Symptome, Ursachen und Behandlung Alles rund um die Magen-Darm-Grippe

Eine Magen-Darm-Grippe gehört zu den häufigsten Infektionskrankheiten, rund jeder Fünfte leidet jährlich an der Krankheit. Meist durch einen Virus übertragen, führt die Magen-Darm-Infektion zu Durchfall und Erbrechen. Welche Symptome noch auftreten können, wie ein Magen-Darm-Infekt entsteht und was ihr dagegen tun könnt, erfahrt ihr hier.

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Magen-Darm-Grippe ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Gastroenteritis, eine Magen-Darm-Entzündung. Besonders kleine Kinder und ältere Menschen sind häufig von der Krankheit betroffen, da sie ein schwächeres Immunsystem haben. Bei kleinen Kindern sowie bei älteren Menschen ist die Wahrscheinlichkeit höher, an einer Magen-Darm-Grippe zu erkranken, da sie ein schwächeres Immunsystem haben. Doch Menschen jeder Altersklasse können regelmäßig von dem Infekt betroffen sein. Die Magen-Darm-Grippe zeigt sich vor allem durch Symptome wie starken Durchfall und Erbrechen. Dadurch versucht der Körper, die aufgenommenen Bakterien schnellstmöglich wieder loszuwerden. In der Regel ist eine medikamentöse Behandlung bei einer Magen-Darm-Grippe nicht erforderlich, da die Erkrankung nach drei bis sechs Tagen von alleine abklingen sollte. Doch mit einigen Hausmitteln könnt Ihr Euer allgemeines Wohlbefinden während dieser unschönen Krankheit verbessern und Euren Körper unterstützen. Wir zeigen euch ein paar Hilfsmittel und erklären die Ursache einer Gastroenteritis.

Schutz vor Magen-Darm-Grippe

Mit diesen Tipps gelingt es!

Symptome und Krankheitsverlauf

Die typischen Symptome einer Magen-Darm-Infektion sind Durchfall, Erbrechen, Übelkeit, Kopfschmerzen, krampfartige Bauchschmerzen und leichtes Fieber. Da Durchfall und Erbrechen oft gleichzeitig auftreten, wird die Magen-Darm-Grippe auch Brechdurchfall genannt. Die Krankheitserreger greifen die Schleimhäute an, wodurch die Nahrung nicht mehr normal verdaut werden kann. Das führt zu einer vermehrten Wasserausscheidung im Darm, welche den Nahrungsbrei flüssig macht und die Symptome schließlich hervorruft. 
Die Beschwerden durchlaufen den Körper in der Regel von oben nach unten, da die Erreger den Verdauungstrakt auch in dieser Reihenfolge passieren. Die Erreger gelangen durch den Mund zum Magen, wodurch die Symptome Übelkeit und Erbrechen entstehen. Das ist ein Schutzmechanismus des Körpers, um die schädlichen Eindringlinge wieder loszuwerden, bevor sie in den Darm gelangen. Gelangen die Erreger aber dennoch in den Darm, lösen sie dort den akuten Durchfall aus. Auch dieses Symptom ist ein Abwehrmechanismus des Körpers. Durch den Durchfall sollen die Krankheitserreger möglichst schnell aus dem Körper gespült werden. Sowohl Erbrechen als auch Durchfall gehen aber mit einem erhöhten Flüssigkeitsverlust einher. Aufgrund dessen ist die Magen-Darm-Grippe in der akuten Phase sehr kräftezehrend und Betroffene sollten Bettruhe einhalten und darauf achten, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

Autor: Emilia Uhlendorf