18. Februar 2012
Das neue Wellness-Workout

Das neue Wellness-Workout

Fernöstliche Bewegungslehre trifft westliche Entspannungstherapien: So entsteht ein neues, sanftes Wellness-Workout, das Harmonie für Körper und Seele bringt und stark macht für den Alltag. 

Gelassen bleiben, obwohl der Alltagsstress ständig zunimmt – mit dem neuen Ausgleichstraining „Zen Balance“ finden Sie Ihr seelisches und körperliches Gleichgewicht wieder. Die Mischung aus sanften Bewegungen und Stille hat die Fitness-Expertin Nikolina Salvaggio aus Offenbach bei Frankfurt entwickelt. Sie verspricht: „Man gewinnt Selbstvertrauen, ist viel entspannter und nimmt seinen Körper besser wahr.“

Das Erfolgsgeheimnis: Bewährtes aus Ost und West

Frei von spirituellen Riten basiert „Zen Balance“ auf Relax-Therapien wie Meditation oder Progressive Muskelentspannung, kombiniert mit Bewegungsabläufen aus Yoga oder Qigong. Durch gezieltes Dehnen und Strecken wird der Körper wieder beweglicher. Davon profitiert auch der Geist. Nikolina Salvaggio: „Es muss nicht immer volle Power sein, gerade minimale Bewegungen bringen manchmal viel mehr.“ Wichtig ist vor allem die totale Konzentration auf das Hier und Jetzt. Deshalb spielt die bewusste Atmung eine entscheidende Rolle. Sie unterstützt den Bewegungsfluss und hilft, das Denken auszuschalten.

So lernen Sie, in sich zu Hause zu sein, werden alltagsstark

Ob morgens als Start in den Tag oder abends, um zur Ruhe zu kommen: Üben Sie „Zen Balance“ täglich. Schon zehn Minuten reichen völlig aus. Starten Sie immer mit der Meditationsübung, um das „Gedanken-Karussell“ auszuschalten. Das erfordert anfangs etwas Übung. Danach reihen Sie beliebig viele Übungen aus unserem Programm aneinander.

Arm-Stretch
© Nicole Neumann
Arm-Stretch

Start: Arm-Stretch

Diese leichte Meditationsübung hilft, sich auf den Körper zu konzentrieren, und sie schenkt Ihnen Ruhe – der ideale Einstieg in die „Zen Balance“.

So geht’s: im Schneidersitz die Arme über den Kopf strecken. Ein atmen und die Handflächen zusammen legen. Ausatmen und die Arme seitlich öffnen. An nichts denken, nur die Muskeln in sich spüren. 5-mal.

Das bringt’s: Nacken, Arme, Schultern und oberer Rücken werden gekräftigt. Das Hochstrecken der Arme löst sofort positive Gefühle aus, gibt auf Dauer mehr Selbstvertrauen.

Sumo-Stand
© Nicole Neumann
Sumo-Stand

Sumo-Stand

Wer jeden Tag unter Stress steht, spendet Körper und Seele mit dieser Übung eine Riesenportion Kraft.

So geht’s: mit weit gespreizten Beinen hinstellen, die Füsse nach außen richten. Rücken gerade halten. Tief einatmen, Knie beugen und ausatmen. Die Arme über den Kopf führen und die Handflächen aufeinander pressen. In dieser Position gleich mäßig atmen. Eine Minute lang.

Das bringt’s: stärkt Po und Beine. Die Füsse stehen stabil auf dem Boden, eine optimale „Erdung“. Durch diese Bodenhaftung gewinnt man an Halt und Vertrauen.

Bein-Dreher
© Nicole Neumann
Bein-Dreher

Bein-Dreher

Um alles richtig auszuführen, erfordert diese Übung ein bisschen Konzentration. Keine Chance mehr für negative Gedanken!

So geht’s: aufrecht hinstellen. Die Füsse stehen schulterbreit auseinander. Einatmen und das linke Bein hochziehen, Knie anwinkeln. Ausatmen und die Ferse leicht zum rechten Knie ziehen. Einatmen und die Arme auf Schulterhöhe seitlich aus strecken. Ausatmen. Das Bein absetzen und Seite wechseln. 10-mal wiederholen.

