19. März 2018
Top 5 Mythen über Darmkrebs

5 Mythen über Darmkrebs

Zum Thema Darmkrebs findet man im Internet allerhand Mythen und Halbwahrheiten. Wir haben uns die Top 5 Mythen über Darmkrebs einmal angeschaut und verraten euch, was wirklich dahinter steckt. 

darmsanierung
© Nastco/iStock
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Mythos 1: Darmkrebs ist unheilbar

Wahr ist: Wird er frühzeitig erkannt, ist Darmkrebs in vielen Fällen sehr gut heilbar. Vor allem die verbesserte Darmkrebsfrüherkennung wirkt sich positiv auf die Heilungschancen aus: Je früher Darmkrebs behandelt wird, umso größer sind die Chancen auf eine vollständige Genesung. Sofern der Krebs im ersten Stadium erkannt wird und die Lymphknoten nicht betroffen sind, liegt die Überlebensrate bei 95 Prozent.

(Quelle: Internisten im Netz / Berufsverband deutscher Internisten e.V.)

© Aktion Deutschland gegen Darmkrebs

Mythos 2: Darmkrebs ist selten

Wahr ist: Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebsart in Deutschland. Im Jahr 2018 werden laut Schätzung der deutschen epidemiologischen Krebsregister und des Zentrums für Krebsregisterdaten im Robert Koch-Institut 33.000 Männer und 26.000 Frauen an Darmkrebs erkranken. Im Vergleich zu den Vorjahren ist diese Zahl jedoch leicht rückläufig. Experten zufolge ist das auf die verbesserte Darmkrebsfrüherkennung zurückzuführen.

(Quelle: Krebsinformationsdienst / Deutsches Krebsforschungszentrum)

Frau mit gesundem Bauch
© VikaValter / iStock
Frau mit gesundem Bauch

Mythos 3: Darmpolypen sind immer Krebs

Wahr ist: Glücklicherweise zählt Darmkrebs zu den am besten erforschten Krebsarten. Daher wissen wir, dass sich 90 Prozent der Darmkrebserkrankungen aus zunächst gutartigen Darmpolypen entwickeln. Die Entartung vom Darmpolypen bis hin zur Krebserkrankung kann bis zu zehn Jahre dauern. Der lange Zeitraum bietet gute Chancen, um veränderte Polypen durch Früherkennung zu entdecken.

(Quelle: Felix Burda Stiftung)

Angst vor Narkose
© michaeljung/iStock
Angst vor Narkose

Mythos 4: Die Darmspiegelung findet immer unter Vollnarkose statt

Wahr ist: Längst können Darmspiegelungen für den Patienten weitgehend schmerzfrei durchgeführt werden. Deshalb sollten sie mit ihrem Arzt vor der Untersuchung die Möglichkeiten besprechen und sich dann für eine Kurznarkose (Schlafspritze) oder ein Beruhigungsmittel entscheiden. Eine Vollnarkose ist in der Regel nicht notwendig.

(Quelle: Krebsinformationsdienst / Deutsches Krebsforschungszentrum)

Gesunde Ernährung
© jalag-syndication.de
Gesunde Ernährung

Mythos 5: Fleisch essen ist schlecht für die Darmgesundheit

Wahr ist: Eine ausgewogene Ernährung leistet einen positiven Beitrag zur Darmgesundheit. Sie kann Fleisch in Maßen enthalten, am besten wenig rotes Fleisch oder verarbeitete Fleischprodukte, sollte vor allem aber auch Obst, Gemüse und Vollkorngetreide umfassen. Um die Nahrung zu verdauen, benötigt der Darm unter anderem Ballaststoffe aus Pflanzenfasern. Steht Fleisch auf dem Speiseplan, so empfiehlt es sich, frischen Salat oder Gemüse dazu zu essen.

(Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum)

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