Ratgeber Diese 5 Anzeichen verraten, ob Sie zu viel Alkohol trinken

Ab und zu mal ein Glas Wein vor dem Fernseher, auch ein Frust-Tropfen zum Herunterspülen von Ärger und Sorgen ist mal drin. Doch ab wann wird es eigentlich zu viel? Diese 5 Anzeichen verraten, wenn das Trinkverhalten kritisch wird.

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Gerade in Corona-Zeiten sitzen wir abends häufig vor dem Fernseher. Dabei gönnen wir uns dann auch gerne mal ein Gläschen Wein. Doch wie viel ist eigentlich zu viel? Der Übergang von gelegentlich zu Routine passiert gerne mal schleichend und unbemerkt… Diese Anzeichen verraten, ob wir bereits zu viel Alkohol konsumieren.

1. Mehr als ein Glas
Es fällt Ihnen regelmäßig schwer, nach einem Glas aufzuhören? Das ist problematisch. Denn als risikoarmer Alkoholkonsum gelten laut BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) bei Frauen 12 Gramm pro Tag – solange wenigstens zwei Tage die Woche alkoholfrei bleiben.
12 Gramm reiner Alkohol sind mit einem Glas Wein (0,1 l) oder einem kleinen Glas Bier (0,25 l) schon abgedeckt.

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2. Weniger als zwei alkoholfreie Tage pro Woche
Wie in Punkt eins beschrieben, sind zwei alkoholfreie Tage pro Woche das Minimum für ein risikoarmes Alkoholverhalten. Wer an anderen Tagen besonders viel konsumiert hat, sollte sogar noch mehr Tage pausieren. Wer also öfter als fünfmal pro Woche zur Flasche greift, nähert sich einem kritischen Level.

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3. Wiederholungsmuster
Wer schon einmal Probleme hatte, mit dem Weitertrinken aufzuhören, ist besonders gefährdet. Das Gefühl, nicht stoppen zu können, zählt bereits als deutliches Warnzeichen für einen missbräuchlichen Konsum. Das ist sehr gesundheitsgefährdend! Denn neben dem Katerkopfschmerz kommen auf Dauer unter anderem Langzeitschäden für Herz, Immunsystem, Leber und Gehirn dazu.

4. Sie werden auf Ihr Trinkverhalten angesprochen
Freunde oder Familienmitglieder haben bemerkt, dass Sie in letzter Zeit viel Alkohol trinken? Ihren Alkoholkonsum vielleicht sogar kritisch hinterfragt oder kommentiert? Wenn Menschen aus dem näheren Umfeld diese Veränderungen wahrnehmen, ist es vermutlich Zeit, etwas zurückzuschrauben. Meist nimmt man sich selbst anders wahr, als andere. Nutzen Sie die Offenheit Ihrer Liebsten und reflektieren Sie Ihr Trinkverhalten.

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5. Alkoholfrei bleiben fällt schwer
Wenn Sie mit dem Trinken pausieren müssen, etwa um am Straßenverkehr teilzunehmen oder zum Beispiel während einer Schwangerschaft, merken Sie, dass es Ihnen wirklich sehr schwer fällt? Ihr Trinkverhalten hat definitiv eine kritische Grenze überschritten! Suchen Sie sich dringend Hilfe bei einer professionellen Beratungsstelle.

Beratungsstellen gibt es hier:
Alkohol? Kenn dein Limit: Telefonberatung & Beratungsstellenfinder
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Beratungsstellen-Adressen

Datum: 06.06.2020
Autor: Silva Oldenburg

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