Symptome, Ursachen und Behandlung Alles rund um die Magen-Darm-Grippe

Eine Magen-Darm-Grippe gehört zu den häufigsten Infektionskrankheiten, rund jeder Fünfte leidet jährlich an der Krankheit. Meist durch einen Virus übertragen, führt die Magen-Darm-Infektion zu Durchfall und Erbrechen. Welche Symptome noch auftreten können, wie ein Magen-Darm-Infekt entsteht und was ihr dagegen tun könnt, erfahrt ihr hier.

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Vorbeugung und Behandlung einer Magen-Darm-Infektion

Um potentiellen Ansteckungsquellen aus dem Weg zu gehen, solltet ihr einige Dinge beachten: 

  • Eine Impfung ist immer eine gute Möglichkeit, sich vor Krankheiten zu schützen. Aufgrund der vielen unterschiedlichen Virentypen ist eine Impfung leider nicht flächendeckend. 
  • Hygiene ist die größte Waffe im Kampf gegen eine Infektion jeder Art und im Besonderen bei einer Magen-Darm-Infektion. Die ansteckende Erkrankung verbreitet sich entweder über Tröpfchen- oder Schmierinfektion, ein hohes Maß an Hygiene dient als guter Schutz gegen eine Infektion. Das oberste Gebot ist es, Abstand zu erkrankten Personen zu halten. Sollte dies nicht möglich sein, ist es wichtig, direkten Hautkontakt zu vermeiden. Außerdem gilt es, vor und nach jedem Kontakt mit den Händen oder auch der Toilette des Patienten die eigenen Hände gründlich zu desinfizieren. Desinfektionsmittel findet sich inzwischen in jeder Drogerie und sollte immer im Haushalt vorhanden sein.
  • Um eine Ansteckung über Lebensmittel zu vermeiden ist es wichtig, die Nahrung korrekt zuzubereiten. Gerade bei rohem Fleisch, Fisch und Eiern ist die Salmonellen-Gefahr sehr hoch und die Zubereitung umso wichtiger. Salmonellen überleben sogar eure Gefriertruhe und sterben erst bei Temperaturen über 70 Grad Celsius ab. Am besten ist es, Fleisch und Fisch für längere Zeit anzubraten, um die Bakterien zu töten. Außerdem solltet ihr Fisch und Fleisch vor der Zubereitung sehr ordentlich waschen.

Magen-Darm-Infekte treten besonders häufig im Urlaub auf, da dort andere Hygienestandards herrschen und Lebensmittel häufig nicht so sorgfältig aufbewahrt werden.

Wenn euch trotz Vorsorge die Gastroenteritis erwischt hat, ist es in erster Linie wichtig, ausreichend Wasser zu trinken, um den Flüssigkeitsverlust sowie den Elektrolythaushalt auszugleichen. Zusätzlich solltet Ihr Quellstoffe, wie Leinsamen, Weizenkleie und Flohsamen zu euch nehmen - die beruhigen den Magen und unterstützen die Genesung. 
Falls eure Beschwerden allerdings nach 48 Stunden noch keine Besserung zeigen, hohes Fieber auftritt oder Blut im Stuhl ist, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Dieser kann diagnostizieren, ob hinter den Beschwerden vielleicht eine andere Krankheit als die Magen-Darm-Erkrankung steckt und welche Therapie notwendig ist. Bei möglichen Komplikationen kann die Einnahme eines Antibiotikums erforderlich sein.

Autor: Emilia Uhlendorf

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