Cleverer Verzicht Die häufigsten Fragen zum Fasten

Wir beantworten die häufigsten Fragen zum Thema Heilfasten und geben Tipps, wie ihr die Zeit ohne Essen am besten meistert.

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Wie lange und oft sollte ich fasten?

Anfänger einmal im Jahr fünf bis sieben Tage, Fortgeschrittene gern auch 10 bis 14 Tage. Vorher zum Check beim Arzt gehen. Intervall-Fasten ist problemlos mehrmals im Jahr für längere Zeit möglich.

Wie bereite ich mich vor – und nach?

Jede Fastenkur sollte mit einer Entlastungszeit von etwa zwei bis drei Tagen eingeläutet werden. Ohne Alkohol, Kaffee, Fleisch oder Süßigkeiten. Erlaubt: z. B. 1,5 bis 2 Kilo Obst, verteilt auf 4 bis 5 Portionen pro Tag, 3-mal täglich 35 g Haferflocken mit Milch, 100 g Gemüse. Am ersten Tag nach dem Fastenbrechen ca. 800 Kalorien zu sich nehmen, am zweiten 1000, am dritten 1200, um sich wieder an Nahrung zu gewöhnen.

Wie vereinbare ich Fasten und Job?

Hierfür ist Intervall-Fasten ideal, weil seine Essenspausen für Berufstätige leicht zu schaffen sind. Und die nächtliche Fastenphase lässt sich prima ausdehnen, wenn man früher zu Abend isst. Wichtig: Das Fasten immer am Wochenende beginnen.

Wie verhindere ich aufzugeben?

Immer einen Schluck trinken, wenn sich der Hunger meldet. Oder einen Spaziergang machen. Auch gut: ein Belohnungsplan. Wenn ein Fastentag gemeistert wurde, 100 Punkte auf einem Durchhaltekonto gutschreiben. Für 400 oder 500 gesammelte Punkte gibt es z. B. ein paar neue Schuhe oder einen tollen Duft. Und ablenken: Bei der ersten Hungerattacke z. B. eine Freundin anrufen oder nach dem Lieblingssound tanzen.

Muss ich z.B. auf Rauchen oder Kaugummis verzichten?

Nikotinverzicht wäre nicht schlecht, denn beim Fasten geht es schließlich auch ums Entgiften. Kaugummi regt den Speichelfluss an und weckt Hungergefühle – genauso wie Honig und Zuckerersatzstoffe. Also besser nicht.

 

Wie gehe ich mit Hungerattacken um?

Da helfen kalorienarme Notfall-Snacks: 200 g Magerquark oder Hüttenkäse mit Kräutern, 5 Paranüsse oder Mandeln, Rohkost-Sticks, 100 g Harzer Roller, 1 Tasse Gemüse-Bouillon oder heißer Gemüsesaft.

Was macht Fasten noch effektiver?

Leichtes Ausdauertraining wie Radfahren, Schwimmen oder Walken beschleunigt den Stoffwechsel zusätzlich und verhindert, dass beim Fasten Energie aus Muskelmasse abgebaut wird. Vor einem Vitalstoff-Mangel schützen basische Mineralstoffe und Zink (z. B. „Bullrich Säure- Basen-Balance“ als Tabletten, Pulver und 2-Phasen-Produkt, in Apotheken).

Was hilft bei einem Leistungsknick?

Das kommt eher selten vor. Viele Fastende fühlen sich sogar wie beflügelt. Wenn sich der Kopf aber wie in Watte gepackt anfühlt, hilft eine klitzekleine Fastensünde: schnelle Kohlenhydrate wie 1 Stück Traubenzucker, 1/2 Handvoll Nudeln. Aus einem Energie- Tief hilft auch ganz natürlich ein 10-Kräuter-Elixier heraus (z. B. „Freetox Gerstengras-Birke“, als Kapsel oder Tee im Reformhaus erhältlich).

Wie viel sollte ich am Tag trinken?

Rund 2 bis 3 l Mineralwasser, zuckerfreien Kräuter-, Grün- oder Schwarztee und Brühe trinken. Das verhindert auch typische Kreislaufprobleme, Darmträgheit und Kopfschmerzen. Ob der Flüssigkeitspegel im Körper stimmt, zeigt die Urinfarbe an. Je heller, desto besser.

Was hilft, wenn ich Kopfweh bekomme?

Eine heiße Nackenkompresse hilft, auch Minzöl, das man kreisförmig auf die Schläfen massiert. Ein Rosmarin-Bad (in Apotheken) lindert Kreislaufbeschwerden. Schlafstörungen lassen nach, wenn man das gestörte Thermoregulationszentrum im Gehirn durch kalte Waschungen wieder normalisiert.