann der Schutz rundum gewährleistet werden.

  • Falsche Positionierung der Haltebänder: Die Gummibänder müssen am Ober- und Hinterkopf anliegen. Schieben Sie beide Bänder am Oberkopf hoch, kann die Maske leichter verrutschen und der Dichtschutz ist nicht gegeben.
  • Offene Haare: Wenn Sie eine FFP2-Maske tragen, sollten Sie Ihre Haare zu einem Zopf hochbinden und sie nicht offen tragen. Offene Haare fallen ins Gesicht und bedecken den Wangenbereich. Die Maske liegt nicht dicht genug auf und schützt Sie nicht ausreichend.
  • Verdrehte Bänder oder Bänder über den Ohren: Tragen Sie die FFP2-Maske, sollten Sie nicht mehr anfassen. Verdrehte Bänder oder Bänder, die auf den Ohren drücken, verleiten jedoch dazu, den Sitz der Maske zu korrigieren. Da Corona auch über Schmierinfektionen übertragen werden kann, sollten Sie vorher unbedingt Ihre Hände waschen, ehe Sie Ihre Maske anfassen.
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