Natürliche Wirkstoffe für den Magen Hausmittel gegen Blähungen

Sie sind meist nicht gefährlich, dennoch lästig und unangenehm: Blähungen. Mit diesen Hausmitteln könnt ihr euch helfen und Schmerzen vermeiden. 

Richtige-Ernährung

Tipp 1: Vorbeugen

Das wohl beste Hausmittel gegen Blähungen ist es, den Blähungen vorzubeugen. Achtet bei eurer Ernährung darauf, dass ihr in aller Ruhe mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt esst und kaut jeden einzelnen Bissen bis zu 30 Mal.

Neigt ihr zu Blähungen und Luft im Bauch, dann vermeidet oder verzehrt blähende Nahrungsmittel wie Kohl und Hülsenfrüchte nur in geringen Mengen und blanchiert oder dünstet rohes Gemüse vor dem Essen. Eine weitere Alternative: Friert Kohlgemüse über Nacht ein, dadurch platzen die Zellen, sodass das Gemüse leichter verdaulich wird. Die Hülsenfrüchte könnt ihr für mehrere Stunden in etwas Flüssigkeit einweichen, siebt anschließend die Flüssigkeit ab und gebt etwas Essig hinzu. Essig verhindert die Bildung von Gasen.

Auch zu fettige Speisen, zu scharfes oder zu süßes Essen sollte bei Menschen mit einer empfindlichen Verdauung nicht auf dem Speiseplan stehen. Wenn ihr dennoch Appetit auf Bohnen, Kohl, Linsen oder Peperoni habt, greift auf diese alten Hausmittel gegen Blähungen zurück. Kümmel und Fenchelsamen können ganz einfach mitgekocht werden und so die Verdauung erleichtern. Ansonsten gibt es zahlreiche Lebensmittel, die keinen Blähbauch verursachen. Dazu zählen zum Beispiel Fisch, Geflügel, Eier, Nüsse, Reis, Spargel, Brokkoli, Tomaten und Kopfsalat.

Geht nach dem Essen spazieren, durch Bewegung wird der Darm und somit auch die Verdauung angeregt.

Autor: Mareike Schumacher