Flatulenz Blähungen: So viel Pupsen ist normal

Eines der Tabuthemen schlechthin ist nach wie vor das Pupsen! Doch dabei ist es natürlich absolut gesund, Luft aus dem Darm entweichen zu lassen. Gefährlich wird es erst, wenn man zu viel pupst.

blähungen

Egal ob Mann oder Frau, jung oder alt – wir alle pupsen. Und das mal mehr und mal weniger. Entweichen Darmwinde, ist es uns in den meisten Fällen jedoch unendlich peinlich. Erst recht, wenn man den Pups nicht nur hört, sondern auch riecht. Gedanken sollte man sich aber erst machen, wenn man ZU oft pupst. Doch was bedeutet das?

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Darum pupsen wir

Für das Pupsen gibt es zwei Gründe. Zum einen pupsen wir, weil wir zu schnell essen oder trinken und dabei eine Menge Luft schlucken, die in den Bauch gelangt. Diese Luft muss natürlich auch wieder entweichen! Ein anderer Grund ist im Darm angesiedelt. Dieser ist dafür zuständig, Nahrung zu zersetzen und zu verarbeiten. Das gelingt ihm jedoch nicht immer. Die sogenannten Abfallprodukte, die der Darm nicht verdauen und verwenden kann, landen also im Dickdarm. Hier zersetzen Dickdarmbakterien die Nahrung – wobei stinkende Gase entstehen, die über den Po entweichen. Pupsen ist demnach also auch ein Zeichen dafür, dass unsere Verdauung funktioniert.

So viel Pupsen ist normal

Doch wann ist es denn nun zu viel des Guten? Jeder Mensch pupst in der Regel zehn bis 20 Mal am Tag. Das ist völlig normal und gesund. Problematisch wird es erst, wenn die Darmwinde öfter entweichen und der Geruch extrem penetrant ist. Treten dann auch noch Bauchschmerzen oder gar Krämpfe auf, sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden. Dieser kann auf eine Lebensmittelunverträglichkeit oder -intoleranz testen. Des Weiteren kann er verschiedene Diagnostikverfahren anwenden, um herauszufinden, ob vielleicht sogar eine Erkrankung des Darms vorliegt.

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