7 Hausmittel gegen Verstopfung

Es drückt und grummelt, aber irgendwie kann man dennoch nicht auf die Toilette: Die Rede ist, na klar, von Verstopfung. Wir verraten Ihnen die häufigsten Ursachen und welche Hausmittel schnelle Abhilfe versprechen. 

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Ab und an leiden wir alle mal unter Verstopfung – und das kann mitunter ganz schön schmerzhaft sein. Von Verstopfung spricht man, wenn der Stuhlgang seltener als dreimal die Woche erfolgt und die Stuhlentleerung mit Schmerzen verbunden ist. Der Kot selbst ist zumeist hart und kann nur durch beschwerliches Pressen und in kleinen Portionen ausgeschieden werden.

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Verstopfung: Das sind die typischen Ursachen

Bei Verstopfung handelt es sich nicht um eine Krankheit, sondern viel mehr um ein Symptom, dessen Ursache meist ganz harmlos und den Lebensumständen geschuldet ist. In den meisten Fällen sorgen mangelnde Bewegung, falsche Ernährung, Stress sowie hormonelle Veränderung für die Schwierigkeiten beim Abführen. Auch bestimmte Medikamente können Verstopfung verursachen.

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Die besten Hausmittel bei Verstopfung

In der Regel sollten sie erst einmal zu altbewährten Hausmitteln greifen, bevor Sie die Verstopfung mit Abführmitteln behandeln. Mit ein paar ganz einfachen Tricks können sie ihre Probleme so nicht nur lösen, sondern sogar verhindern:

1. Viel Trinken

Die goldene Regel bei Verstopfung: Nehmen Sie viel Flüssigkeit zu sich. Fangen Sie am besten gleich morgens damit an und trinken Sie schon vor dem Frühstück ein Glas lauwarmes Wasser auf nüchternen Magen. Das kann im Darm einen Entleerungsreiz auslösen.

2. Hilfsmittel beim Abführen

Damit das Abführen leichter gelingt, gibt es spezielle Hocker, die vor der Toilette platziert werden und durch die man seine Beine auf der Toilette etwas anwinkelt. Der Enddarm wird dadurch gestreckt und die Stuhlentleerung kann viel leichter erfolgen. In der gewöhnlichen Sitzhaltung auf der Toilette wird der Darm etwas abgeklemmt – und das ist bei zu hartem Stuhl nicht gerade förderlich! Einen sehr gut bewerteten Toilettenhocker finden Sie hier >>

3. Bewegung

Die Bewegung kommt im Alltag ja gerne mal etwas zu kurz – dabei ist sie gerade bei Verstopfung so enorm wichtig. Durch Bewegung regt man den Stoffwechsel und damit auch die Darmtätigkeit an. Sind wir träge, wird unser Darm das mit der Zeit auch. Machen Sie nach dem Essen doch mal einen kleinen Verdauungsspaziergang oder schwingen Sie sich auf das Rad.

4. Wärme

Auch eine Wärmflasche kann bei Verstopfung wahre Wunder wirken. Sie hilft nicht nur bei schmerzhaften Magenkrämpfen, sondern fördert zudem auch die Durchblutung. Die verkrampfte Magen- und Darmmuskulatur kann sich so wieder etwas entspannen.

5. Flohsamenschalen

Wer seinem trägen Darm eine Freude machen möchte, sollte unbedingt Flohsamenschalen in seine Ernährung integrieren. Sie haben eine enorme Quellkraft und enthalten wirkungsvolle Schleimstoffe, die sanft den Darm anregen und ihn zudem pflegen. Auch andere Ballaststoffe wie Leinsamen, Chia-Samen und Weizenkleie sind echte Wundermittel, die dem Darm jetzt besonders guttun. Wichtig: Immer ausreichend dazu trinken – sonst ist das Gegenteil der Fall und die Ballaststoffe verstopfen zusätzlich.

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6. Zeit nehmen

Für Ihren Gang zur Toilette sollten Sie sich immer genügend Zeit nehmen. Sie verspüren gar nicht erst den Drang, die Toilette aufzusuchen? Macht nichts! Gehen Sie trotzdem und machen Sie ein kleines Ritual daraus, in dem Sie jeden Tag zur selben Uhrzeit versuchen, Ihren Darm zu entleeren. Bleiben Sie einfach mal zehn Minuten sitzen, auch wenn nichts passiert. So kann sich Ihr Körper daran gewöhnen und oftmals nutzt er dann genau diese Zeit für die Darmentleerung.

7. Bauchmassagen

Manchmal kann es auch sinnvoll sein, den Bauch ein wenig zu massieren und der Verdauung so etwas auf die Sprünge zu helfen. Der verkrampfte Bereich wird so besser durchblutet und entspannt, der Stoffwechsel wird angeregt. Massieren Sie Ihren unteren Bauch dabei immer im Uhrzeigersinn.

Datum: 01.09.2020
Autorin: Lara Rygielski