Das bringt’s: ein gutes Training für mehr Gleichgewicht, ebenso für die Beinmuskeln. Durch den verbesserten Energiefluss stellt sich schnell ein Erfolgsgefühl ein.

Schulter-Kraft
© Nicole Neumann
Schulter-Kraft

Schulter-Kraft

Diese Übung beweist: Auch kleine Bewegungen können fürs Wohlbefinden viel bewirken.

So geht’s: auf den Rücken legen, Beine anwinkeln. Beide Arme liegen seitlich am Körper, die Handflächen zeigen zum Boden. Einatmen und den rechten Arm hochstrecken, dann so weit wie möglich nach hinten führen. Ausatmen, zurücklegen. Arm wechseln. 10-mal wiederholen.

Alternative: beide Arme gleichzeitig.

Das bringt’s: löst Verspannungen im oberen Rücken, kräftigt Armund Schultermuskeln. Und balanciert auch die innere Harmonie aus.

Sternen-Griff
© Nicole Neumann
Sternen-Griff

Sternen-Griff

Diese Übung aktiviert den Gleichgewichtssinn und Ihre Geschicklichkeit und sollte möglichst fließend ausgeführt werden.

So geht’s: hinstellen. Die Füsse stehen parallel. Einatmen und das linke Knie 90 Grad anwinkeln. Linken Arm hochstrecken, als wollten Sie nach den Sternen greifen. Den rechten Arm auf Schulterhöhe zur Seite strecken, Hand abwinkeln. Aus atmen. Zurück in die Ausgangsposition kommen. Beim nächsten Einatmen die Seite wechseln. 10-mal wiederholen.

Das bringt’s: lockert Schulter- und Armmuskeln. Je fließender der Bewegungsablauf, desto mehr Blockaden werden gelöst und positive Energien freigesetzt.

Bambus im Wind
© Nicole Neumann
Bambus im Wind

Bambus im Wind

Mit beiden Beinen fest auf dem Boden und trotzdem beweglich: Diese Übung macht Körper und Geist flexibler.

So geht’s: hinstellen, Beine parallel, die Füsse berühren sich an den Innenkanten. Beim Einatmen die Arme nach oben strecken. Handflächen zusammenlegen. Ausatmen und nach rechts beugen. Sieben Atemzüge verweilen. Einatmen, zurück zur Mitte kommen. Ausatmen, nach links beugen. Sieben Atemzüge halten. Einatmen, zurück zur Mitte kommen. 3 Minuten lang.

Das bringt’s: Wirbelsäule, seitliche Rumpfmuskeln und Schultern werden gestreckt. Die fließende Bewegung und der gleichmäßige Atem beflügeln die Gedanken.

Lotus-Haltung
© Nicole Neumann
Lotus-Haltung

Lotus-Haltung

Wer diesen Balanceakt schafft, darf sich zu den Fortgeschrittenen zählen.

So geht’s: aufrecht stehen, Füsse parallel. Beim Einatmen das rechte Bein nach hinten strecken und zugleich die Arme über der Brust kreuzen.

Lotus-Haltung
© Nicole Neumann
Lotus-Haltung

Ausatmen. Beim Einatmen die Arme seitlich ausstrecken, die Hände abwinkeln. Ausatmen und das gestreckte Bein wieder absetzen, Oberkörper aufrichten, Arme absenken. Mit linkem Bein wiederholen. 10-mal.

Das bringt’s: Stärkung der gesamten Muskulatur, Training des Gleichgewichtssinns. Durch die Armhaltung nach außen öffnet sich auch der Herzraum, und der Kopf wird freier.

Chi-Spirale
© Nicole Neumann
Chi-Spirale

Chi-Spirale

Je mehr Wiederholungen, desto beweglicher wird Ihr Rücken.

So geht’s: Beim Einatmen einen kleinen Ausfallschritt mit dem rechten Bein nach hinten machen. Der Kopf dreht sich nach links, die linke Hand liegt auf der rechten Po-Seite. Rücken möglichst weit mitdrehen. Ausatmen, nach vorn kommen. Ablauf zur anderen Seite wiederholen. Je 10-mal. Dehnung steigern.

Das bringt’s: erhöht die Stabilität der Wirbelsäule. Durch die Drehung erweitert sich der innere Blickwinkel.

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