Diese 4 Fehler beim Schlafen können dick machen

Diese 4 Fehler beim Schlafen können dick machen

Wer sich ungesund ernährt und sich wenig bewegt, kann an Gewicht zunehmen. Doch auch falsche Schlafgewohnheiten können für Extra-Pfunde sorgen. Wir klären auf, auf welche Gepflogenheiten Sie zukünftig besser achten sollten.

Schlaf ist lebensnotwendig für uns. Während wir schlummern, laufen zahlreiche komplexe Vorgänge in unserem Körper ab. Unser Gehirn verarbeitet Informationen, der Blutdruck reguliert sich und Wachstums- und Regenerationshormone werden ausgeschüttet, die unseren Knochen, Muskeln und Organen zugutekommen. Auch unser Stoffwechsel läuft auf Hochtouren. Stündlich verbrennen wir etwa 0,9 Kilokalorien pro Kilo – abhängig davon, wie viel wir wiegen und wie viele Muskeln wir haben. 

4 Schlaf-Fehler, die dick machen

1. Zu wenig Schlaf

Vielen Menschen ist bewusst, dass zu wenig Schlaf dauerhaft ungesund ist. Denn bei einem Schlafmangel nimmt das Stresshormon Kortisol im Blut zu, das unseren Blutzuckerstoffwechsel beeinträchtigt. Die Folgen sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie ein erhöhter Blutdruck und eine Arteriosklerose. Aber auch auf der Waage kann sich ein Schlafdefizit bemerkbar machen. Zum einen reduziert sich aufgrund der kurzen Nacht die Fettverbrennung und zum anderen nehmen die Hormone ab, die sich auf Hunger und Sättigung auswirken. Schlafen wir also zu wenig, wird weniger Leptin ausgeschüttet, das wie ein natürlicher Appetitzügler funktioniert. Stattdessen steigt das appetitsteigernde Hormon Ghrelin. Die Konsequenz: Nach einer zu kurzen Nacht verspüren wir mehr Appetit als sonst.

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2. Künstliches Licht

Machen Sie es sich abends vor dem TV gemütlich und fallen Ihnen während des Fernsehens regelmäßig die Augen zu? Amerikanische Forscher des „National Institute of Health“ in Maryland fanden in einer Studie heraus, dass das Risiko für eine Gewichtszunahme und Fettleibigkeit zunimmt, wenn man bei künstlichem Licht einschläft. Sie konnten nachweisen, dass der Tag-Nacht-Rhythmus negativ beeinflusst und unter anderem das Schlafhormon Melatonin unterdrückt wird.

3. Hohe Temperaturen

Ein zu warmes Schlafzimmer kann ebenfalls Ihre Schlafqualität beeinträchtigen. Warum? Um einzuschlafen, sinkt unsere Körpertemperatur ein wenig ab. Das gelingt am besten in einer kühlen Umgebung. Zudem tragen niedrige Temperaturen dazu bei, dass Melatonin besser ausgeschüttet werden kann. Die ideale Temperatur hierfür beträgt etwa 16 bis 19 Grad. Ist es allerdings zu warm, ist der Körper mit der Temperaturregulation beschäftigt und kommt nicht vollständig zur Ruhe. Die Folge: Nach einer zu warmen und wenig erholsamen Nacht, versuchen wir die fehlende Energie anderweitig mit Nahrung zu kompensieren.

4. Nächtliches Naschen

Hungrig ins Bett gehen und mit knurrenden Magen nachts zum Kühlschrank wandern? Keine gute Idee! Nächtliches Schlemmen kann auf Dauer nämlich dick machen. Da nachts unserer Stoffwechsel nicht auf Energieverbrauch gepolt ist, werden die angefutterten Kalorien als Fett eingespeichert. Um das nächtliche Snacken vorzubeugen, sollten Sie sich daher beim Abendessen satt essen. Setzen Sie dabei vor allem auf Proteine und Ballaststoffe, um späte Heißhungerattacken vorzubeugen. 

Video: Endlich besser schlafen – 12 Tipps, damit die Nacht erholsam wird

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