18. Februar 2010
Die 6 besten Fatburner des Wintersports

Die 6 besten Fatburner des Wintersports

Von Skilanglauf bis Eis-Skaten: Wir haben winterliche Outdoor-Sportarten unter die Lupe genommen und auf ihren Fatburning- Effekt getestet. Das Ergebnis: das beste „Sixpack“ gegen den Fitness-Winterschlaf! 

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1. ALLROUNDTALENT: SKILANGLAUF

Kaum ein Sport ist effektiver. Dafür gibt es in unserem Wintersport-Ranking den ersten Platz! Der Grund: Sowohl im klassischen Diagonal- als auch im flotten Skatingschritt, beim Skilanglauf ist Ganzkörpereinsatz gefragt. Der gelenkschonende Kalorienkiller – pro Stunde kostet das Ganze mindestens 700 Kilokalorien – kräftigt alle großen Muskelgruppen, aktiviert Herz, Kreislauf und Fettstoffwechsel. Einsteiger-Tipp: Testen Sie in einer Skischule die unterschiedlichen Langlauf-Techniken. Je nach favorisierter Technik benötigen Sie unterschiedliche Ausrüstungen.

2. EINFACHER EVERGREEN: WINTERJOGGING

Die Ausredenliste für winterliche Jogging- Abstinenz ist lang. Dabei bringt die regelmäßige Joggingrunde auch in der kalten Jahreszeit Ausdauer und Fatburning auf Trab, verbraucht in einer Stunde rund 600 Kilokalorien und trainiert vor allem Beine und Po. Das reicht fast für den Sieg in unserem Ranking. Wichtig: Schalten Sie wegen der erhöhten Verletzungsgefahr bei Glätte und Dunkelheit einen Gang runter. Von langen Bummelläufen profitiert der Fettstoffwechsel besonders. Laufschuh-Tipp: Winter- oder Trail-Modelle sind besonders robust, haben eine profilierte Sohle, sind wasserdicht, aber trotzdem atmungsaktiv.

3. MEDITATIVES WALKING: SCHNEESCHUHWANDERN

Ob im Gebirge, auf Waldwegen oder querfeldein durch den Schnee – mit Schneeschuhen kann man bequem durch den Schnee stapfen, dabei die Natur genießen und dank der Steighilfen an der Unterseite auch sanfte Hügel bezwingen. Die Walking- Wintervariante fördert in erster Linie Ausdauer plus Kraft und kurbelt den Fettstoffwechsel durch die niedrige Intensität mächtig an. In einer Stunde verbrennt man circa 400 Kilokalorien. Und weil es überall machbar ist, verdient dieser neue Trendsport Platz 3! Tipp: Schneeschuhe aus Aluminium oder Kunststoff plus Tourenstöcke kann man in vielen Wintersportorten ausleihen, zudem gibt es oft auch geführte Touren.

Plätze 4 bis 6

4. MÜHELOSES DAHINGLEITEN: SCHLITTSCHUHLAUFEN

Etwas wackelig ist es, und die Landung kann manchmal hart sein. Haben Sie aber einmal den Dreh raus, können Sie beim Kufengleiten nicht nur entspannen. Eine Stunde Eislaufen entspricht rund 400 Kilokalorien. Ausdauer und Fettstoffwechsel werden unterstützt, Beine und Po straff – deshalb unser Platz 4. Einsteiger- Tipp: Am besten laufen Sie auf dem Eis wie beim Inlineskaten – immer schön mit den Beinen seitlich abstoßen und von innen nach außen gleiten. Fatburner-Plus: statt Pirouetten zu drehen lieber Strecke machen.

5. KURVENWUNDER: ALPINSKI/ SNOWBOARDEN

Etwas anstrengender wird es bei der Talfahrt auf einem oder zwei Brettern. Den Hang hinunterschießen, elegante Schwünge ziehen, in die Kurve legen. Dafür benötigen Sie mindestens 400 Kilokalorien pro Stunde. Beine und Po werden zwar in Form gebracht, die Fettverbrennung wird allerdings nur mäßig angeheizt – Platz 5! Snowboarder oder Skifahrer? Das kann man günstig in einem Anfängerkurs testen, innerhalb von etwa drei Tagen sind die nötigen Grundtechniken erlernt. In guten Skischulen gibt es nicht nur Schnupperkurse, sondern auch gleich die Leihausrüstung dazu. Tipp: erst rumprobieren, dann für einen eigenen Ski- oder Snowboardtyp entscheiden.

6. RASANTER GLÜCKSBRINGER: RODELN

Wie in Kindertagen: Ein kleiner Schubser, und ab geht’s im Sitzen oder Liegen auf dem Schlitten, die Füße lenken und bremsen. Nur das Equipment hat sich deutlich geändert. Inzwischen bekommt man den fahrbaren Untersatz in diversen Varianten aus Holz oder Kunststoff, mit Hightech-Dämpfung oder auch als superleichten Flitzer. Allerdings macht nur der Weg nach oben fit (ohne Lift!) – deshalb Platz 6. Verbrauch: Wenn man 45 Minuten fürs Bergaufsteigen rechnet und 15 Minuten fürs Sitzen auf dem Schlitten, sind das pro Stunde rund 500 Kalorien. Tipp: Kilometerlange Rodelbahnen finden Sie unter www.rodeln.at.

Tipps für das optimale Workout

Beim Winter-Workout sollten Sie…

  • …Köpfchen bewahren: Über den Kopf gehen bis zu 40 Prozent der Körperwärme verloren. Deswegen setzen winterfeste Sportler eine Mütze auf. Und dazu das Zwiebelprinzip: Schicht für Schicht halten mehrere atmungsaktive Bekleidungsstücke übereinander warm – je kälter, desto mehr „Zwiebelringe“. Wichtig: Frieren eignet sich nicht als Kalorienkiller!
  • …das Trinken nicht vergessen: Denn in der kalttrockenen Luft verliert der Körper viel Flüssigkeit über die Atmung. Außerdem meldet sich das Durstgefühl als Warnsignal in der Kälte erst verspätet.
  • …auf einen Kaltstart verzichten: Je niedriger die Temperaturen, desto wichtiger wird das Warm-up. Mindestens zehn Minuten locker aufwärmen. Doppelter Benefit: Das bringt nicht nur Ihre Muskeln, sondern auch Ihren Stoffwechsel in Startposition.
  • …durch die Nase atmen: So wärmen Sie die Luft bei Minusgraden für die Lunge besser vor. Damit Ihnen nicht die Puste ausgeht, Tempo reduzieren! Moderater Sport an frischer Winterluft stärkt sehr gut das Immunsystem, reduziert die Infektanfälligkeit.
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