25. Juni 2021
Harter Stuhlgang: Diese Hausmittel helfen der Verdauung

Harter Stuhlgang: Diese Hausmittel helfen bei der Verdauung

Harter Stuhl kann mehrere Ursachen haben, die meistens harmlos sind. Erfahren Sie hier, welche Hausmittel bei hartem Stuhlgang helfen und vorbeugen können.

Gründe für harten Stuhlgang

Normalerweise sollte der Stuhl eine weiche Konsistenz haben, der ohne große Anstrengungen oder Pressen ausgeschieden werden kann.

Harter Stuhlgang ist zwar unangenehm und mitunter schmerzhaft, aber in der Regel ungefährlich. Harter Stuhl entsteht, wenn er sich langsamer als normal durch den Darm bewegt und ihm dadurch Wasser entzogen wird. Seine Konsistenz ist fester und kann mitunter bröckelig sein. Das Ausscheiden des harten Stuhls ist meistens erschwerter und nur durch starkes Pressen möglich. Harter Stuhl ist übrigens keine Verstopfung. Von Verstopfungen ist die Rede, wenn weniger als drei Stühle in der Woche abgesetzt werden.

Ursachen für harten Stuhlgang

Es gibt viele Gründe, warum der Stuhl nicht wie gewohnt weich, sondern härter ist. Harter Stuhl kann schnell auftreten, gerade wenn Sie wenig Wasser getrunken haben oder zu wenig Ballaststoffe zu sich genommen haben. Auch kann eine zu langsame Darmbewegung dafür verantwortlich sein, dass der Stuhl fester als sonst ist. Das kann schnell passieren, wenn man tagsüber viel gesessen und sich zu wenig bewegt hat. Ebenso kann der Stuhl hart werden, wenn Sie Ihren Stuhlgang unterdrücken müssen, da ein Toilettengang nicht möglich ist.

Diese 5 Hausmittel helfen bei hartem Stuhlgang

Ausreichend Flüssigkeit

Wie oben bereits angesprochen, kann zu wenig Flüssigkeit dafür sorgen, dass der Stuhl trockener und härter ist. Wenn Sie täglich ausreichend trinken, können Sie diese Ursache ganz einfach umgehen. Empfehlenswert sind 1,5 bis 2 Liter Wasser – bei körperlicher Anstrengung oder bei hohen Temperaturen mehr.

Bewegung

Um Ihre Verdauung anzuregen, sollten Sie sich regelmäßig bewegen. Schon ein 20 minütlicher Spaziergang nach dem Mittagessen unterstützt den Darm bei seiner Arbeit. Wenn Sie das Gefühl haben, auf Toilette gehen zu müssen, gehen Sie diesem Drang nach.

Ballaststoffreiche Ernährung

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sollten Sie täglich etwa 30 Gramm Ballaststoffe zu sich nehmen. Diese sind in Form von Vollkornprodukten, Obst und Gemüse, Nüsse oder Hülsenfrüchten zu finden. Als besonders ballaststoffreich gelten zudem Kleie, Leinsamen oder Chiasamen. Damit die Ballaststoffe gut im Magen-Darm-Trakt quellen können, sollten Sie reichlich trinken.

Trockenobst

Greifen Sie zu Trockenobst wie Datteln, Aprikosen, Pflaumen oder Äpfeln. Sie enthalten viele Mineralstoffe, was wiederum für eine geregelte Verdauung und einen weicheren Stuhl sorgt.
Aber Achtung! Mehr als eine Handvoll Trockenobst sollten Sie nicht genießen, da sonst Bauchkrämpfe und Blähungen drohen können.

Wenn Sie Ihre Gewohnheiten ändern, sollten Sie bald schon Besserungen wahrnehmen. Sollten Sie über einen längeren Zeitraum unter hartem Stuhl leiden, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Möglicherweise liegen ernsthaftere Erkrankungen wie eine Unterfunktion der Schilddrüse, Diabetes oder eine entzündliche Darmerkrankung vor.

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