6. Mai 2021
Schließmuskelkrämpfe: Was sind sie und wie entstehen diese?

Schließmuskelkrämpfe: Was sind sie und wie entstehen diese?

Sie leiden an Schließmuskelkrämpfen und fragen sich, welche Ursachen dahinterstecken können? Dann sind Sie hier genau richtig! Erfahren Sie mehr!

Krämpfe
© Pixabay/Anastasia Gepp
Es gibt verschiedene Ursachen für Schließmuskelkrämpfe.

Noch nie etwas von den Schließmuskelkrämpfen gehört? Das trifft auf viele Menschen zu, die erst davon erfahren, wenn sie von den starken Schmerzen überrascht werden. Hier möchten wir konkretisieren, was Schließmuskelkrämpfe genau sind und vor allem, welche Ursachen mit ihnen in Verbindung gebracht werden.

Was sind Schließmuskelkrämpfe?

Die Schließmuskelkrämpfe werden auch als Proctalgia fugax oder Levator Syndrom bezeichnet und betreffen oftmals Frauen. Hierbei tritt ein Krampf in den Beckenboden und der Schließmuskel Region auf. Viele betroffene Menschen berichten über starke Krämpfe, die mitten in der Nacht auftreten. Vereinzelt treten diese Krämpfe allerdings auch tagsüber auf, vor allem beim Toilettengang. Studien zur Folge sind rund 14 % der Bevölkerung früher oder später von mindestens einem Schließmuskelkrampf betroffen.

Durch die starken Schmerzen, welche sich oftmals bis in den Unterbauch und sogar den Rücken ausbreiten können, empfehlen wir einen Gang zum Arzt. Dieser kann dann die betroffene Person individuell beraten und zugleich andere Ursachen ausschließen. Fakt ist auch, dass es manchmal nicht bei einem Krampf bleibt, denn sollte eine Person häufig an Krämpfen und auch dem Schließmuskelkrampf leiden, dann werden auch weitere Krämpfe begünstigt.

Betroffene berichten zudem, dass diese Krämpfe von 5 Minuten bis zu 1 Stunde anhalten können, bis sie dann nach und nach weniger intensiv werden. Oftmals beginnt es mit einem Ziehen, bis es sich schließlich zu einem starken Schmerz entwickelt. Da dieses Ausstrahlen sich auch auf andere Regionen des Körpers verbreiten kann, gehen sie mit starker Übelkeit und sogar Erbrechen einher. Betroffene, die regelmäßig an solchen Krämpfen leiden berichten, dass diese mit dem Alter nachlassen.

Das sind die Ursachen der Schließmuskelkrämpfe:

Leider gibt es noch keine konkreten Ursachen, welche den Schließmuskelkrämpfen zugeschrieben werden können, doch gibt es Vermutungen, was solche Krämpfe begünstigen kann. Welche möglichen Ursachen das sind, möchten wir hier klären.

Hämorrhoiden

Schließmuskelkrämpfe können Folge von Hämorrhoiden und weiteren Erkrankungen sein. Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen bei Schließmuskelkrämpfe einen Arzt aufzusuchen, der Ihnen konkrete Ratschläge geben kann. Dieser kann zudem ernste Krankheiten ausschließen und Ihnen zugleich entkrampfende Medikamente verschreiben.

Langes Sitzen und Stress

Stress hat allgemein einen negativen Effekt auf den Körper und Geist, sodass es nicht verwunderlich ist, dass auch Stress als Auslöser für Schließmuskelkrämpfe ins Auge gefasst wird. Langes Sitzen hingegen, soll nicht nur ein weiterer Auslöser für Schließmuskelkrämpfe sein, sondern auch für Hämorrhoiden, was Hand in Hand geht mit unserem ersten Punkt. Langes Sitzen kann zudem die Verdauung verlangsamen, was dann zu Verstopfungen und möglichen Krämpfen führen kann.

Periode

Viele Frauen leiden unter erheblichen Krämpfen kurz bevor und während der Periode. Diese Krämpfe können sich auch auf den Analbereich ausweiten und so zu Schließmuskelkrämpfen führen. In diesem Fall können allgemeine PMS Präventionen auch gegen die Schließmuskelkrämpfe helfen, beispielsweise Mönchspfeffer und Maca Puder, welches die Hormone regulieren sollen.

Mangelhafte Sauerstoffversorgung

Eine mangelhafte Sauerstoffversorgung, kann großen Einfluss auf die Anal Region haben, welche dann in Krämpfen resultieren kann. Neben Hämorriden und dem langen Sitzen kann auch Sex, sowie ein harter Stuhlgang die Sauerstoffzufuhr beeinflussen.

Was kann gegen die Schließmuskelkrämpfe unternommen werden?

Leider gibt es kein konkretes Medikament, welches gegen die Schließmuskelkrämpfe hilft, was daran liegt, da keine direkten Aussagen getroffen werden können, was die Ursache für diese Krämpfe ist. Wenn ein Betroffener allerdings zum Arzt geht, stehen die Sterne gut, dass dieser entkrampfende Medikamente verschrieben bekommt. Zudem sollen auch Kalzium und Magnesium als Nahrungsergänzungsmittel helfen, sowie eine Stressreduzierung. Es ist ebenfalls empfehlenswert auf “verstopfende” Lebensmittel zu verzichten, wie beispielsweise weißer Reis, Knäckebrot oder sogar Schokolade. Diese können zu Verstopfungen führen, welche dann Schließmuskelkrämpfe begünstigen.

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