15. Juli 2021
Diese 7 Dinge passieren, wenn Sie sich zu wenig bewegen

Diese 7 Dinge passieren, wenn Sie sich zu wenig bewegen

Unsere moderne Gesellschaft ist auf Bequemlichkeit und Komfort ausgelegt. Die meisten Erwachsenen in Deutschland sitzen zu viel und erreichen nicht annähernd 10.000 Schritte pro Tag. Unsere Gesundheit leidet auf Dauer unter dem Bewegungsmangel: Diese 7 Dinge passieren, wenn Sie sich zu wenig bewegen.

Diese 7 Dinge passieren, wenn Sie sich zu wenig bewegen

  1. Ihre Muskeln verkümmern
    Diese Folge von Inaktivität ist nur allzu logisch: Benutzen wir unsere Gliedmaßen nicht, verkümmern die entsprechenden Muskeln. Denn jedes Gramm Muskulatur verbrennt selbst im Ruhezustand dauerhaft Energie und damit Kalorien. Evolutionär bedingt versucht unser Körper jedoch, Energie für schlechte Zeiten zu sparen, weswegen Muskeln, die nicht benötigt werden, auch schnell wieder abgebaut werden.
  2. Ihr Körperfettanteil nimmt zu
    Wenn Ihre Muskulatur durch zu viel Sitzen und zu wenig Bewegung verkümmert, steigt im Gegenzug Ihr Körperfettanteil. Vor allem gefährliches und hormonell aktives Bauchfett setzt sich an, wenn Sie inaktiv sind. Das beste Mittel dagegen: Eine Kombination aus Ausdauersport und Kraftsport, um sowohl Ihre Fettverbrennung anzukurbeln, als auch Ihre Muskelmasse zu erhöhen.
  3. Ihre Organe werden krank
    Wenn Sie sich zu wenig bewegen, verkümmert mit der Zeit Ihr Herzmuskel. In der Folge nimmt die Pumpleistung Ihres Herzens und damit Ihre Ausdauer und Belastbarkeit ab. Doch auch andere Organe wie Leber und Bauchspeicheldrüse leiden unter dem Bewegungsmangel – Zivilisationskrankheiten wie Diabetes oder Fettleber sind da vorprogrammiert.
  4. Ihre Knochen werden brüchig
    Knochen, die regelmäßig durch Wandern, Nordic Walking oder Joggen belastet werden, werden mit der Zeit stärker. Findet keine oder nur wenig Beanspruchung statt, verringert sich hingegen die Knochendichte. Je weniger Substanz der Knochen hat, umso leichter kann er brechen. Daher ist Bewegungsmangel einer der größten Risikofaktoren für Osteoporose. Der beste Schutz vor fatalen Knochenbrüchen im Alter ist daher regelmäßiger Sport und eine Verringerung der Sitzzeit.
  5. Ihre Blutgefäße erstarren
    Sitzen wird seit einiger Zeit als das neue Rauchen bezeichnet – und da ist was dran. Denn ähnlich wie das Rauchen einer Zigarette verschlechtert auch Inaktivität den Zustand unserer Blutgefäße. Die Innenwand der Blutbahnen – auch Endothel genannt – sorgt eigentlich dafür, dass sich unsere Arterien entspannen, um den Blutfluss zu erleichtern. Zu wenig Bewegung stört die Endothelfunktion und sorgt somit für starre Gefäße sowie ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck und Arteriosklerose.
  6. Sie bekommen Verstopfungen
    Unser Darm transportiert den Nahrungsbrei durch wellenartige Muskelkontraktionen in Richtung Ausgang. Neben einer ballaststoffreichen Ernährung regt auch moderate körperliche Bewegung die Aktivität unseres Darmes an. Fehlt einer dieser Faktoren, erlahmt auch der Darm und das Essen verbleibt länger im Verdauungstrakt. Die Folge: Verstopfungen sowie ein erhöhtes Darmkrebsrisiko. Bewegen Sie sich daher regelmäßig, um auch Ihren Darm in Schwung zu halten. Das Gute: Ein Spaziergang oder ein lockerer Ausdauerlauf sind hierfür völlig ausreichend.
  7. Sie sterben früher
    Eine 14-jährige Studie der American Cancer Society hat gezeigt, dass eine längere tägliche Sitzzeit tatsächlich mit einem höheren Sterberisiko verbunden ist. Die Forscher verglichen hierzu die Alltagsaktivität von über 100.000 amerikanischen Probanden und entdeckten, dass diejenigen Männer, die am Tag sechs oder mehr Stunden saßen, ihr Risiko eines verfrühten Todes um 20 Prozent erhöhten. Bei den Frauen der Studie erhöhte sich die Sterberate sogar um 40 Prozent. Das größte Problem: Selbst abendlicher Sport konnte die negativen Effekte des Sitzens nicht wettmachen. Denn auch die Probanden, die jeden Tag nach ihrer sitzenden Tätigkeit Sport trieben, hatten erhöhte Sterberaten. Die einzige Lösung: Unterbrechen Sie spätestens alle 60 Minuten Ihre Sitzphasen! Bereits das Steigen von ein paar Treppenstufen oder ein kurzer Spaziergang um den Block können Ihr Leben verlängern.
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